Nachlese Veranstaltungen/Aktionen

Sexistische Werbung - "Nackte Tatsachen: Wir haben unverpacktes Obst und Gemüse."

Der Lebensmittel-Discounter Netto warb im Oktober für unverpacktes Obst und Gemüse und für den Verzicht auf Plastikverpackung. Eine tolle Sache - auf den ersten Blick, denn leider setzt das Unternehmen für seine Werbung auf einen Mann und eine Frau, die nackt in der Gemüseabteilung stehen und ihre Nacktheit mit Paprika, Äpfeln oder Salat bedecken. Nach zahlreichen Beschwerden von Bürger*innen prüft der Deutsche Werberat. Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach reichte Beschwerde gegen die sexistische Werbung der Netto Marken-Discount AG & Co. KG beim Deutschen Werberat ein. Lesen Sie hier die Stellungnahme des Werberates:


Montag, 25.11.19, Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“, AK GGIB Fahnenaktion „frei leben – ohne Gewalt“ und „Orange your City - Zonta says NO“

Der 25. November ist von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen deklariert. In diesem Jahr gibt es zwei öffentlichkeitswirksame Aktionen dazu in Mönchgladbach . Die Gleichstellungsstelle beteiligte sich gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle, den beiden Frauenhäusern und der Polizei - zusammengeschlossen im Arbeitskreis gegen Gewalt in Beziehungen (AK GGIB) - an der Fahnen-Aktion von terres de femmes.

An städtischen Verwaltungsgebäuden, bei der Polizei, an der Hochschule sowie am Gewerkschaftshaus wurdenFahnen mit der Aufschrift: „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt“ gehisst.

Die beiden Zontaclubs der Stadt und die Soroptimisten Mönchengladbach taten sich zusammen, um ebenfalls ein sichtbares Zeichen zu setzen. Mit „Zonta says NO“ und der Aktion  „Orange your City“ wollten die drei Frauen-Serviceclubs auf das Thema aufmerksam machen und den Frauen mit ihrer Aktion zur Seite stehen. Sie organisierten, dass in unserer Stadt ab 17:00 Uhr zahlreiche Gebäude orange angestrahlt wurden, darunter das Kühlen Quartier, das Stadttheater, das Minto, die Kaiser-Friedrich-Halle, das Borussia-Stadion, die Kulturküche und die Textilakademie. Es ging darum, deutliche zu machen: Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Phänomen, das alle angeht - auch in unserer Stadt sind Frauen von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen. Es gilt dahin zu wirken, dass nicht weggeschaut wird.

Die Frauen von Zonta und Soroptimist setzen sich ebenso wie der AK GGIB dafür ein, dass in unserer Stadt aktiv für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen gearbeitet wird und präventive Angebote entwickelt werden.



Am Donnerstag, dem 23.03.2019 fand der  bundesweite Girls’ und Boys’ Day statt.

An diesem Tag boten der Fachbereich Personalmanagement und die Gleichstellungsstelle eine Aktion für Mädchen und Jungen bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach an.

Das Angebot richtete sich  an alle interessierten Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren, die in Mönchengladbach wohnen oder hier die Schule besuchen. Sie erhielten die Gelegenheit sich verschiedene „ Geschlechter untypische“ Berufsfelder anzusehen.

Die Mädchen lernten Berufe aus dem Bereich der Vermessungstechnik, der Forstwirtschaft und der Feuerwehr kennen.

Den Jungen wurden Berufe aus den Bereichen Sozial- und Erziehungswesen, Gesundheitswesen und Bibliothek vorgestellt.


Montag, 18.03.19, Equal Pay Day

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Diese liegt in Deutschland nach wie vor bei 21 Prozent. Das sind 77 Tage, die Frauen 2019 umsonst arbeiten. Anders ausgedrückt: vom 01. Januar bis zum 18. März.  Das diesjährige Motto lautet: WERTSACHE  Arbeit. Zum EPD finden in ganz Deutschland seit 10 Jahren Aktionen statt. Als eine Aktion für diesen Tag haben die Frauen des BPW das Tragen einer roten Tasche als Symbol des Protestes gegen Entgeltungleichheit entwickelt. Die rote Tasche steht für rote Zahlen und dafür, dass Frauen weniger in der Tasche haben als Männer. Die Gleichstellungsstelle unterstützt diese Aktion und ruft Frauen dazu auf, auch in Mönchengladbach am 18. März rote Taschen zu tragen.

Weitere Infos finden sie hier


Großes Frauenfrühstück zum Internationalen Frauentag

Sonntag, 10.03.19, 11:00 – 14:00 Uhr

Traditionell fand am Sonntag, nach dem 08. März, im Paritätischen Zentrum das Große Frauenfrühstück zum Internationalen Frauentag statt. Auch in diesem Jahr war das Große Frauenfrühstück gut besucht: rund 150 Besucherinnen kamen zum Essen, Trinken, Klönen, Austausch und Kulturgenuss.

Im inhaltlichen Teil der Veranstaltung kamen Frauen in Austausch und Gespräch zu den unterschiedlichen Themen: geschlechtergerechte Sprache, genderneutrale Erziehung, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie Sexualität und Pornografie.

Die Idee ist ein „Frauenpalaver in Mönchengladbach“ ins Leben zu rufen. Es soll eine Möglichkeit geschaffen werden, bei der viele unterschiedliche, interessierte und engagierte Frauen zu thematischen Gesprächsterminen zusammenkommen.

Das erste „Mönchengladbacher Frauenpalaver“ ist für Sonntag, den 07. April 2019, um 11:00 Uhr im Chapeau Kultur, auf der Bahnhofstraße in Rheydt geplant.

Den krönenden kulturellen Abschluss der Veranstaltung gestalteten die Frauen vom HeartCore mit einer musikalischen Reise um die Welt.

Wir danken den folgenden Verbänden und Institutionen für die freundliche Unterstützung des „Großen Frauenfrühstücks zum Internationalen Frauentag“ am 10. März 2019

  • Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen - SPD Mönchengladbach

  • Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Mönchengladbach

  • CDU Frauen-Union Mönchengladbach

  • DGB-Stadtverband Mönchengladbach

  • Der Paritätische Mönchengladbach

  • Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach

  • Leslie e.V. Mönchengladbach

  • ver.di Bezirksfrauenrat Linker Niederrhein


     

Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt

Am 25.11.2012 wurde die gemeinsame Foto-Aktion vom Arbeitskreis Gegen Gewalt in Beziehungen und der Hochschule Niederrhein gegen Häusliche Gewalt - Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt beendet. Viele Menschen in Mönchengladbach beteiligten sich an der Aktion und setzten mit dem eigenen Standpunkt ein Zeichen gegen Gewalt. Der Aufruf der Initiatorinnen lautete: "Machen Sie ein Foto von Ihren Füßen und Ihrem Standpunkt."

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