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Willkommen im Familienzentrum (in Zertifizierung) Hülserkamp!

Unser neues Familienzentrum (derzeit in der Zertifizierung) liegt an der Zufahrtsstrasse zum Tierheim Mönchengladbach. In unmittelbarer Nähe befinden sich einladende Felder und Wanderwege entlang der Niers.

Öffentlich ist unser Haus leicht erreichbar mit den Buslinien 017 und 029 (Haltestelle Tierheim). Bei Anfahrt mit dem eigenen PKW stehen ausreichend Parkplätze vor Ort zur Verfügung.

Vor der Einrichtung stehend, haben Sie einen schönen Blick auf eines unserer Außengelände. Die beeindruckende Kastanie neben dem Eingangsbereich begrüßt Sie dort als natürlicher Blickfang. Der zweite Spielbereich befindet sich separat nutzbar hinter unserem bunten Gebäude.

Postanschrift:
Städtische Kindertagesstätte und Familienzentrum in Zertifizierung Hülserkamp
Hülserkamp 3
41065 Mönchengladbach (Uedding)

Leitung: Angela Immeln, B.A. Bildungswissenschaft

Kontaktmöglichkeiten:

Bastel-, Material- und Zeitbedarf

Liebe Familien!

  • Unsere Kita sucht Vorlesepatinnen und Vorlesepaten
  • Jederzeit freuen sich Ihre Kinder (in allen Gruppen) über saubere Pappschachteln und buntes Papier.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Unsere Angebote für Sie

Wir bieten Ihnen in unserem Haus ständige Beratungsangebote (z.B. Erziehungsberatung und "Formulare ausfüllen") und einzelne Programmpunkte zu verschieden Themen an. Die Programmpunkte erkennen Sie am Datum im Titel. Bitte klicken Sie Ihr gewünschtes Thema einfach an.

EN = Description in English

Einmal im Monat bei uns im Haus

  • Vertrauensvolle Einzelfallbesprechnung
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu anderen Institutionen
  • Fallberatung mit den Erzieher*innen
  • Hospitationen in der Gruppe
    (nach Absprache mit den Eltern)
  • Einzel- und Gruppenarbeit mit Kindern

Haben Sie Fragen, wie zum Beispiel:

Warum hört mein Kind nicht auf mich? Warum nässt mein Kind?Wie kann ich mein Kind fördern? Warum isst mein Kind nicht? Wer hilft mir, wenn ich nicht mehr weiterweiß?

Im Gespräch können wir Antworten finden. Die Beratung ist absolut vertraulich. Wir kooperieren mit der Erziehungsberatungsstelle der Stadt Mönchengladbach (StupS). Diese bietet für die Familien unserer Kinder (und aus dem Umfeld unseres Familienzentrums) eine offene Sprechstunde an.

Termine:  2022: Mo 12.12.2022 13:30-15:00 2023:  Do 19.01. 10:30-12:30 | Do 09.02. 08:00-10:00 | Do 09.03. 13:30-15:00 | Do 13.04. 10:30-12:30 | Do 11.05. 08:00-10:00 | Mo 01.06. 13:30-15:00 | Do 17.08. 08:00-10:00 | Do 07.09. 10:30-12:30 | Do 19.10. 13:30-15:00 | Do 09.11. 08:00-10:00 | Do 14.12. 10:30-12:30

Zielgruppe: Familien mit Kindern aus Kita und Umfeld
Beraterin: Claudia Hensen Sozialarbeiterin/-pädagogin B.A.
Kinderbetreuung: Durch die Kita
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Mineralwasser, Tee und Kaffee kostenlos
Ort: Familienzentrum | Hülserkamp 1 | 41065 Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Hilfreich, aber nicht nötig

Aus Gründen des Datenschutzes und der Verschwiegenheit liegt keine Teilnahmeliste aus. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse einfach an oder kommen Sie vorbei. Vielen Dank!

Once a month at our house

  • trusting case-by-case discussion
  • support in contacting other institutions
  • case consultation with the educators
  • shadowing in the group (after consultation with the parents)
  • individual and group work with children

Do you have questions such as:
Why doesn't my child listen to me? Why is my child wetting? How can I support my child? Why isn't my child eating? Who can help me if I don't know what to do anymore?

In conversation we can find answers. The consultation is absolutely confidential. We cooperate with the educational advice center by the city of Moenchengladbach (StupS). This offers open consultation time for the families of our kita-children (and those in the vicinity of our family center).

