Aktuelles

ANDREA BOWERS grief and hope – verlängert bis 25. Oktober

Seit 20 Jahren verfolgt Andrea Bowers in ihrer künstlerischen Arbeit das Engagement von gesellschaftlichen Aktivist*innen. Unter dem Titel GRIEF AND HOPE, Trauer und Hoffnung, zeigt das Museum Abteiberg nun erstmalig in einer großen Überblickschau den Bereich ihres Werks, der von Ökologie, Ökofeminismus und den Aktivist*innen der Klimaschutzbewegungen handelt.

RUNNING UP THAT HILL Feministische Freiräume ist ein Programm zur Andrea Bowers Ausstellung. Von Juli bis Oktober findet jeweils am dritten Samstag ein zeitkritischer Diskurs im Museum Abteiberg statt. Das neue Format wird realisiert in Kooperation mit f*akt - Feministische Aktion Mönchengladbach, Kulturkram e.V., One Billion Rising, freeflow e.V. und der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach.

Hier geht es zur vergangenen Veranstaltung

RUNNING UP THAT HILL - Feministische Freiräume #1


RUNNING UP THAT HILL

Feministische Freiräume #2

Samstag, 15. August, 16:00 - 18:00 Uhr

RESISTANCE AS THE CONSEQUENCE                                           

Austausch und Diskussion im Skulpturengarten

Bezugnehmend auf die künstlerische Auseinandersetzung von Andrea Bowers mit Ökologie, Ökofeminismus, Aktivist*innen der Klimaschutzbewegungen und zivilem Widerstand findet #2 des Programms "Running Up that Hill" als Kunstaktion, Austausch und Diskussion mit Aktivist*innen aus dem Hambacher Wald statt. "resistance as the consequence" beginnt als Aktion im Skulpturengarten um 12 Uhr, die Diskussion findet ab 16 Uhr ebenfalls im Skulpturengarten statt.

Der Eintritt ist frei, auch zur Besichtigung der Ausstellung von Andrea Bowers, und offen für Alle.

Nach der Diskussionsrunde von 16.00 - 17.50 gibt es ab 18:00 Uhr ein Safe Space speziell für FINT (Frauen, Inter- und Non-binary-Personen und Transgender.

Sonntag,  27.09.20, 18:00 Uhr

BunkerVerführung mit Kerstin Brix

Im güdderather Kunstbunker findet in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach findet am Sonntag, den 27.09.20 um 18:00 Uhr die Veranstaltung BunkerVerführung statt.

Der Abend im  Bunker Güdderath bietet eine besondere Mischung  aus Chanson, Lesung und Kunst. Kerstin Brix, begleitet von Christian Zatryp, Thomas Baer und Karl Övermann, präsentiert ihr Programm „Ich glaub´ne Dame werd´ ich nie“. Das Programm bietet eine musikalische Reise, zum näher Kennenlernen vieler interessanter und bekannter Frauen. Außerdem sind die Werke der Künstlerin Zdzislawa Worozanska-Sacher zu sehen. Tickets unter BunkerVerführung

Ort: Bunker Güdderath, Güdderath 29, Gebühr: 20,00 €, erm: 12,00 €

Hilfe und Beratung

Frauenberatungsstelle

Das Team der Frauenberatungsstelle tut ihr Bestes im Hinblick auf Schutz und Prävention in Corona-Zeiten. Die Versorgung der Klientinnen und der Frauen in Notsituationen soll sichergestellt bleiben.

Sie erreichen die Beratungsstelle auch weiterhin während der telefonischen Sprechzeiten (montags von 14 – 16 Uhr, donnerstags von 9 – 11 Uhr) unter Tel. 02161 – 23237. Auch kann gerne per E-Mail Kontakt aufgenommen werden (info@frauenberatungsstelle-mg.de).  Es wird versucht möglichst zeitnah zu antworten. Dies gilt auch für Rückrufe auf Nachrichten, die auf dem Anrufbeantworter hinterlassen  werden.

Beratungen werden so lange wie nötig hauptsächlich telefonisch angeboten.

