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Mehr Gruppen für die Offene Ganztagschule in Schulräumen

Der Rat der Stadt hat mehrheitlich der Einrichtung von neuen OGS-Gruppen an elf Schulen zugestimmt. Die Gruppen für die Offene Ganztagsschule werden dabei bis auf eine Ausnahme in bestehenden Räumlichkeiten der Schulen eingerichtet. So können voraussichtlich ab dem Schuljahr 2021/2022 zusätzlich 250 Schülerinnen und Schüler an den Grundschulen und zwölf an einem Förderzentrum einen Betreuungsplatz erhalten.

Die multifunktionale Nutzung von Schulräumlichkeiten als Unterrichts- und als Betreuungsräume für die Offene Ganztagsschule haben dabei bereits zwei Pilotschulen, die Katholischen Grundschule Ohler und Gemeinschaftsgrundschule Vitusschule, erfolgreich getestet. Schulleiterin Nina Lingen der Katholischen Grundschule Ohler berichtet im Schulausschuss über die Erfahrungen als Pilotschulen. Dabei seien die beiden Schulen in Teilen unterschiedliche Wege gegangen: „Die Vitusschule nutzt jeweils einen Raum fest für eine Gruppe. Wir haben bei uns ein offenes Konzept. Die Kinder können, zumindest in nicht Corona-Zeiten, frei wählen welches Angebot sie wahrnehmen möchten und dem entsprechend in den Raum ihrer Wahl gehen.“

Lingen berichtet dabei auch über viele Gespräche, die zwischen der Lehrerschaft und den Mitarbeitenden der Offenen Ganztagsschule nötig gewesen seien. Doch trotz so mancher Startschwierigkeiten und längeren Lieferzeiten für das Mobiliar, das für die Umsetzung nötig gewesen ist, seien alle nun wirklich zufrieden mit dem Modell. „Ein wesentlicher Vorteil vor allem für die Kinder ist auf jeden Fall, dass der Austausch zwischen Lehrerinnen und den Betreuenden viel viel enger geworden ist.“

Auch die Verwaltung und die beiden Schulen standen im engen Austausch. Die Erkenntnisse, die an den beiden Pilotschulen gewonnen wurden, werden so bei der Planung und Umsetzung zukünftiger Gruppen in multifunktionalen Räumlichkeiten an Schulen Berücksichtigung finden.

Diese wird es an der Gemeinschaftsgrundschule Mülfort Dohr, der Evangelischen Grundschule Pahlkestraße, der Gemeinschaftsgrundschule Waisenhausstraße, der Gemeinschaftsgrundschule Astrid-Lindgren, der Katholischen Grundschule Uedding, der Gemeinschaftsgrundschule Beckrath, der Katholischen Grundschule Will-Sommer, der Katholischen Grundschule Anton-Heinen sowie am Förderzentrum Mönchengladbach-Süd, Standort Frankfurter Straße geben.

Zusätzlich wird es eine weitere Gruppe an der Montessori Grundschule eingerichtet. Ein Raum wird dafür am Gymnasium Am Geroweiher zur Verfügung gestellt.

Nach bisherigen Planungen liegen die Kosten für die Ausstattung der Räumlichkeiten bei rund 137.000 Euro.

Unterschiedliche Bereiche wie hier an der Vitusschule werden sowohl für den Unterricht als auch in der Betreuung genutzt und sind auch mit flexiblen Mobiliar ausgestattet. ©Stadt MG

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