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Nachlese Veranstaltungen/Aktionen

ONE BILLION RISING –

Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen 2021 ONLINE

In diesem Jahr brachte der Aktionstag One Billion Rising bereits zum 8. Mal auch Menschen in Mönchengladbach zusammen, um tanzend gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu demonstrieren.

Pandemiebedingt ist 2021 vieles anders, so war also auch OBR „mal anders“: wir tanzten digital im Zoom und wir waren auch Running Up That Hill # 5.

2021 war OBR Mönchengladbach vorbereitend bei Instagram und Facebook zu finden. Constanze Schulte nahm ein neues Übungs-Video der Mönchengladbacher Choreographie im Museum Abteiberg auf, das auch bei youtube zu sehen war. 

Am 14.02.21, um 16:00 Uhr wurde OBR digital in einem Zoom-Meeting durchgeführt. Online wurde tanzend und feiernd ein Symbol der Solidarität und Stärke gesendet, Mönchengladbacher*innen erhoben sich und forderten das Recht auf Unversehrtheit und Selbstbestimmung ein.

Plakat

Impressionen aus den letzten Jahren

Montag, 25.11.20, Internationaler Tag „Nein zu Gewalt an Frauen“, AK GGIB Fahnenaktion „frei leben – ohne Gewalt“ und „Orange your City - Zonta says NO“

Die beiden Zontaclubs der Stadt und die Soroptimisten Mönchengladbach wollten ebenfalls ein sichtbares Zeichen setzen. Mit „Zonta says NO“ und der Aktion  „Orange your City“ wollten die drei Frauen-Serviceclubs auf das Thema aufmerksam machen. Ab 17:00 Uhr wurden zahlreiche Gebäude in unserer Stadt orange angestrahlt z.B.:  das Minto, die Kaiser-Friedrich-Halle, die Textilakademie und das Haus Erholung.

Monika Hensen-Busch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach sagte dazu: „Gerade jetzt, in Zeiten von Corona wird deutlich, dass es wichtig ist, bestimmte besondere Lebensumstände von Menschen in den Blick zu nehmen. So können bspw. eben nur diejenigen dem Aufruf 'wegen Corona zu Hause zu bleiben' folgen, die auch ein zu Hause haben - und es gibt Frauen, für die das zu Hause der gefährlichste Ort im Leben ist. Vielfach kommt es zu einer angespannten Situation in Familien, finanzielle Sorgen und auch eingeschränkte soziale Kontakte können zu wachsenden Spannungen und Stress führen.

Gewalt gegen Frauen ist keine Privatsache, sondern leider nach wie vor ein allgegenwärtiges Problem – ein gesellschaftliches Phänomen, das alle angeht – und gesamtgesellschaftlich zu bearbeiten ist.

Frauen, die von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen sind benötigen professionelle Unterstützungsangebote und Schutzraum in Frauenhäusern. Dazu fordern wir Gleichstellungsbeauftragte mit unseren Landes- und Bundesarbeitsgemeinschaften eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen sowie deren bundeseinheitliche Finanzierung.

Allen betroffenen Frauen und ihren Kindern soll Schutz, Unterstützung und Beratung ermöglicht werden. Die Täterarbeit ist auszubauen und ganz wichtig ist es auch in Mönchengladbach den Bereich Prävention z.B. durch Mädchen- und Jungenarbeit sowie die Beratungs- und Unterstützungsangebote für Männer auf- und auszubauen.“ 


ANDREA BOWERS grief and hope – bis 25.10.2020

Seit 20 Jahren verfolgt Andrea Bowers in ihrer künstlerischen Arbeit das Engagement von gesellschaftlichen Aktivist*innen. Unter dem Titel GRIEF AND HOPE, Trauer und Hoffnung, zeigte das Museum Abteiberg erstmalig in einer großen Überblickschau den Bereich ihres Werks, der von Ökologie, Ökofeminismus und den Aktivist*innen der Klimaschutzbewegungen handelt.

RUNNING UP THAT HILL Feministische Freiräume ist ein neues Veranstaltungsformat, dass zur Andrea Bowers Ausstellung entwickelt wurde. Jeden  dritten Samstag ab 16:00 Uhr fand ein zeitkritischer Diskurs im Museum Abteiberg statt. Das neue Format wurde realisiert in Kooperation mit f*akt - Feministische Aktion Mönchengladbach, Kulturkram e.V., One Billion Rising, freeflow e.V. und der Gleichstellungsstelle.

