Aktuelles

One Billion Rising 2020

Mit One Billion Rising, der weltweiten Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen, starten wir am 14. Februar bewegt und bunt in das Jahr 2020. Die Kampagne geht zurück auf die Initiative der Künstlerin Eve Ensler, die erstmals am 14.02.2013 weltweit zu Aktionen und Veranstaltungen an diesem Tag aufrief.

In diesem Jahr bringt der Aktionstag One Billion Rising auch in Mönchengladbach bereits zum siebten Mal Menschen zusammen, um tanzend gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu demonstrieren.

Samstag 08.02.20, 14:00 – 16:00 Uhr, Informations- und Tanztreffen             

Info- und Übungseinheit zum Einstudieren der Mönchengladbacher Choreografie. Alle sind herzlich eingeladen.  Ort: Jukomm Step, Stepgesstr. 20, Gebühr: keine


Freitag, 14.02.20, 17:45 Uhr, Der Heart Core im Minto        

Zur Einstimmung auf den Tanzflashmob singen die Frauen vom Heart Core. Ort: Minto, Ebene 1, Gebühr: keine 


Freitag, 14.02.20, 18:00 Uhr, Tanzflashmob auf dem Sonnenhausplatz                   

Die bunte OneBillionRising–Aktion bietet die Möglichkeit Stellung zu beziehen und Solidarität zu bekunden – ob tanzend oder nicht – jede*r ist herzlich willkommen!

Impressionen aus 2019


Die aktuelle Ausgabe des Frauenkalenders ist da!

Der Frauenkalender bietet Veranstaltungshinweise aus verschiedenen Rubriken, insbesondere für Frauen. Die Palette reicht von Infoveranstaltungen und Beratungsangeboten verschiedenster Institutionen und Verbände über politische Veranstaltungen bis hin zu Freizeit- und Kulturtipps. Diesmal mit Programm zum Internationalen Frauen Tag 2020.


Der "Mädchenmerker"

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist die 14. Ausgabe des Mädchenmerkers für Schülerinnen erschienen, der jährlich in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und der Gleichstellungsstellen NRW herausgegeben wird.

Der kostenlose Din-A6-Taschenkalender „Just for girls“ bietet ein abwechslungsreiches Angebot. Mädchen und junge Frauen erhalten neben einem ansprechenden Kalendarium, interessante Einblicke in Ausbildungsberufe Fachangestellte für Bäderbetriebe und Schreinerin sowie das Studium Textilbekleidungstechnik. Auch Adressen und Ansprechpartner/innen von Beratungs- und Freizeiteinrichtungen in Mönchengladbach sind im Kalender enthalten.

 


Die neue FRAU: ZUR ZEIT ist erschienen

Die Gleichstellungsstelle hat einen umfassenden Frauenwegweiser herausgegeben, der Bürgerinnen und Bürgern in Mönchengladbach eine Orientierungshilfe bietet. In dieser Broschüre werden Vereine, Organisationen, Initiativen, Beratungsstellen etc. anschaulich dokumentiert, insbesondere auch solche, die speziell Frauen eine Unterstützung bieten. 

Die Broschüre liegt in der Gleichstellungsstelle, den Berzirksverwaltungsstellen sowie in städtischen Bibliotheken aus und ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Broschüre FRAU: ZUR ZEIT


„100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“

Am 19.Januar 1919 konnten Frauen erstmals zu den Wahlen der Verfassungsgebenden Nationalversammlung als Kandidatinnen antreten und wählen. 82 Prozent der Frauen nahmen damals ihr Wahlrecht wahr und der Frauenanteil in der Nationalversammlung betrug 9 Prozent. Am 30. November 1918 wurde nach jahrzehntelangem hartnäckigem Kampf von Frauen gegen enormen Widerstand in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt. Diese historischen Daten markieren Meilensteine im Kampf für gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen und gibt uns heute 100 Jahre später Anlass weiterhin für Frauenrechte und eine gleichberechtigte Gesellschaft zu streiten.