Dates:  2022: Mo 12.12.2022 13:30-15:00 2023:  Thu 19.01. 10:30-12:30 | Thu Do 09.02. 08:00-10:00 | Thu 09.03. 13:30-15:00 | Thu 13.04. 10:30-12:30 | Thu 11.05. 08:00-10:00 | Mo 01.06. 13:30-15:00 | Thu 17.08. 08:00-10:00 | Thu 07.09. 10:30-12:30 | Thu 19.10. 13:30-15:00 | Thu 09.11. 08:00-10:00 | Thu 14.12. 10:30-12:30

Target group: Families with children from the family center and the surrounding area
Consultant: Ms. Claudia Hensen, Social/Education Worker B.A.
Childcare: Through the day care center
Costs: The family center bears the costs
Meals: Mineral water, tea and coffee free of charge
Location: Family Center | Huelserkamp 1 | 41065 Moenchengladbach
Contact persons: Angela Immeln, Angela Meisen
Phone: 02161 30 24 104 and 0173 27 07 093 (work cell phone)
Email: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Registration: Helpful, but not necessary

Dear families with children in the family center and in our environment!

  • Are you looking for the right contact person for your request?
  • Do you have any questions about letters from offices or authorities?
  • Would assistance in completing necessary forms or applications be helpful to you?
  • Would you like to know how to reach a destination using public transport?
  • Do you need an overview of how much money these trips by bus and train will cost?

Maybe we can help?!

Just contact us at any time. We try to find time for an individual conversation with you in a protected and confidential setting as soon as possible.

In addition, we offer you our regular advisory service "forms to complete - office to reach".

  • Every first Wednesday of the month in the morning from 08:00 to 8:30 and in the afternoon from 15:30 to 16:00

we are always available to you in the parents' café in the form of an open consultation appointment.

We will not pass on the content of the conversations.
There is no legal advice.

For reasons of data protection and confidentiality, a list of participants is only available in the office. If you are interested, please contact us or come by. Thanks very much!

Liebe Familien mit Kindern im Familienzentrum und in unserem Umfeld!

  • Sie sind auf der Suche nach den richtigen Ansprechpartner*innen für Ihr Anliegen?
  • Möglicherweise haben Sie Fragen zu Schreiben von Ämtern oder Behörden?
  • Wäre Unterstützung beim Ausfüllen notwendiger Formulare oder Anträgen hilfreich für Sie?
  • Möchten Sie wissen, wie Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln ein Ziel erreichen können?
  • Brauchen Sie einen Überblick, wie viel Geld diese Fahrten mit Bus und Bahn kosten werden?

Vielleicht können wir helfen?!

Sprechen Sie uns jederzeit einfach an. Wir versuchen so schnell wie möglich Zeit für ein individuelles Gespräch im geschützten und vertraulichen Rahmen mit Ihnen zu finden.

Zusätzlich bieten wir Ihnen unser ständiges Beratungsangebot „Formulare ausfüllen – Ämter erreichen“ an.

  • Jeden ersten Mittwoch im Monat morgens von 08:00 bis 8:30 Uhr und nachmittags von 15:30 bis 16:00 Uhr

stehen wir Ihnen in jedem Fall im Elterncafé in Form eines offenen Beratungstermins zur Verfügung.

Der Inhalt der Gespräche wird von uns nicht weitergegeben.
Es findet keine Rechtsberatung statt.

Aus Gründen des Datenschutzes und der Verschwiegenheit liegt eine Teilnahmeliste nur im Büro aus. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse einfach an oder kommen Sie vorbei. Vielen Dank!

Liebe Familien!

Wir planen den Aufbau eines kostenlosen Familien-Bücherregals. In dieses Regal können Sie gerne von Ihnen nicht mehr benötigte oder doppelte Bücher hineinstellen.

Dies können zum Beispiel gut erhaltene Kinder-, Jugend-, Erziehungs-, Koch-, und Bastelbücher sein. Selbstverständlich können Sie auch Romane (z.B. Romantik, Fantasy, Fiction, Grusel etc.), Gedichtbände und Sachbücher jeglicher Art weitergeben.

Andere Familien können sich dann bei Interesse Bücher ausleihen und zurückbringen oder bei Gefallen auch für immer behalten.

Größere Mengen gespendeter Bücher können Sie einfach während der Öffnungszeit im Eingangsbereich unserer Kita abstellen oder anderweitig mit uns absprechen.

Ansprechpartner*innen: Das Kita-Team
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de

Vielen Herzlichen Dank für Ihre
freundliche Unterstützung!

Liebe Groß/Väter
und alle interessierten Menschen!

Wir “bauen“ leckere Knusperhäuschen

Auf Basis von Butterkeksen gestalten wir leckere Knusperhäuschen. Schneefarbener Zuckerguss sorgt für den nötigen Halt und wohlschmeckende Verzierungen sorgen zusätzlich für eine persönliche Note.