Hier geht es zur vergangenen Veranstaltung

RUNNING UP THAT HILL - Feministische Freiräume #1

RUNNING UP THAT HILL - Feministische Freiräume #2

RUNNING UP THAT HILL - Feministische Freiräume #3

RUNNING UP THAT HILL - Feministische Freiräume #4


Dienstag, 17.03.2020

Equal Pay Day

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Diese liegt in Deutschland nach wie vor bei 21 Prozent. Das sind 77 Tage, die Frauen 2020 umsonst arbeiten. Anders ausgedrückt: vom 01. Januar bis zum 17. März. Zum EPD finden in ganz Deutschland Aktionen statt. Als eine Aktion für diesen Tag haben die Frauen des Business and Professional Women das Tragen einer roten Tasche als Symbol des Protestes gegen Entgeltungleichheit entwickelt. Die rote Tasche steht für rote Zahlen und dafür, dass Frauen weniger in der Tasche haben als Männer. Die Gleichstellungsstelle unterstützt diese Aktion und ruft Frauen dazu auf, auch in Mönchengladbach am 17. März rote Taschen zu tragen.

Weitere Infos finden sie hier


Internationaler Frauentag „Viva la Vulva“

Traditionell fand am Sonntag, dem 08. März, im Paritätischen Zentrum zum Internationalen Frauentag eine bunte Veranstaltung im neuen Gewand statt. Das traditionelle Große Frauenfrühstück wurde durch ein neues Veranstaltungsformat, offen für alle Geschlechter, abgelöst. Die Vorbereitungsgruppe aus jungen und alten Frauenbewegten der Vereine f*akt – feministische Aktion, Kulturkram, LesLie, Sozialdienst katholischer Frauen, dem Verdi Bezirksfrauenrat, dem Paritätischen und der Gleichstellungsstelle luden alle Interessierten herzlich zur Filmvorführung ein.

Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung gut besucht: rund 100 Besucher*innen schauten sich die Arte Dokumentation „Viva la Vulva“ an, kamen mit Sekt, Selters und Snacks in Austausch. Anschließend gab es in Workshops die Möglichkeit zu Gespräch und Diskussion zum Thema des Films. Die Vereine f*akt – feministische Aktion und Kulturkram präsentierten Bilder, Stickereien sowie eine Videoperformance, die während des feministischen Art Festivasl Femtastic #2 entstanden sind. Auch für Kinderbetreuung war gesorgt.

Wir danken den folgenden Verbänden und Institutionen für die freundliche Unterstützung unserer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag am 08. März 2020:

  • Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen - SPD Mönchengladbach
  • Bündnis 90/Die Grünen, Kreisverband Mönchengladbach
  • CDU Frauen-Union Mönchengladbach
  • Der Paritätische Mönchengladbach
  • Die Linke Mönchengladbach
  • F*akt – feministische Aktion Mönchengladbach
  • Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach
  • Kulturkram e.V.
  • Leslie e.V. Mönchengladbach
  • Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Mönchengladbach
  • ver.di Bezirksfrauenrat Linker Niederrhein

Impressionen

Sexistische Werbung - "Nackte Tatsachen: Wir haben unverpacktes Obst und Gemüse."

Der Lebensmittel-Discounter Netto warb im Oktober für unverpacktes Obst und Gemüse und für den Verzicht auf Plastikverpackung. Eine tolle Sache - auf den ersten Blick, denn leider setzt das Unternehmen für seine Werbung auf einen Mann und eine Frau, die nackt in der Gemüseabteilung stehen und ihre Nacktheit mit Paprika, Äpfeln oder Salat bedecken. Nach zahlreichen Beschwerden von Bürger*innen prüft der Deutsche Werberat. Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mönchengladbach reichte Beschwerde gegen die sexistische Werbung der Netto Marken-Discount AG & Co. KG beim Deutschen Werberat ein. Lesen Sie hier die Stellungnahme des Werberates:



Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt

Am 25.11.2012 wurde die gemeinsame Foto-Aktion vom Arbeitskreis Gegen Gewalt in Beziehungen und der Hochschule Niederrhein gegen Häusliche Gewalt - Der richtige Standpunkt: Gegen Gewalt beendet. Viele Menschen in Mönchengladbach beteiligten sich an der Aktion und setzten mit dem eigenen Standpunkt ein Zeichen gegen Gewalt. Der Aufruf der Initiatorinnen lautete: "Machen Sie ein Foto von Ihren Füßen und Ihrem Standpunkt."

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