Kultur. Entwickeln. Mönchengladbach.
Gemeinsam die kulturelle Zukunft Mönchengladbachs gestalten – Ihre Ideen, unsere Stadt!
Über den Kulturentwicklungsplan Mönchengladbach 2035
Die Stadt Mönchengladbach hat einen Kulturentwicklungsprozess gestartet. Entsprechend dem kulturpolitischen Auftrag ist es das Ziel, Handlungsfelder und Maßnahmen zu entwickeln, um den Weg für eine zukunftsfähige Kulturlandschaft in Mönchengladbach zu gestalten.
Der Erarbeitungsprozess für den Kulturentwicklungsplan umfasst zum einen die gründliche Bestandsaufnahme der kulturellen Landschaft der Stadt, die Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen. Zum anderen werden durch partizipative Formate die Ideen, Bedürfnisse und Visionen der Gemeinschaft zusammengetragen.
Machen Sie mit und starten Sie mit uns gemeinsam in den Prozess der kulturellen Entwicklung!
Wir halten Sie an dieser Stelle über die weiteren Prozessschritte und Teilnahmemöglichkeiten auf dem Laufenden.
Erstes Beteiligungsformat startet mit engagiertem Austausch
Erstes Beteiligungsformat startet mit engagiertem Austausch
Vernetzt euch! Zeigt euch! Bleibt mutig! Auf diese und weitere Aufforderungen trafen rund 80 Expert*innen aus Kultur, Gesellschaft, Politik und Verwaltung, die zum ersten Beteiligungsformat für den Kulturentwicklungsplan (KEP) am Anfang Juli im TextilTechnikum zusammenkamen.
Der KEP ist ein strategischer Prozess zur nachhaltigen Entwicklung der Kulturlandschaft in Mönchengladbach, der im Auftrag der Kulturpolitik umgesetzt wird. Ziel ist es, gemeinsam mit verschiedenen Akteur*innen konkrete Perspektiven und Maßnahmen für eine zukunftsfähige Kultur in der Stadt zu erarbeiten. Der KEP stärkt vorhandene Strukturen, schafft Raum für neue Ideen und macht Kultur sichtbarer und zugänglicher. "Wir brauchen tragfähige Strukturen für Kultur, die nicht nur heute, sondern auch morgen noch wirken. Der KEP ist unser gemeinsamer Weg dorthin damit Kultur sich bestmöglich in Mönchengladbach entfalten kann", sagte Christiane Schüßler, Beigeordnete für Bildung Kultur und Sport, die zusammen mit der städtischen Kulturbüroleiterin Agnes Jaraczewski alle Teilnehmenden begrüßte.
Entscheidend ist dabei die Einbindung möglichst vieler Perspektiven – denn kulturelle Entwicklung lebt vom Dialog. "Mit dem KEP schaffen wir einen lebendigen Prozess für Austausch, Erneuerung und kreative Impulse. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Kulturschaffende vor großen Herausforderungen stehen." ergänzte Jaraczewski.
Zum Auftakt der Veranstaltung präsentierte ein interaktiver Parcours diese Handlungsfelder den Teilnehmenden:
Kulturstrukturen stärken und optimieren
Miteinander handeln und gestalten
Sichtbarkeit und Identität schaffen
Stadtgesellschaft durch Kultur stärken
Offen für Neues und Innovation
Die methodische Einführung in den Nachmittag übernahmen Johanna Worbs und Bernd Jacobs von der Identitätsstiftung. Beide begleiten den Prozess konzeptionell und moderativ: "Besonders wichtig ist es, dass aus dem Plan später Wirklichkeit werden kann – es wird darum gehen, die Ideen und Konzepte in die Umsetzung zu bringen und wir hoffen, dass die Politik Mönchengladbachs dafür auch in Zukunft die Weichen stellen wird," betonte Johanna Worbs.
In den anschließenden Workshops wurden die fünf Handlungsfelder vertieft. Die Teilnehmenden arbeiteten gemeinsam an Herausforderungen und Potenzialen innerhalb dieser Themenbereiche.
Wie geht es weiter beim Kulturentwicklungsplanungsprozess? Beteiligung erwünscht! Die Kulturentwicklungsplanung bleibt ein offener Prozess. Zwei weitere Beteiligungsformate sind in Vorbereitung – dabei wird es insbesondere um Zielsetzungen und konkrete Maßnahmen innerhalb der erarbeiteten Handlungsfelder gehen. Alle interessierten Akteur*innen sind eingeladen, sich aktiv einzubringen. Anmeldungen zum Verteiler sind weiterhin möglich unter: kulturentwickeln@moenchengladbach.de









