Fundbüro

Sollten Sie eine verlorene Sache finden und sie an sich nehmen, müssen Sie dies dem Fundbüro melden, damit die Fundsache der Eigentümerin bzw. dem Eigentümer zurückgegeben werden kann.

Fundsachen sind alle die Gegenstände, die der Eigentümerin / dem Eigentümer ohne Absicht abhandengekommen sind. Jedoch sind Sachen, an denen die Eigentümerin / der Eigentümer den Besitz freiwillig aufgegeben hat, also mit der Absicht auf das Eigentum zu verzichten, herrenlose Sachen und damit keine Fundsache. Dies gilt insbesondere für wertlose oder nahezu wertlose Sachen wie beispielsweise schrottreife Fahrräder oder Mopeds; unbrauchbare Fahrzeugreifen; zerrissene, verschmutzte oder abgetragene Kleidungs- und Wäschestücke.

Gefundene Sachen bis zu einem Wert von 10,00 EUR sind ebenfalls nicht anzeigepflichtig.

Auf Antrag können Verlustbescheinigungen für Versicherungen über verlorene und nicht wieder aufgefundene Gegenstände erteilt werden.

 

Sie haben etwas verloren?

Viele Fundsachen werden zunächst bei Polizeibehörden oder Bürgerservicebüros im Stadtgebiet abgegeben. Solche Fundsachen gehen in der Regel nach drei bis vier Arbeitstage beim Fundbüro ein .

Die Fundsachen werden in einer Datei erfasst, so dass Sie, sollten Sie etwas verloren haben, eine entsprechende Auskunft erhalten können.

Sollte der Eigentümer bekannt sein, wird dieser unverzüglich schriftlich benachrichtigt.

Sofern die Eigentümerin oder der Eigentümer der verlorenen Sache nicht in Mönchengladbach wohnt und der Wohnort bekannt ist, wird die Fundsache dem Fundbüro des Wohnortes übersandt.

Fundsachen von Ausländern ohne (erkennbaren) Wohnsitz in Deutschland werden der entsprechenden Auslandsvertretung (Botschaft, Konsulat) zugesandt.

 

Sie haben etwas gefunden?

Damit die Verliererin oder der Verlierer schnellstmöglich wieder an das Eigentum gelangt, möchten wir Sie bitten, Fundgegenstände unverzüglich nach dem Fund entweder beim Fundbüro, einer Bürgerservicestelle oder einer Polizeidienststelle abzugeben.

Als Finder/in haben Sie die Möglichkeit, die abgegebene Fundsache nach Ablauf von sechs Monaten, in denen der Verlierer nicht ausfindig gemacht werden konnte, zurück zu bekommen. Teilen Sie Ihren Eigentumsvorbehalt der Dienststelle mit, bei der Sie die Fundsache abgeben.

Sobald die Fundsache beim Fundbüro angekommen ist, erhalten Sie eine Fundanzeige aus der alle für Sie wichtigen Informationen hervorgehen.

Hinweise

Für verloren gegangene Schlüssel existiert im Fundbüro ein Schlüsselbrett. Hier können Sie nachschauen, ob Ihr verlorener Schlüssel dabei ist.

Tiere, die von der Finderin bzw. dem Finder nicht verwahrt werden, sind dem Tierheim Mönchengladbach, Hülserkamp 74, nach vorheriger Absprache zuzuführen.

 

Sollten Sie bei uns nicht fündig werden, weisen wir Sie auf folgende Telefonnummern von weiteren Fundbüros hin:

 

Einheitliche Rufnummer zur Sperrung von EC- und Kreditkarten

In Deutschland steht seit Juli 2005 eine einheitliche Rufnummer zum Sperren von Kredit- oder EC-Karten, Handys oder Mitarbeiterausweisen zur Verfügung, sofern sich die Herausgeber der Medien dem Sperrnotruf angeschlossen haben.

Rufnummer des Sperrnotrufes: 116 116

Weitere Information erhalten Sie über die Internetseiten des Sperrnotrufes.

Notwendige Unterlagen

Finder/in

  • Personalausweis oder Reisepass

 

Eigentümer/in der verlorenen Sache

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Ggf. Vollmacht zur Entgegennahme der Fundsache (Bei Vertretung des Eigentümers)
  • Nachweise über die Fundsache (z. B. Kopie, Foto, Rechnung)

Gebühren

Für die Aufbewahrung von Fundsachen wird eine Gebühr erhoben. Die Gebühren richten sich nach dem Wert der Fundsache.

Die Herausgabe der Fundsache erfolgt erst nach dem Kostenersatz bzw. nach der Zahlung der Verwaltungsgebühr.

 

Die Gebühren sind zur Zeit wie folgt gestaffelt:

Bis 25,00 Euro gebührenfrei
25,00 Euro bis 50,00 Euro 5,00 Euro
50,00 Euro bis 150,00 Euro 10,00 Euro
150,00 Euro bis 500,00 Euro 15,00 Euro
500,00 Euro bis 1.000,00 Euro 20,00 Euro
Je weitere 500 Euro 20 Euro
Verlustbescheinigung 5,00 Euro