Lebensmittelkontrolleur/in

Derzeit können wir diese Ausbildung nicht anbieten.

  • Berufsabschluss mit zusätzlicher Fortbildungsprüfung (z.B. Meister-Ausbildung) auf Grund des Berufsbildungsgesetzes, der Handwerksordnung oder als Techniker mit staatlicher Prüfung in einem Lebensmittelberuf

oder

  • Fachhochschulabschluss mit Diplomprüfung in einem Studiengang, der Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Lebensmittel, Tabakerzeugnisse, kosmetische Mittel oder Bedarfsgegenstände vermittelt

oder

  • Bedienstete des Polizeivollzugsdienstes

oder

  • Bewerber/innen aus dem Dienst der allgemeinen Verwaltung, die mindestens 3 Jahre in der amtlichen Lebensmittelüberwachung beschäftigt waren

Die Ausbildung beginnt in der Regel zum 1. August und dauert 2 Jahre. Insgesamt lernst Du 18 Monate lang die praktische Arbeit kennen und besuchst 6 Monate lang den theoretischen Unterricht an der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf.

Der praktische Teil findet schwerpunktmäßig im Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit statt. Es sind aber auch außerbetriebliche Abschnitte, z.B. im Chemischen Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld sowie in den städtischen Fachbereichen "Umwelt" und "Gesundheit" vorgesehen. Außerdem wirst Du ca. 2 Wochen in einer Kreispolizeibehörde verbringen, um die Anzeige von Straftaten, die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und die Durchführung von Ermittlungen und Vernehmungen kennen zu lernen. In der Praxis sammelst Du über folgende Abläufe Erfahrungen:

  • Überprüfung der Hygiene und Qualitätsstandards in den Betrieben
  • Beratung von Verbrauchern und Gewerbetreibenden
  • Überprüfung der korrekten Kennzeichnung der im Handel angebotenen Produkte
  • Regelmäßige Probennahme von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, kosmetischen Mitteln und Tabakwaren
  • Überprüfung der korrekten Kenntlichmachung der Zusatzstoffe auf Speisekarten

Der theoretische Lehrgang gliedert sich in 3 Module, die von praktischen Abschnitten unterbrochen werden. Insgesamt werden folgende Lehrinhalte vermittelt:

  • Allgemeine Rechtskunde einschl. Verwaltungsrecht und Verwaltungstechnik, Strafprozess- und Ordnungswidrigkeitenrecht
  • Spezielle Rechtskunde, Warenkunde
  • Umwelthygiene, Ernährungslehre, Mikrobiologie, Parasitologie, Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten
  • Lebensmittel- und Betriebshygiene
  • Betriebliche Eigenkontrollsysteme
  • Psychologische Grundlagen bei der Überwachungstätigkeit, insbesondere Kommunikations- und Konfliktlösungstechniken

Die Abschlussprüfung zur staatlich geprüften Lebensmittelkontrolleurin/zum staatlich geprüften Lebensmittelkontrolleur gliedert sich in einen schriftlichen (eine Arbeit, die aus mindestens 4 Themengebieten besteht, die in der Akademie vermittelt werden), einen praktischen (3 Betriebskontrollen einschließlich Probennahmen und schriftlicher Auswertung) und einen mündlichen Teil.

Weitere Informationen:

Akademie für öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf

www.akademie-oegw.de

  • Interesse an Biologie und Chemie: Richtige Beurteilung der Einhaltung von Hygienevorschriften oder des Umgangs mit Schädlingsbekämpfungsmitteln, Kontrolle von Stoffen mit pharmakologischer Wirkung und Bestimmung von ph-Werten
  • Interesse an rechtlichen Vorschriften: Überprüfung der Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorschriften und ggf. Ahndung von Verstößen mit Verwarnungen oder Bußgeldern
  • Sorgfältige und hygienische Arbeitsweise

2.347,55 € (Einstufung in die Entgeltgruppe 5 des TVöD)

Vermögenswirksame Leistung: 6,65 €

Sonderzuwendung: 90 % des Entgelts

Erstattung der Fahrkosten zur Akademie

Bei entsprechender Leistung während der Ausbildungszeit bestehen gute Chancen auf Übernahme, da den Einstellungen eine Bedarfsplanung zu Grunde liegt. Nach der Ausbildung wartet ein vielseitiger Berufsalltag auf Dich. Das Spektrum reicht von Betriebskontrollen über die Auswertung und Dokumentation der Probenentnahmen bis zur lebensmittelrechtlichen Beratung und Bearbeitung von Verbraucherbeschwerden.