 

Frauenhäuser

Telefon 02161/15449 frauenhaus@skf-mg.de
Telefon 02166/16041 frauenhaus-rheydt@gmx.de
Frauen können unter www.frauen-info-netz.de schnell und unkompliziert über freie Frauenhausplätze in NRW informiert werden. Darüber hinaus können weitere wichtige Informationen über Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene Frauen abgerufen werden.

Informationsbroschüre Trennung, Scheidung - Was nun?

(Neuauflage, April 2020)

Die Broschüre bietet viele Auskünfte und Adressen und richtet sich an Paare, die sich mit dem Gedanken einer Trennung und Scheidung befassen. Verantwortlich für die Herausgabe dieser Broschüre ist eine Arbeitsgruppe aus Sozialarbeitern, Psychologen, Juristen und Pädagogen, die sich regelmäßig trifft, um die Zusammenarbeit in diesem Bereich zugunsten der betroffenen Eltern und Kinder zu verbessern. Die Broschüre ist in der Gleichstellungsstelle erhältlich. 


 

 

 

Der "Mädchenmerker"

Pünktlich zum neuen Schuljahr ist die 14. Ausgabe des Mädchenmerkers für Schülerinnen erschienen, der jährlich in Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und der Gleichstellungsstellen NRW herausgegeben wird.

Der kostenlose Din-A6-Taschenkalender „Just for girls“ bietet ein abwechslungsreiches Angebot. Mädchen und junge Frauen erhalten neben einem ansprechenden Kalendarium, interessante Einblicke in Ausbildungsberufe Fachangestellte für Bäderbetriebe und Schreinerin sowie das Studium Textilbekleidungstechnik. Auch Adressen und Ansprechpartner/innen von Beratungs- und Freizeiteinrichtungen in Mönchengladbach sind im Kalender enthalten.

 


Die neue FRAU: ZUR ZEIT ist erschienen

Die Gleichstellungsstelle hat einen umfassenden Frauenwegweiser herausgegeben, der Bürgerinnen und Bürgern in Mönchengladbach eine Orientierungshilfe bietet. In dieser Broschüre werden Vereine, Organisationen, Initiativen, Beratungsstellen etc. anschaulich dokumentiert, insbesondere auch solche, die speziell Frauen eine Unterstützung bieten. 

Die Broschüre liegt in der Gleichstellungsstelle, den Berzirksverwaltungsstellen sowie in städtischen Bibliotheken aus und ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

Broschüre FRAU: ZUR ZEIT


„100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“

Am 19.Januar 1919 konnten Frauen erstmals zu den Wahlen der Verfassungsgebenden Nationalversammlung als Kandidatinnen antreten und wählen. 82 Prozent der Frauen nahmen damals ihr Wahlrecht wahr und der Frauenanteil in der Nationalversammlung betrug 9 Prozent. Am 30. November 1918 wurde nach jahrzehntelangem hartnäckigem Kampf von Frauen gegen enormen Widerstand in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht für Frauen eingeführt. Diese historischen Daten markieren Meilensteine im Kampf für gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen und gibt uns heute 100 Jahre später Anlass weiterhin für Frauenrechte und eine gleichberechtigte Gesellschaft zu streiten.

Aus diesem Anlass wurde die Broschüre „100 Jahre Frauenwahlrecht 1918-2018“ mit kommunalem Bezug von der Mönchengladbacher Frauengeschichtsgruppe „FrauenVita e.V.“ gemeinsam mit  Frauen der Viersener Geschichtsgruppe „Euregia – Frauenwege zwischen Rhein und Maas“, dem Frauengeschichtskreis Dinslaken und „Frauen plus für Monheim“ sowie mit Unterstützung der Gleichstellungsstellen der Städte Mönchengladbach und Viersen erstellt. Die Broschüre als PDF finden Sie hier

Die Broschüre ist in der Gleichstellungsstelle erhältlich.


