Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten

Einbürgerungsanspruch für Ehegatten oder Lebenspartner von deutschen Staatsangehörigen

Voraussetzungen:

Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:

  • Sie leben seit drei Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet und sind seit mindestens zwei Jahren mit einer bzw. einem deutschen Staatsangehörigen verheiratet beziehungsweise führen eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit einer Deutschen bzw. einem Deutschen (§ 9 StAG).
  • Sie sind freizügigkeitsberechtigt, im Besitz einer anrechnungsfähigen Aufenthaltserlaubnis oder einer Niederlassungserlaubnis.
  • Sie sind bereit, Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben.
  • Sie sind nicht vorbestraft.
  • Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
  • Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.
  • Sie verfügen über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest).
  • Sie bestreiten den Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen dauerhaft ohne Inanspruchnahme öffentlicher Leistungen und ohne einen theoretischen Anspruch auf diese Leistungen zu haben.

Hinweis: Ist Ihre Ehe mit einem deutschen Staatsangehörigen innerhalb der letzten zwölf Monate durch Tod oder Scheidung aufgelöst worden oder leben Sie dauerhaft getrennt und haben Sie ein Kind aus dieser Ehe, für das Sie das Sorgerecht haben, so wenden Sie sich bezüglich einer möglichen Einbürgerung an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für Minderjährige unter 16 Jahren ist der Antrag von den Eltern beziehungsweise dem allein sorgeberechtigten Elternteil zu stellen. Das alleinige Sorgerecht ist nachzuweisen (beispielsweise durch ein Gerichtsurteil).

Minderjährige, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, stellen den Antrag selbst.

Bei gesetzlich Betreuten ist ein Nachweis über die Betreuung einzureichen. Soweit ein Einwilligungsvorbehalt nach § 1903 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besteht, bedarf der Antrag der Zustimmung des Betreuers.

Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich. 

Mehrstaatigkeit: Wünschen Sie Informationen über die Voraussetzungen einer Einbürgerung ohne Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Erforderliche Unterlagen:

In einem ersten Beratungsgespräch informieren wir Sie ausführlich zu den Voraussetzungen und zum Ablauf des Einbürgerungsverfahrens. Sie erhalten eine individuelle Liste über die erforderlichen Unterlagen. 

Eine persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Bearbeitungszeitraum

Die Bearbeitung ist vom Einzelfall abhängig.  

Einbürgerungsanspruch (allgemein)

Rechtsgrundlage: § 10 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)

Wer mindestens seit acht Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat und die weiteren unten beschriebenen Voraussetzungen erfüllt, hat einen Anspruch auf Einbürgerung.

Voraussetzungen :

Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:

  • Sie leben mindestens acht Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet.
  • Sie sind freizügigkeitsberechtigt, im Besitz einer anrechnungsfähigen Aufenthaltserlaubnis oder einer Niederlassungserlaubnis.
  • Sie sind bereit, Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben.
  • Sie sind nicht vorbestraft.
  • Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
  • Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.
  • Sie verfügen über Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest).
  • Sie bestreiten den Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen aus eigenen Mitteln oder haben die Inanspruchnahme öffentlicher Leistungen nicht zu vertreten.

Hinweis: Haben Sie einen Ehegatten oder Lebenspartner, der noch nicht so lange im Bundesgebiet lebt und/oder haben Sie minderjährige Kinder, wenden Sie sich bitte bezüglich einer möglichen Miteinbürgerung an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für Minderjährige unter 16 Jahren ist der Antrag von den Eltern beziehungsweise dem allein sorgeberechtigten Elternteil zu stellen. Das alleinige Sorgerecht ist nachzuweisen (beispielsweise durch ein Gerichtsurteil).

Minderjährige, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, stellen den Antrag selbst.

Bei gesetzlich Betreuten ist ein Nachweis über die Betreuung einzureichen. Soweit ein Einwilligungsvorbehalt nach § 1903 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besteht, bedarf der Antrag der Zustimmung des Betreuers.

Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Mehrstaatigkeit: Wünschen Sie Informationen über die Voraussetzungen einer Einbürgerung ohne Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Erforderliche Unterlagen

In einem ersten Beratungsgespräch informieren wir Sie ausführlich zu den Voraussetzungen und zum Ablauf des Einbürgerungsverfahrens. Sie erhalten eine individuelle Liste über die erforderlichen Unterlagen. 

Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Bearbeitungszeitraum

Der Bearbeitungszeitraum ist vom Einzelfall abhängig.

 

 

Einbürgerung nach Ermessen Rechtsgrundlage: § 8 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)

Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen:

  • Sie sind asylberechtigt, ausländischer Flüchtling oder staatenlos und leben seit sechs Jahren rechtmäßig im Bundesgebiet (§ 8 StAG).
  • Sie sind freizügigkeitsberechtigt, im Besitz einer anrechungsfähigen Aufenthaltserlaubnis oder einer Niederlassungserlaubnis.
  • Sie sind bereit, Ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben.
  • Sie sind nicht vorbestraft.
  • Sie bekennen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung.
  • Sie verfügen über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache.
  • Sie haben Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der Lebensverhältnisse in Deutschland (Einbürgerungstest).
  • Sie bestreiten den Ihren Lebensunterhalt Lebensunterhalt für sich und Ihre unterhaltsberechtigten Familienangehörigen dauerhaft ohne Inanspruchnahme von öffentlicher Leistungen und ohne einen theoretischen Anspruch auf diese Leistungen zu haben.

Hinweis: Haben Sie einen Ehegatten oder Lebenspartner, der noch nicht so lange im Bundesgebiet lebt und/oder minderjährige Kinder, wenden Sie sich bezüglich einer möglichen Einbürgerung an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für Minderjährige unter 16 Jahren ist der Antrag von den Eltern beziehungsweise dem allein sorgeberechtigten Elternteil zu stellen. Das alleinige Sorgerecht ist nachzuweisen (beispielsweise durch ein Gerichtsurteil). 

Minderjährige, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, stellen den Antrag selbst. 

Bei gesetzlich Betreuten ist ein Nachweis über die Betreuung einzureichen. Soweit ein Einwilligungsvorbehalt nach § 1903 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) besteht, bedarf der Antrag der Zustimmung des Betreuers. 

Ihre persönliche Vorsprache ist erforderlich.

Mehrstaatigkeit: Wünschen Sie Informationen über die Voraussetzungen einer Einbürgerung ohne Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit, wenden Sie sich bitte an die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Erforderliche Unterlagen

In einem ersten Beratungsgespräch informieren wir Sie ausführlich zu den Voraussetzungen und zum Ablauf des Einbürgerungsverfahrens. Sie erhalten eine individuelle Liste über die erforderlichen Unterlagen.

Bearbeitungszeitraum

Der Bearbeitungszeitraum ist vom Einzelfall abhängig.

Verwandte Leistungen / Angebote

Aufgabenbereich

Ausländerwesen, Staatsangehörigkeits- und Einbürgerungsangelegenheiten

Adresse

Vitus-Center
Eingang D
Goebenstraße 4-8 
41061 Mönchengladbach

Fax: (02161) 25-53390

 Ausländerbehörde

  Zugang behindertengerecht

Öffnungszeiten

montags 07.45 - 12.30 Uhr
mittwochs 07.45 - 12.30 Uhr
freitags 07.45 - 12.30 Uhr

Teamleitung

 Herr Gerads
Tel.: (02161) 25-53302

Zimmer 338 

Ansprechpartner/innen

Buchstabenbereich

A - K

 Frau Alic
Tel.: (02161) 25-53305

Zimmer 425

L - Z

 N.N.
Tel.: (02161) 25-53304

Zimmer 427