Es besteht die Möglichkeit der Weiterbildung nach der Ausbildung. 

Falls Dein Interesse geweckt wurde, würde sich die Stadtverwaltung Mönchengladbach über Deine Bewerbung freuen.

Schicke uns diese bitte über unser Karriereportal unter

www.stadtmg.de/karriere

 

Solltest Du keine Möglichkeit haben, Deine Bewerbungsunterlagen hochzuladen,

besteht natürlich auch die Möglichkeit diese per Post an die Adresse

 

Stadtverwaltung Mönchengladbach

Der Oberbürgermeister

- Fachbereich Personalmanagement -

41050 Mönchengladbach

 

zu senden.

 

Deine Bewerbung sollte folgende Bewerbungsunterlagen beinhalten:

  • ein aussagekräftiges Bewerbungsanschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • die unbeglaubigte Fotokopie Ihres letzten Schulzeugnisses
  • die unbeglaubigte Fotokopie des Nachweises, der die Berufsvoraussetzung bestätigt
  • ggf. die unbeglaubigte Fotokopie des Schulzeugnisses, auf welcher Dein bereits erreichter und vorausgesetzter Schulabschluss angegeben ist
  • ggf. Praktikumsbescheinigungen, Bescheinigungen über Qualifizierungsmaßnahmen oder Bescheinigungen über ein ausgeführtes Ehrenamt, die den Lebenslauf vervollständigen

Das Beifügen eines Bewerbungsfotos ist nicht erforderlich.

Außerdem bitten wir, keine aufwendigen Bewerbungsmappen, Plastikordner, Prospekthüllen oder Ähnliches zu benutzen. Das schont die Umwelt und Deinen Geldbeutel!

Solltest Du die Rücksendung Deiner Bewerbungsunterlagen wünschen, fügst Du Deiner Bewerbung bitte einen an Dich adressierten und ausreichend frankierten Briefumschlag bei. Andernfalls werden Deine Unterlagen nach Abschluss des Verfahrens vernichtet. Mit der Einreichung Deiner Bewerbung erklärst Du hierzu Dein Einverständnis. 

Damit die Bewerbungsunterlagen perfekt gelingen, haben wir ein paar Tipps fürs Bewerbungsanschreiben sowie den tabellarischen Lebenslauf als Muster zur Verfügung gestellt

Für den Ausbildungsberuf der / des Lebensmittelkontrolleur / in ist kein Einstellungstest vorgesehen.

Etwa zwei Wochen nach dem Ende der Bewerbungsfrist findet das Vorstellungsgespräch statt. Hierzu erhältst Du eine schriftliche Einladung.

Das Vorstellungsgespräch ist für Dich die Chance, Dich Deinem eventuellen Arbeitgeber, der Stadtverwaltung Mönchengladbach, zu präsentieren und offene Fragen zu klären.

Wer nimmt an dem Vorstellungsgespräch teil?

  • eine Vertretung vom Ausbildungsteam der Stadtverwaltung Mönchengladbach
  • ein Vertreter des Fachbereichs, in dem Du während der Ausbildungszeit eingesetzt wirst
  • die Gleichstellungsbeauftragte
  • die Vertrauensperson der Schwerbehindertenvertretung, sobald Bewerber mit Behinderung am Verfahren teilnehmen
  • ein Mitglied der Jugend- und Auszubildendenvertretung
  • ein Mitglied des Personalrates

Wie läuft das Vorstellungsgespräch ab?

  • Bei dem Vorstellungsgespräch handelt es sich um ein Einzelgespräch. Keine anderen Bewerber nehmen daran teil. Es dauert ca. 30 Minuten.
  • Das Gespräch beginnt mit einer Begrüßung. Dir werden alle beteiligten Personen vorgestellt und ein kurzer Ablauf des Vorstellungsgesprächs erläutert.
  • Danach werden Dir einige Fragen aus einem Fragenkatalog gestellt. So kann die Stadtverwaltung Mönchengladbach mehr über Dich und Deine Motivation erfahren.

