Infos aus dem Themenbereich Inklusion

Das Regionale Bildungsnetzwerk arbeitet im Schwerpunkt Inklusion als ein Partner von vielen mit. Hier werden die Inklusionsmittel der Bezirksregierung verwaltet und abgerechnet. Über diese Fördergelder konnten in den vergangenen Jahren besondere Fortbildungen angeboten werden und hier und da Impulse für das pädagogische Arbeiten in den Bildungsinstitutionen ermöglicht werden.

Einige Module, die auch in 2019 weitergeführt werden, seien an dieser Stelle exemplarisch benannt, und zwar:

  • Im offenen Ganztag wurde der sogenannte Inklusionskoffer angeboten und jeder OGS zur Verfügung gestellt. Kleine Animationsmaterialien zur Unterstützung der Arbeit mit Kindern finden sich an dieser Stelle genauso wie wertvolle Tipps zur weiteren Arbeit der Pädagogen.
  • Im vergangenem und auch aktuellem Fortbildungsprogramm werden Fortbildungsbedarfe aufgenommen; in multiprofessionellen Fortbildungen werden neben der Wissensvermittlung auch kollegiale Fachgespräche zwischen unterschiedlichen Bildungsinstitutionen mit unterschiedlichen Trägerschaften geführt.
  • Das Regionale Bildungsnetzwerk baut die eigene Fachbibliothek zum Thema fortlaufend durch den Erwerb neuer Literatur auf.

Aktuell überlegt das Regionale Bildungsnetzwerk die Aktivitäten für dieses Jahr.

Schauen Sie einfach gelegentlich an dieser Stelle nach, denn wir berichten fortlaufend über organisatorische und konzeptionelle Umsetzungen.

Linkshändigkeit

Im Zuge der Bildungskonferenz  2017 „Perspektivwechsel - Der Blickwinkel macht´s“ hat sich das Regionale Bildungsnetzwerk mit der Thema der Linkshändigkeit beschäftigt.

Fakten zu Linkshändigkeit: Die Zahlen, die zur Verteilung der  Linkshändigkeit  genannt werden, schwanken stark. Oft werden 10 bis 25 % der Bevölkerung dieser Gruppe zugesprochen. Einige Wissenschaftler gehen so weit, dass sie von einer Verteilung im Verhältnis von 1 : 1 von Links-zu Rechtshändern ausgehen. Konkrete Zahlenangaben  sind u. a. deshalb schwierig zu geben, da auch heute noch Linkshänder, meist unbewusst, umgeschult werden.

Folgen einer Umschulung: Die Folgen einer Umschulung können für die Betroffenen enorm sein. Von Primärfolgen wie z. B. legasthenische Probleme (Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten), feinmotorische Störungen (die sich z. B. im Schriftbild äußern), Sprachstörungen (Stammeln bis zum Stottern) bis hin zu Sekundärfolgen wie  u. a. Minderwertigkeitskomplexe, Unsicherheit, Zurückgezogenheit oder auch Überkompensation durch erhöhten Leistungseinsatz drohen Umgeschulten.

Feststellung der Händigkeit: Mit einfachen Übungen kann die Handdominanz festgestellt werden. Beobachtung von z. B. Blumen gießen (kleine Kanne), würfeln, Perlen aus einem Gefäß holen, Perlen auf einen senkrecht befestigen dünnen Draht stecken, Streichhölzer zählen, usw.  helfen bei der Diagnose. Wobei bei Unklarheit immer eine Testung durch Fachpersonal durchgeführt werden sollte.

Unterstützende Maßnahmen: Durch einfache Maßnahmen können Pädagogen Kinder in ihrer Linkshändigkeit unterstützen.

Bereitstellung von Materialien und Geräten für Linkshänder/innen:

  • Schere, Anspitzer, Lineal, Mal-, Schreibtischunterlage, Füller, Musikinstrument …

Gezielte Unterstützung beim Erwerb von Techniken:

  • Stift- und Blatthaltung, Binden der Schleife, Umgang mit der Schere …

Einrichtung des Arbeitsplatzes für Linkshänder/innen:

  • Sitzplatz links neben dem Sitzpartner, Lichteinfall von vorne oder rechts, am Computerarbeitsplatz, Computermaus links liegend, Computermaus  auf links umstellen

Die Lage und Gestaltung des Blattes oder des Heftes:

  • Rechtsneigung des Blattes, Buchstaben oder Wörter am linken und rechten Zeilenrand

Wertevermittlung und Prävention sexualisierter Gewalt

Im Jahr 2018 gab es eine Kooperation zwischen unterschiedlichen Institutionen und Fachkräften in Mönchengladbach. Über eine Sensibilisierung zum Thema bis hin zur Erarbeitung von Produkten reichte der geförderte Projektansatz. An den regelmäßigen Arbeitsbesprechungen nahm auch das Regionale Bildungsnetzwerk teil, das eine Arbeitsgruppe mit der Zielgruppe Primarbereich organisatorisch und konzeptionell begleitete.
Die Arbeitsergebnisse dieser Gruppe werden in den nächsten Wochen an diesem Platz präsentiert.