Kurznachrichten

Stand: September 2019

Auch im zweiten Halbjahr sind wieder WiNetziA-Fortbildungen geplant.

Am 24.9.2019 wird mit Strom und Energie geforscht. Referenten wird Michaela Kanters sein.

Am 12.11.2019 heißt das Thema "Informatik ohne PC", welches Ursula Müller-Brackmann behandeln wird.

Und am 10.12.2019 führt der neue Trainer und Netzwerkkoordinator Dirk Lehnen durch die Fortbildung "Technik von hier nach da".

Sie haben Interesse? Dann nutzen Sie das offizielle Anmeldeformular (beachten Sie bitte die verschiedenen Anmeldefristen). Zusätzliche Informationen zu den Fortbildungen finden Sie hier.

WiNetziA - Wissenschaftsnetz in Aktion

Logo: WiNetziA -Wissenschaftsnetz in Aktion

Das Projekt WiNetziA (= Wissenschaftsnetz in Aktion) ist ein Kooperationsverbund zwischen dem Regionalen Bildungsnetzwerk Mönchengladbach und der Stiftung Haus der kleinen Forscher mit Sitz in Berlin (www.haus-der-kleinen-forscher.de). Ziel der Stiftung ist es, die pädagogischen Fachkräfte dabei zu unterstützen, den Forschergeist von Mädchen und Jungen im Alter von 3-10 Jahren qualifiziert zu begleiten.


Seit 2011 nehmen verschiedene Kindertagestätten und Grundschulen/Ogatas der Stadt Mönchengladbach an gemeinsamen Workshops – angeboten durch ein Trainerteam – zu Themen wie Wasser, Luft, Technik oder Akustik teil. Durch die geforderte Kooperation der verschiedenen Einrichtungen kommen unterschiedliche Berufsprofessionen verstärkt miteinander in Kontakt und sichern damit einen nahtlosen Übergang der frühkindlichen, naturwissenschaftlichen Förderung von der Kita in die Grundschule. So unterstützt das Regionale Bildungsnetzwerk auch frühzeitig die MINT-Fächer.


Auch durch den Aspekt „Sprachliche Bildung“, ein Arbeitsschwerpunkt des Regionalen Bildungsnetzwerkes, fügt sich das Projekt WiNetziA gut in die Aufgabenfelder ein. Wenn auch die Sprachförderung beim Experimentieren mit Kindern nicht im Vordergrund steht, wird doch indirekt der Aufbau eines entsprechenden Wortschatzes gefördert und die Kinder werden zu einem Austausch über ihre Beobachtungen und Erklärungen untereinander angeregt. So werden durch das aktive Forschen und Entdecken nicht nur das Interesse und Wissen im naturwissenschaftlichen Bereich sondern auch die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen bei den Kindern gefördert.

Das Projekt hat mittlerweile seinen festen Platz in der Bildungslandschaft der Stadt Mönchengladbach.

Kooperation mit der Solawi

Wir sind bereits 2018 eine Kooperation mit der lokalen Solawi eingegangen.

Hier gab es einige Aktionen wie z.B. eine Hofbesichtigung über den regionalen, saisonalen und ökologischen Anbau des Vereins. Möglichkeiten der Kooperationen mit den Bildungseinrichtungen Kitas und Grundschulen wurden erstmalig thematisiert. Und 2019 geht unsere Kooperation weiter. Wir konnten den Wildkräuterpädagogen  des Vereins für eine Fortbildung gewinnen. Hier sollen Pädagogen die "Schätze am Wegesrand" sehen und erkennen und dieses Wissen an ihre Kinder weitergeben können. Dazu eignet sich ein nächster Ausflug mit den Kindern ins Grüne.

Der Gemüsekoffer

2018 haben zwei Mitarbeiterinnen des Regionalen Bildungsnetzwerkes, Cäcilie Meurer und Ursula Müller-Brackmann, den sogenannten Gemüsekoffer konzeptionell geplant und organisatorisch umgesetzt.
In dem Koffer sind Memorykarten zum Thema, Gemüsebilder mit Gemüseinfos, Gemüsegeschichten etc.
Am Anfang stand zunächst eine erste Produktauswahl für den Prototypen. Danach und auch 2019 findet die Weiterentwicklung des Gemüsekoffers statt.
Dieser Gemüsekoffer ist dafür gedacht, ihn auszuleihen.
Das Team des Regionalen Bildungsnetzwerkes hofft, dass hiervon rege Gebrauch gemacht wird.

Der Gemüsekoffer war auch bereits auf Reisen. Bei der Jahrestagung des Hauses der kleinen Forscher konnten wir den Koffer präsentieren und stießen auf viel fachlich Anerkennung für dieses Produkt. Und wir haben noch so viele Ideen zur Weiterentwicklung.

 

 

Klein, aber oho!

Das war der Tag der Forscher 28.05.2019

 

Auch in Mönchengladbach wurde am 28.05.2019 der „Tag der Forscher 2019“ mit vielen Aktionen zum Motto „Klein aber oho“ gewürdigt. Auf der Sportanlage „Radrennbahn“ ließen sich über 270 kleine Forscherinnen und Forscher auch nicht von den angesagten Gewitterschauern abschrecken und verwandelten den Kunstrasenplatz in ein großes Freiluft-Forschungslabor.  

Sie experimentierten mit Geräuschen und Gerüchen, überwanden mithilfe von Ferngläsern Entfernungen, fanden heraus, wie Unterdruck entstehen kann und welche Kraft er hat, gewannen Strom aus Zitronen und noch vieles mehr.