So erhalten Sie süße Erinnerungen an die gemeinsam genutzte Zeit und ganz besondere Kleinigkeiten zum Verschenken.

Alle benötigten Baumaterialien werden von uns gestellt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Termin: Montag 12.12.2022 | 14:00 bis 16:00 Uhr | 1 x 2 ST
Zielgruppe: Groß/Väter und Interessierte mit ihren Kinder aus der Kita
Kursleitung/Referent*in: Sarah Hirn, Erzieherin
Kinderbetreuung: Durch die anwesenden Familienmitglieder
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Kostenlos Kaffee, Tee und Mineralwasser
Ort: Familienzentrum | Hülserkamp 3 | Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Bitte bis 2 Tage vorher

Aus Datenschutzgründen liegt die Teilnahmeliste im Büro aus. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse einfach an. Vielen Dank!

Familien-Bilderbuchkino auf der großen Leinwand

Kleiner Eisbär – Wohin fährst du, Lars? (Hans de Beer)
Im Vorprogramm: Der Regenbogenfisch (Marcus Pfister)

Lars, der kleine Eisbär, treibt ganz allein auf einer Scholle mitten im Meer. Als die Scholle schmilzt, kann er sich gerade noch auf ein Fass retten. Eine abenteuerliche Reise beginnt und führt ihn schließlich nach Afrika....

Der Regenbogenfisch ist der schillerndste Fisch im ganzen Ozean. Kinder auf der ganzen Welt kennen und lieben ihn seit 30 Jahren (1992). Er erzählt ihnen, wie er durch Teilen sein Glück gefunden und viele Freunde gewonnen hat.

Über einen Beamer werden nur die Zeichnungen der Bilderbücher auf die große Leinwand übertragen. Der Text wird dazu jeweils live vorgelesen.

Termin: Montag 19.12.2022 | 15:00 - 16:00 Uhr | 1 x 1 ST mit Pause
Zielgruppe: Kinder ab 3 Jahren und ihre Familien aus Kita und Umfeld
Kursleitung/Referent*in: Angela Meisen, Erzieherin
Kinderbetreuung: Durch die Familien
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Mineralwasser und (natürlich!) Popcorn inklusive
Ort: Familienzentrum | Hülserkamp 1 | Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Bitte bis 2 Tage vorher

Wir danken ganz herzlich den Autoren und dem NordSüd Verlag für die freundliche Genehmigung zur Aufführung der beiden tollen Werke und für die vorbereiteten Materialien!

Aus Datenschutzgründen liegt die Teilnahmeliste im Büro aus. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse einfach an. Vielen Dank!

Liebe Familien!

Wir laden Sie herzlich zu unserem ersten Neujahrscafé im Familienzentrum ein. Gemeinsam begrüßen wir in entspannter Atmosphäre nachträglich das Jahr 2023.

Gerne können Sie kleine Speisen nach Wunsch mitbringen und präsentieren. Dadurch können wir uns alle von der vielfältigen Herkunft der Menschen in unserem Haus kulinarisch inspirieren lassen. Wir freuen uns auf einen Nachmittag zum Genießen und eine unterhaltsame Zeit mit Ihnen.
 

Termin: 09.01.2023 | 14:00 bis 16:00 Uhr | 1 x 2 UST
Zielgruppe: Familien und ihre Kinder aus Kita und Umfeld
Kursleitung/Referent*in: Das Kitateam
Kinderbetreuung: Gemeinsam durch die Familien und das Kitateam
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Kostenlos Kaffee, Tee und Mineralwasser, mitgebrachte Speisen
Ort: Familienzentrum | Hülserkamp 3 | Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Gerne bis 2 Tage vorher

Gemeinsamkeiten stärken Beziehungen – in Form eines Filmprojektes: Väter und Kinder entwickeln beim gemeinsamen Bauen und Gestalten einen kleinen Trickfilm. Schritt für Schritt bauen die Kinder spielerisch die Szenen, unter Anleitung ihrer Väter.

Computer, Trickboxxen, Webcams, Fotoapparate und vieles mehr stehen zur Verfügung.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Termin: Samstag 14.01.2023 | 10:00 bis 14:00 Uhr | 1 x 4 ST
Zielgruppe: Groß/Väter und interessierte Menschen mit Kinder ab 4 Jahren
Kursleitung/Referent*in: Kai Kyas, Erzieher und Medienpädagoge
Kinderbetreuung: Durch die anwesenden Familienmitglieder
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Kostenlos Kaffee, Tee und Mineralwasser
Ort: Familienzentrum | Hülserkamp 3 | Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Bitte bis 2 Tage vorher
Kooperationspartner: Familienbildungsstätte Mönchengladbach

Aus Datenschutzgründen liegt die Teilnahmeliste im Büro aus. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse einfach an. Vielen Dank!