Copyright: Pinkstinks

Pinkstinks - Das Projekt Werbemelder*in  

Pinkstinks ist eine Protestorganisation, die sich gegen Sexismus engagiert. „Wir finden Vielfalt schön“

Von 2013 bis 2017 setzte sich Pinkstinks für eine Gesetzesnorm gegen Sexismus in der Werbung ein. Die Kampagne wurde in der Presse stark thematisiert und eine Petition wurde unterschrieben. Dennoch fand das Thema keinen Eingang in das Wahlprogramm 2017. Stattdessen wurde ein Monitoring (das Beobachten, Überwachen und Protokollieren) sexistischer Werbung in Deutschland beschlossen, um festzustellen, wie verbreitet diese ist. 

Über die App kann jede*r Werbemotive einreichen, die einfach nur ärgern. Auf einer Deutschlandkarte wird dann notiert, wo diese Werbung gesehen wurde. So entsteht eine Landkarte mit sexistischer Werbung, die deutlich macht, wie verbreitet Sexismus in der Werbung ist, und dass dagegen etwas getan werden muss. Das Projekt - die Meldungsfunktion mit Deutschlandkarte, die Bildungsarbeit sowie die Datenbank - wird bis Juli 2019 vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.


Vulvarines sind „notheidisgirl“

Die Vulvarines sind eine Gruppe von jungen feministischen Aktivistinnen in Mönchengladbach. Und derzeit protestieren sie mit ihrer Kampagne #notheidisgirl gegen unrealistische Schönheitsnormen und gegen den gesellschaftlichen Druck, der somit durch die Mode- und Werbeindustrie auf Mädchen und junge Frauen ausgeübt wird.

Die Kampagne will unter dem Hashtag #notheidisgirl auf Instagram und Twitter darauf aufmerksam machen, dass es nicht o.k. ist, welche utopischen Schönheitsideale Germany´s Next Topmodel vertritt und wie dieses vorgegebene Ideal Menschen jeglichen Geschlechts unter Druck setzt. Die Vulvarines wollen „Menschen darin bestärken, (körperliche) Vielfalt zu zeigen und zu leben“. Deshalb starteten sie den Aufruf im Internet, Fotos mit persönlichen Statements zu posten. Mit den Fotos zeigen junge Frauen - und auch Männer-, dass sie ganz sie selbst sein wollen und gerade deshalb wertvoll sind. Je mehr sich der Aktion anschließen, desto stärker die Botschaft.

Fotos

  


Was sonst so läuft

RUNNING UP THAT HILL
Feministische Freiräume #3

Samstag, 19. September, 16:00 Uhr

Zeitkritischer Diskurs im Museum Abteiberg

RUNNING UP THAT HILL
Feministische Freiräume #4

Samstag, 17. Oktober, 16:00 Uhr

Zeitkritischer Diskurs im Museum Abteiberg


DRITTER DONNERSTAG im Museum Abteiberg

Donnerstag, 20. August, 19:00 Uhr

BRAND I Vom Eigentum an Land und Wäldern, 109 Minuten
Filmscreening und Publikumsgespräch 
 

Eine Film-Trilogie über fossiles Wirtschaften, Braunkohle, Klimapolitik und den Widerstand im Rheinischen Revier. Von Susanne Fasbender in Kooperation mit dem Hambacher Forst Filmkollektiv. Infos unter www.museum-abteiberg.de


Donnerstag, 17. September, 19:00 Uhr

BRAND II  Gegenwart der Dörfer und Bepreisung von Natur, 105 Minuten

Infos unter www.museum-abteiberg.de


Donnerstag, 15. Oktober, 19:00 Uhr

BAND III Widerstand im reichen Land, 120 Min

Infos unter www.museum-abteiberg.de


Parallel bieten die MG_artfriends, die junge Abteilung des Museumsvereins, an jedem Dritten Donnerstag ein buntes Programm für alle zwischen 16 und 26.
Informationen hierzu unter: https://www.facebook.com/mgartfriends/


Where can I get help? Où trouver de l’aide? Куда мне обратиться за помощью? The Violence against Women Helpline provides advice for affected women in 17 foreign languages. Anonymously, free of charge and 24/7 by calling 08000 116 016, more info: www.hilfetelefon.de.