 

Leider beendeten starke Gewitter diesen spannenden Tag vorzeitig.

Trotzdem oder gerade deswegen freuen wir uns auf den Tag der Forscher 2020. Dieser findet am 16.06.2020 zum Thema „Von der Quelle bis zum Meer - Wasser neu entdecken“ statt. Alle Informationen, Anmeldemöglichkeiten und vieles mehr erfahren Sie selbstverständlich auf dieser Seite.




 

Das Haus der Kleinen Forscher hat uns in Kenntnis gesetzt, dass eine verändertes Verfahren zum Erhalt der Aktionspakete erfolgt; siehe hierzu den nachfolgenden Text.

"Über eine grundlegende Änderung möchten wir Sie bereits jetzt informieren: Aktive Kitas, Horte und Grundschulen werden das Aktionspaket zum „Tag der kleinen Forscher“ 2019 nicht automatisch per Post erhalten. Stattdessen können alle aktiven Einrichtungen das Material bei Interesse ab dem 13. Februar 2019 auf der Website zum Aktionstag www.tag-der-kleinen-forscher.de/aktionsmaterial bestellen. 

Die Einrichtungen müssen hierfür nur unser kurzes Formular ausfüllen. Das Paket und der Versand sind natürlich weiterhin kostenfrei. Die Bereitstellung für alle, die teilnehmen möchten, ist weiterhin in großem Umfang gewährleistet. Zudem werden alle Materialien online zur Verfügung stehen. Sie und alle Trainerinnen und Trainer erhalten ein Ansichtsexemplar wie gewohnt postalisch."




 

Zur Erinnerung an das Thema 2018:

Thema war: Entdeck, was sich bewegt!

270 Kinder mit ihren Betreuern fanden sich zum Tag der Forscher im Volksgarten auf der Spielwiese neben dem Spielplatz ein. Um Spaß zu haben brauchen wir nicht exklusives Spielmaterial, sondern viele Dinge aus unserem Alltag. Eimer, PET-Flaschen, Verpackungsmaterialien sind nur ein paar Gegenstände, die vor dem Recycling noch kurz von allen bespielt wurden. Hinzu kamen Spielmaterialien aus der Kinderzeit der Großmütter wie Murmeln, Gummitwist, Seile, alte  Konservendosen etc.

Wenn man anfangs auf die Wiese geschaut hat, ergab sich ein interessantes Bild. Erwartungsgemäß hätte man für so viele Kinder viel mehr Materialien vermutet. Das Erstaunliche war: die Kinder lernten sich mit den Materialien zu beschäftigen und bekamen direkt Anregungen, Verbrauchsmaterialien zum Spielen auch in ihrem Zuhause zuzulassen.

Und zwischendurch gab es Getränke am Versorgungszelt des Regionalen Bildungsnetzwerkes.

Das Haus der kleinen Forscher fand unsere Idee so gelungen, dass sie die Spielidee gleich auf die eigene Internetseite aufgenommen hat.

Und am Ende sind nicht nur die Kinder, sondern auch die Organisatoren zufrieden nach Hause gegangen.          

Beteiligte Einrichtungen

Plakat: kleine Forscher
Plakat: kleine Forscher

Das Projekt WiNetziA umfasst aktuell 68 Einrichtungen. Davon sind 39 Kindertagestätten, die zum Teil auch im U3-Bereich tätig sind. Zudem forschen 29 Grundschulen bzw. interessierte Einrichtungen , die noch nicht zum engeren Teilnehmerkreis der Forscher gehören.

Um die Einrichtungen nicht einzuengen ist ihnen die Organisationsform beim Forschen freigestellt, aber natürlich in starkem Maße von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. So werden zum Teil kleine Forschergruppen gebildet, die einmal in der Woche experimentieren oder aber auch die Versuche so aufgebaut, dass eine ganze Klasse daran arbeiten kann. Zudem gibt es in manchen Institutionen Forscherecken, in denen die Kinder frei an den Versuchen arbeiten können. Im Sinne des Tandemgedankens haben sich auch verschiedene Einrichtungen zusammengetan, die mit Kindern aus der KiTa und der Grundschule/Ogata zusammen forschen.

 

Im Oktober 2012 konnte die erste Einrichtung mit der Plakette „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet werden. Wir haben festgestellt, dass mehr das Interesse am Experimentieren und Forschen in unseren Einrichtungen vorherrscht. Die Erlangung der Zertifizierung steht nicht im Fokus. Da die Einrichtungen auch mit temporären, personellen Engpässen arbeiten, versuchen sie mit ihren vorhandenen Möglichkeiten das Experimentieren und Forschen in den Lebensalltag der jeweiligen Institution zu integrieren. Erfahrungsgemäß gibt es auch immer besondere Anlässe, die ein stärkeres Forschen antreiben. Wir ermöglichen den Einrichtungen aus diesen Gründen  auch Ruhephasen und knüpfen mit unseren Workshops an vorhandenem Wissen an. Aufgrund der Personalwechsel werden wir auch zukünftig immer wieder die unterschiedlichen Themenbereiche anbieten.

Trainerinnen...

… sind wir, weil: wir Kindern helfen wollen, die Welt zu erforschen, unbefangen mit ihnen experimentieren und unsere Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene mit ihnen teilen wollen. - Wir, das sind:
 

Netzwerkkoordination und Trainerin

Ursula Müller-Brackmann

Weitere Trainerinnen

Michaela Kanters-Peters

(Erzieherin)