Aus diesem Anlass wurde die Broschüre „100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“ mit kommunalem Bezug von der Mönchengladbacher Frauengeschichtsgruppe „FrauenVita e.V.“ gemeinsam mit  Frauen der Viersener Geschichtsgruppe „Euregia – Frauenwege zwischen Rhein und Maas“, dem Frauengeschichtskreis Dinslaken und „Frauen plus für Monheim“ sowie mit Unterstützung der Gleichstellungsstellen der Städte Mönchengladbach und Viersen erstellt. Die Broschüre als PDF finden Sie hier

Die Broschüre ist in der Gleichstellungsstelle erhältlich.


Copyright: Pinkstinks

Pinkstinks - Das Projekt Werbemelder*in  

Pinkstinks ist eine Protestorganisation, die sich gegen Sexismus engagiert. „Wir finden Vielfalt schön“

Von 2013 bis 2017 setzte sich Pinkstinks für eine Gesetzesnorm gegen Sexismus in der Werbung ein. Die Kampagne wurde in der Presse stark thematisiert und eine Petition wurde unterschrieben. Dennoch fand das Thema keinen Eingang in das Wahlprogramm 2017. Stattdessen wurde ein Monitoring (das Beobachten, Überwachen und Protokollieren) sexistischer Werbung in Deutschland beschlossen, um festzustellen, wie verbreitet diese ist. 

Über die App kann jede*r Werbemotive einreichen, die einfach nur ärgern. Auf einer Deutschlandkarte wird dann notiert, wo diese Werbung gesehen wurde. So entsteht eine Landkarte mit sexistischer Werbung, die deutlich macht, wie verbreitet Sexismus in der Werbung ist, und dass dagegen etwas getan werden muss. Das Projekt - die Meldungsfunktion mit Deutschlandkarte, die Bildungsarbeit sowie die Datenbank - wird bis Juli 2019 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


Vulvarines sind „notheidisgirl“

Die Vulvarines sind eine Gruppe von jungen feministischen Aktivistinnen in Mönchengladbach. Und derzeit protestieren sie mit ihrer Kampagne #notheidisgirl gegen unrealistische Schönheitsnormen und gegen den gesellschaftlichen Druck, der somit durch die Mode- und Werbeindustrie auf Mädchen und junge Frauen ausgeübt wird.

Die Kampagne will unter dem Hashtag #notheidisgirl auf Instagram und Twitter darauf aufmerksam machen, dass es nicht o.k. ist, welche utopischen Schönheitsideale Germany´s Next Topmodel vertritt und wie dieses vorgegebene Ideal Menschen jeglichen Geschlechts unter Druck setzt. Die Vulvarines wollen „Menschen darin bestärken, (körperliche) Vielfalt zu zeigen und zu leben“. Deshalb starteten sie den Aufruf im Internet, Fotos mit persönlichen Statements zu posten. Mit den Fotos zeigen junge Frauen - und auch Männer-, dass sie ganz sie selbst sein wollen und gerade deshalb wertvoll sind. Je mehr sich der Aktion anschließen, desto stärker die Botschaft.

Fotos

  


Was sonst so läuft

Sonntag, 26.01.2020, 18:00 – 19:00 Uhr

27. Januar: Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Vor 75 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Aus diesem Anlass lädt das Gladbacher Haus der Erinnerung  zu einer Gedenkstunde ein. Jutta Dick, Direktorin der Stiftung Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt, referiert zum Thema „Wehrhafte Demokratie benötigt Zivilcourage“.

Ort: Ernst-Christoffel-Haus, Wilhelm-Strauß-Str. 34, Gebühr: keine

Sonntag, 09.02.2020, 10:00 – 14:30 Uhr

Workshop – Illustration mit Ruth Zadow

Vielzählige Möglichkeiten der Illustration entdecken – In diesem Workshop geht es nicht nur ums Zeichnen, sondern um das kreative Austoben mit verschiedenen Techniken, wie Monotypie und Collagen, und um das Ausprobieren unterschiedlicher Papier-, Bild- und Text-Materialien. Die Gruppe wird in der Altstadt Inspiration sammeln und diese in die Gestaltung ihrer Werke einfließen lassen. Teilnehmen können sowohl AnfängerInnen als auch Fortgeschrittene. Gefördert vom QM MG. Anmeldung unter: post@ruthz.de.         Ort: Seminarraum Kulturküche, Aachener Straße 49, Gebühr: 5 €


Das Hilfetelefon     

Gewalt gegen Frauen