Offene Ganztagsschule im Primarbereich

In der offenen Ganztagsschule werden die Angebote von Schule, Kinder- und Jugendhilfe und außerunterrichtlichen Partnern "unter dem Dach der Schule" pädagogisch zusammengefügt. Die offene Ganztagsschule bietet in der Regel an allen Unterrichtstagen von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr zusätzliche Betreuungs-, Bildungs-, Förder- und Freizeitangebote für Schülerinnen und Schüler an. Die Angebote erfolgen zusätzlich zum planmäßigen Unterricht und in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, insbesondere aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Sport, der Musikschule und dem Kulturbereich. Grundlage ist ein gemeinsames pädagogisches Konzept, das jede Schule mit ihren Partnern entwickelt und darstellt. 

Die Teilnahme der Kinder am offenen Ganztagsbetrieb einer Schule ist freiwillig. Mit der Anmeldung binden sich die Eltern aber für ein Schuljahr.

Bei entsprechendem Bedarf wird in den Schulferien, ggf. schulübergreifend, ein Betreuungsangebot organisiert.

Die Finanzierung der offenen Ganztagsschulen erfolgt durch Landes- und kommunale Mittel und durch Elternbeiträge. Zusätzliche Fördermittel stehen den offenen Ganztagsschulen für alternative Betreuungsformen (z.B. Vor- und Übermittagsbetreuung, Arbeitsgemeinschaften etc.) zur Verfügung. Diese Angebote richten sich auch an Kinder, die nicht am offenen Ganztagsbetrieb der Schule teilnehmen.

In Mönchengladbach werden 27 Grundschulen und 1 Förderschule als offene Ganztagsschule geführt.

Notwendige Unterlagen
keine

Rechtliche Grundlagen

  • Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (SchulG)
  • Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur offenen Ganztagsschule im Primarbereich
  • Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zur Betreuung von Schülerinnen und Schülern in Schulen vor und nach dem Unterricht
  • Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung "Qualitätsoffensive Hauptschulen/Ausbau des Ganztagsangebots an Hauptschulen" 

Gebühren
keine