Sterbefallbeurkundungen

Zuständig für die Beurkundung von Sterbefällen ist das Standesamt, in dessen Bezirk der Todesfall eingetreten ist. Maßgebend ist also der Ereignisort, nicht der Wohnort des Verstorbenen.

Ein Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag beim Standesamt anzuzeigen.

Ist der Sterbefall in einem Krankenhaus eingetreten, wird von dort eine schriftliche Anzeige für das Standesamt gefertigt.

Notwendige Unterlagen
In der Regel wird zur Anmeldung eines Sterbefalls ein Bestatter beauftragt. Dieser legt dann beim Standesamt mit der Sterbefallanzeige die notwendigen Unterlagen vor:

  • Todesbescheinigung (wird von einem Arzt ausgestellt)
  • Personalausweis des Verstorbenen
  • Nachweis über den Wohnsitz des Verstorbenen
  • War der Verstorbene verheiratet:
  • Stammbuch seiner Ehe, oder beglaubigte Abschrift des Eheregisters
  • War der Verstorbene geschieden:
  • Zusätzlich zur der vorgenannten Urkunde das rechtskräftige Scheidungsurteil, falls die Scheidung aus der Urkunde nicht zu ersehen ist.
  • War der Verstorbene verwitwet:
  • Stammbuch der Ehe und Sterbeurkunde des anderen Parnters, wenn nicht im Stammbuch eingetragen
  • War der Verstorbene ledig:
  • Geburtsurkunde ; evtl. Stammbuch der Eltern
  • Personalausweis des Anzeigenden

Rechtliche Grundlagen
Personenstandsgesetz

Gebühren
Für die erste Urkunde : 14,00 EUR, für jede weitere gleichzeitig ausgestellte Urkunde 7,00 EUR. Gebührenfreie Urkunden werden für Sozialversicherungszwecke und die Bestattung ausgestellt.

Sie können die Gebühr auch per EC-Karte (EC-cash) begleichen. 

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