Kurznachrichten

Stand: November 2018

Am 22. und 23.  November 2018 findet in Berlin die Netzwerktagung "Haus der kleinen Forscher" statt.

 

 

Entdeck, was sich bewegt!

Der Tag der Forscher

 

Am 21.06.2018 war wieder unser Tag der Forscher.

Thema war: Entdeck, was sich bewegt!

270 Kinder mit ihren Betreuern fanden sich zum Tag der Forscher im Volksgarten auf der Spielwiese neben dem Spielplatz ein. Um Spaß zu haben brauchen wir nicht exklusives Spielmaterial, sondern viele Dinge aus unserem Alltag. Eimer, PET-Flaschen, Verpackungsmaterialien sind nur ein paar Gegenstände, die vor dem Recycling noch kurz von allen bespielt wurden. Hinzu kamen Spielmaterialien aus der Kinderzeit der Großmütter wie Murmeln, Gummitwist, Seile, alte  Konservendosen etc.

Wenn man anfangs auf die Wiese geschaut hat, ergab sich ein interessantes Bild. Erwartungsgemäß hätte man für so viele Kinder viel mehr Materialien vermutet. Das Erstaunliche war: die Kinder lernten sich mit den Materialien zu beschäftigen und bekamen direkt Anregungen, Verbrauchsmaterialien zum Spielen auch in ihrem Zuhause zuzulassen.

Und zwischendurch gab es Getränke am Versorgungszelt des Regionalen Bildungsnetzwerkes.

Das Haus der kleinen Forscher fand unsere Idee so gelungen, dass sie die Spielidee gleich auf die eigene Internetseite aufgenommen hat.

Und am Ende sind nicht nur die Kinder, sondern auch die Organisatoren zufrieden nach Hause gegangen.          

Bohnen

WiNetziA - Wissenschaftsnetz in Aktion

Logo: WiNetziA -Wissenschaftsnetz in Aktion

Das Projekt WiNetziA (= Wissenschaftsnetz in Aktion) ist ein Kooperationsverbund zwischen dem Regionalen Bildungsnetzwerk Mönchengladbach und der Stiftung Haus der kleinen Forscher mit Sitz in Berlin (www.haus-der-kleinen-forscher.de). Ziel der Stiftung ist es, die pädagogischen Fachkräfte dabei zu unterstützen, den Forschergeist von Mädchen und Jungen im Alter von 3-10 Jahren qualifiziert zu begleiten.


Seit 2011 nehmen verschiedene Kindertagestätten und Grundschulen/Ogatas der Stadt Mönchengladbach an gemeinsamen Workshops – angeboten durch ein Trainerteam – zu Themen wie Wasser, Luft, Technik oder Akustik teil. Durch die geforderte Kooperation der verschiedenen Einrichtungen kommen unterschiedliche Berufsprofessionen verstärkt miteinander in Kontakt und sichern damit einen nahtlosen Übergang der frühkindlichen, naturwissenschaftlichen Förderung von der Kita in die Grundschule. So unterstützt das Regionale Bildungsnetzwerk auch frühzeitig die MINT-Fächer.


Auch durch den Aspekt „Sprachliche Bildung“, ein Arbeitsschwerpunkt des Regionalen Bildungsnetzwerkes, fügt sich das Projekt WiNetziA gut in die Aufgabenfelder ein. Wenn auch die Sprachförderung beim Experimentieren mit Kindern nicht im Vordergrund steht, wird doch indirekt der Aufbau eines entsprechenden Wortschatzes gefördert und die Kinder werden zu einem Austausch über ihre Beobachtungen und Erklärungen untereinander angeregt. So werden durch das aktive Forschen und Entdecken nicht nur das Interesse und Wissen im naturwissenschaftlichen Bereich sondern auch die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen bei den Kindern gefördert.

Das Projekt hat mittlerweile seinen festen Platz in der Bildungslandschaft der Stadt Mönchengladbach.

Beteiligte Einrichtungen

Plakat: kleine Forscher
Plakat: kleine Forscher

Das Projekt WiNetziA umfasst derzeit 48 Einrichtungen. Davon sind 27 Kindertagestätten, die zum Teil auch im U3-Bereich tätig sind. Zudem forschen 19 Grundschulen bzw. Ogatas zu den Themengebieten aus den Workshops.

Um die Einrichtungen nicht einzuengen ist ihnen die Organisationsform beim Forschen freigestellt, aber natürlich in starkem Maße von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. So werden zum Teil kleine Forschergruppen gebildet, die einmal in der Woche experimentieren oder aber auch die Versuche so aufgebaut, dass eine ganze Klasse daran arbeiten kann. Zudem gibt es in manchen Institutionen Forscherecken, in denen die Kinder frei an den Versuchen arbeiten können. Im Sinne des Tandemgedankens haben sich auch verschiedene Einrichtungen zusammengetan, die mit Kindern aus der KiTa und der Grundschule/Ogata zusammen forschen.

 

Im Oktober 2012 konnte die erste Einrichtung mit der Plakette „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet werden – wir hoffen, dass viele weitere folgen.

Trainerinnen...

… sind wir, weil: wir Kindern helfen wollen, die Welt zu erforschen, unbefangen mit ihnen experimentieren und unsere Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene mit ihnen teilen wollen. - Wir, das sind:
 

Netzwerkkoordination und Trainerin

Ursula Müller-Brackmann

Weitere Trainerinnen

Michaela Kanters-Peters

(Erzieherin)