Einige Beispiele aus dem Fragenkatalog:

  • Erläutere Deinen bisherigen schulischen und beruflichen Werdegang!
  • Welche Hobbys hast Du?
  • Kennst Du die Aufgaben der Stadtverwaltung Mönchengladbach bezogen auf Deinen Wunschberuf?
  • Hast Du Dich über den Ausbildungsberuf informiert? Welche Anforderungen und Tätigkeiten hat dieser Beruf?
  • Hast Du in diesem oder einem ähnlichen Beruf ein Praktikum abgeleistet?
  • Hast Du mit Freunden, Eltern, Bekannten oder Ausbildern in Betrieben über den Wunschberuf gesprochen und weitere Informationen über die Ausbildung und spätere berufliche Tätigkeit erhalten?
  • Welche Deiner Fähigkeiten kannst Du in dem gewünschten Beruf verwirklichen? Welche Schwächen behindern Dich bei der Arbeit?
  • Warum möchtest Du gerade diesen Ausbildungsberuf bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach erlernen?

Abschließend erhältst Du die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Ein paar Tipps zum Vorstellungsgespräch:

Ein Vorstellungsgespräch ist immer eine aufregende Situation, in der Angst und Nervosität ganz normal sind. Es geht dabei schließlich um Deinen Ausbildungsplatz.

Daher bieten sich diese kleinen Tipps an, um Ruhe zu bewahren und um sich gut zu präsentieren:

  • Bereite Dich in Ruhe auf den Gesprächstermin vor.
  • Erkundige Dich frühzeitig, wie Du den Ort des Vorstellungsgespräches erreichen kannst und räume ausreichend zeitliche Puffer ein, damit Du pünktlich und nicht abgehetzt beim Vorstellungsgespräch erscheinst.
  • Achte auf ein gepflegtes, angemessenes Äußeres, in dem Du Dich wohlfühlst.
  • Es ist gut zu wissen, welche Themen (z.B. in der Politik, Wirtschaft, Gesellschaft) gerade aktuell sind.
  • Spiele doch einmal gedanklich durch, welche Antworten Du auf die oben genannten Fragen geben würdest.
  • Lass' Dir ruhig etwas Zeit für die Antworten und scheu Dich nicht davor nachzufragen, wenn Du eine Frage nicht richtig verstanden hast.

Dein Ergebnis beim Einstellungstest und deine Präsentation im Vorstellungsgespräch entscheiden, ob Du eine Zusage, einen Platz auf der Reserveliste oder eine Absage erhältst.

  1. Zusage: Glückwunsch! Dir kann ein Ausbildungsplatz bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach angeboten werden, wenn Du gesundheitlich geeignet bist.
  2. Platz auf der Reserveliste: Leider musst Du noch ein bisschen abwarten. Insgesamt hast Du ein gutes Ergebnis erzielt, aber es gab andere Bewerber, die ein bisschen besser waren. Falls diese ihr Ausbildungsplatzangebot nicht wahrnehmen, rutschst Du einen Platz weiter nach oben im Ranking und erhältst vielleicht eine verspätete Zusage.
  3. Absage: Leider kann Dir kein Ausbildungsplatz bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach in diesem Einstellungsjahr angeboten werden. Sei nicht zu sehr enttäuscht, denn schließlich gibt es sehr viele Bewerber und vergleichsweise wenig Ausbildungsplätze. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

Über die Entscheidung wirst Du etwa zwei Wochen nach dem letzten Vorstellungsgespräch per Post informiert.

Falls Dir ein Ausbildungsplatz angeboten wurde, kommen nun einige Termine auf Dich zu. Es folgt nun eine ärztliche Untersuchung, bei der überprüft wird, ob Du gesundheitlich geeignet bist. Dazu wirst Du gesondert eingeladen.

Ebenfalls musst Du zum Ausbildungsbeginn noch einige weitere Unterlagen einreichen. Hierzu erhältst Du zu gegebener Zeit ein ausführliches Merkblatt, auf dem alle Unterlagen aufgeführt sind.

Ach ja, und das Schönste kommt zum Schluss: Du darfst den Ausbildungsvertrag unterschreiben.