Aktuelles

 

 

 

„Nein zu Gewalt an Frauen –  frei leben – ohne Gewalt“

 Der 25. November ist von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen deklariert. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach beteiligt sich gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle, den beiden Frauenhäusern und der Polizei - zusammengeschlossen im Arbeitskreis gegen Gewalt in Beziehungen (AK GGiB) - an der Fahnen-Aktion von terres de femmes.

An städtischen Verwaltungsgebäuden, bei der Polizei, an der Hochschule sowie am Gewerkschaftshaus werden Fahnen mit der Aufschrift: „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt“ gehisst.  Der AK GGiB will mit dieser Aktion darauf aufmerksam machen, dass Gewalt gegen Frauen als ein gesellschaftliches Phänomen begriffen werden muss, das alle angeht.

 

 

Der aktuelle Frauenkalender mit Programm der FrauenAktionsTage 2018:

Der Frauenkalender bietet Veranstaltungshinweise aus verschiedenen Rubriken, insbesondere für Frauen. Die Palette reicht von Infoveranstaltungen und Beratungsangeboten verschiedenster Institutionen und Verbände über politische Veranstaltungen bis hin zu Freizeit- und Kulturtipps. Der Frauenkalender erscheint dreimal jährlich und liegt bei den bekannten öffentlichen Stellen wie Bezirksverwaltungsstellen, Rathäusern, Bibliotheken und auch in Apotheken, Kirchen und Frauenarztpraxen kostenlos aus.

  

Der "Mädchenmerker"

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist die 13. Ausgabe des Mädchenmerkers für Schülerinnen erschienen, der jährlich in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und der Gleichstellungsstellen NRW herausgegeben wird.

Der kostenlose Taschenkalender bietet Infos, Tipps und Lesestoff rund um die Berufswahl, Ausbildung und Bewerbung. Neben den Berufsportraits Binnenschifferin, Landschaftsgärtnerin oder Astronautin gibt es viele Tipps und Informationen zu Studiengängen, Auslandaufenthalten sowie Hinweise auf Freizeitangebote, spezielle Beratungsangebote in Mönchengladbach und vieles, vieles mehr.

FRAU: ZUR ZEIT

Die Gleichstellungsstelle hat einen umfassenden Frauenwegweiser herausgegeben, der Bürgerinnen und Bürgern in Mönchengladbach eine Orientierungshilfe bietet. In dieser Broschüre werden Vereine, Organisationen, Initiativen, Beratungsstellen etc. anschaulich dokumentiert, insbesondere auch solche, die speziell Frauen eine Unterstützung bieten. 

Die Broschüre liegt in der Gleichstellungsstelle, den Berzirksverwaltungsstellen sowie in städtischen Bibliotheken aus und ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Broschüre FRAU: ZUR ZEIT

Copyright: Pinkstinks

Pinkstinks - Das Projekt Werbemelder*in  

Pinkstinks ist eine Protestorganisation, die sich gegen Sexismus engagiert. „Wir finden Vielfalt schön“

Von 2013 bis 2017 setzte sich Pinkstinks für eine Gesetzesnorm gegen Sexismus in der Werbung ein. Die Kampagne wurde in der Presse stark thematisiert und eine Petition wurde unterschrieben. Dennoch fand das Thema keinen Eingang in das Wahlprogramm 2017. Stattdessen wurde ein Monitoring (das Beobachten, Überwachen und Protokollieren) sexistischer Werbung in Deutschland beschlossen, um festzustellen, wie verbreitet diese ist. 

Über die App kann jede*r Werbemotive einreichen, die einfach nur ärgern. Auf einer Deutschlandkarte wird dann notiert, wo diese Werbung gesehen wurde. So entsteht eine Landkarte mit sexistischer Werbung, die deutlich macht, wie verbreitet Sexismus in der Werbung ist, und dass dagegen etwas getan werden muss. Das Projekt - die Meldungsfunktion mit Deutschlandkarte, die Bildungsarbeit sowie die Datenbank - wird bis Juli 2019 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Vulvarines sind „notheidisgirl“

Die Vulvarines sind eine Gruppe von jungen feministischen Aktivistinnen in Mönchengladbach. Und derzeit protestieren sie mit ihrer Kampagne #notheidisgirl gegen unrealistische Schönheitsnormen und gegen den gesellschaftlichen Druck, der somit durch die Mode- und Werbeindustrie auf Mädchen und junge Frauen ausgeübt wird.

Die Kampagne will unter dem Hashtag #notheidisgirl auf Instagram und Twitter darauf aufmerksam machen, dass es nicht o.k. ist, welche utopischen Schönheitsideale Germany´s Next Topmodel vertritt und wie dieses vorgegebene Ideal Menschen jeglichen Geschlechts unter Druck setzt. Die Vulvarines wollen „Menschen darin bestärken, (körperliche) Vielfalt zu zeigen und zu leben“. Deshalb starteten sie den Aufruf im Internet, Fotos mit persönlichen Statements zu posten. Mit den Fotos zeigen junge Frauen - und auch Männer-, dass sie ganz sie selbst sein wollen und gerade deshalb wertvoll sind. Je mehr sich der Aktion anschließen, desto stärker die Botschaft.

Fotos