Urlaub planen und an CO2-Vermeidung denken

Unter www.klimaschutz-mg.de gibt es den neuesten Tipp zum Klimaschutz

Der nächste Sommerurlaub will gut geplant sein. Spielt der Klimaschutz in diesen Überlegungen auch eine Rolle? "Es muss ja nicht immer das Flugzeug sein. Es ist das mit Abstand klimaschädlichste Verkehrsmittel - fünf Mal so belastend wie ein ICE und doppelt so klimawirksam wie ein PKW", betont Mönchengladbachs Klimaschutzmanager Antti Olbrisch. Dennoch ist eine Flugreise oft unerlässlich. "Diese ausgestoßenen CO2-Emissionen können kompensiert werden, indem man in Projekte für den Klimaschutz investiert", fügt der Klimaschutzmanager hinzu. Auf der städtischen Website www.klimaschutz-mg.de ist ein Klimatipp zu finden, der über diese Möglichkeit informiert.

Eine vierköpfige Familie verbraucht beispielsweise mit Hin- und Rückflug zu den Kanaren insgesamt 6,4 Tonnen CO2. Anbieter wie Atmosfair, Myclimate oder die Klima-Kollekte bieten zertifizierte Klimaschutzprojekte an, die zum Ausgleich finanziell unterstützt werden können. Mönchengladbachs Klimaschutzmanager geht übrigens mit gutem Beispiel voran und verzichtet ganz auf den Flieger: "Meinen Urlaub verbringe ich in Finnland. Entschleunigt fahren wir mit Zug und Fähre und verbleiben auf dem Weg noch an schönen Orten wie Rügen, Malmö oder Stockholm, die sonst unter der Wolkendecke verschwunden wären."