Wir laden Sie herzlich ein,sich in unseren warmen Räumen kreativ auf die kalte Jahreszeit einzustellen. Mit unserer Begleitung und Unterstützung beginnen Sie mit dem Stricken eines Schals. Vielleicht für Sie, für Ihr Kind, vielleicht auch als persönliches Geschenk.

Unser Angebot richtet sich an Menschen mit und ohne Vorkenntnisse. Gerne können Sie eigene Stricknadeln sowie Wolle Ihrer Wahl und in ihren Wunschfarben für sich mitbringen.

Bei Bedarf stellen wir Ihnen natürlich als Startpaket gerne kostenlos Stricknadeln und Wolle zur Teilnahme an der Veranstaltung zur Verfügung.

Termin: Montag 23.01.2023 | 14:00 - 16:00 Uhr | 2 ST mit Pause
Zielgruppe: Familien aus Kita und Umfeld
Kursleitung/Referent*in: Monika Rupsch, Kinderpflegerin
Kinderbetreuung: Durch die Kita
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Mineralwasser inklusive
Ort: Familienzentrum | Hülserkamp 1 | Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Bitte bis 2 Tage vorher

Ein ca. 90 Minuten langer Entdeckungsspaziergang für Eltern, Familien und ihre Kinder. In der nahen Umgebung haben Sie die Möglichkeit, sich und ihren Kindern in entspannter, begleiteter und naturnaher Atmosphäre näher zu kommen.

Wir starten am Familienzentrum und gehen entlang der Niers. Dabei können wir Pflanzen, Bäume und Tiere betrachten und einfach mal, ganz ohne Zeitdruck, durchatmen. Unser Weg entlang des Flusses wird uns zu einem nahegelegenen Pferde- oder Kleintierhof führen. Dort haben wir die Möglichkeit, diese Tiere beobachten und eventuell auch füttern zu können.

Termin: Samstag 28.01.2023 | 10:00 bis 11:30 | 1 x 2 UST
Zielgruppe: Eltern und Familien aus Kita und Umfeld und ihre Kinder
Kursleitung/Referent*in: Angela Meisen, Erzieherin
Kinderbetreuung: Durch die Eltern/Familien
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Durch die Eltern/Familien
Ort: Start am Familienzentrum | Hülserkamp 3 | 41065 Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Bitte bis 2 Tage vorher
Kooperationspartner: Pferde- oder Kleintierhof (in Vorbereitung)

Aus Datenschutzgründen liegt die Teilnahmeliste im Büro aus. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse einfach an. Vielen Dank!

Medien gehören heute zum Alltag – auch für kleine Kinder. Viele Kinder spielen gern und lange mit Handys, I-Pads und anderen technischen Geräten. Welche Medien helfen Kindern zur Entwicklung? Wie können Eltern Mediennutzung steuern? Was ist „Spiel“ und „Spielerisches Lernen“ und was brauchen Ihre Kinder?       

In diesem Kurs tauschen sich Eltern über die Bedeutung von Büchern, Hörspielen und Liedern sowie Computer-Spielen, Fernsehn und Handys aus und erfahren viel über das Lernen mit verschiedenen Medien.

Termin: Donnerstag 16.03.2023 | 17:30 bis 19:45 Uhr | 1 x 3 UST
Zielgruppe: Eltern und Familienmitglieder
Kursleitung/Referent*in: Kai Kyas, Erzieher und Medienpädagoge
Kinderbetreuung: Ohne Kinder
Kosten: Die Kosten übernimmt das Familienzentrum
Verpflegung: Kostenlos Kaffee, Tee und Mineralwasser
Ort: Familienzentrum | Hülserkamp 3 | Mönchengladbach
Ansprechpartner*in: Angela Immeln, Angela Meisen
Telefon: 02161 30 24 104 und 0173 27 07 093 (Diensthandy)
E-Mail: TfK.Huelserkamp@moenchengladbach.de
Anmeldung: Bitte bis 2 Tage vorher
Kooperationspartner: Familienbildungsstätte Mönchengladbach

Aus Datenschutzgründen liegt die Teilnahmeliste im Büro aus. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse einfach an. Vielen Dank!

Bring- und Abholzeiten

  • Morgens 07:00 bis 09:00 Uhr
  • Mittags 14:00 bis 14:30 Uhr
  • Nachmittags 15:30 bis 16:30 Uhr

Betreuungszeiten

  • 35 Stunden
    07:30 bis 12:30 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr
  • 35 Stunden Block
    07:30 bis 14:30 Uhr
  • 45 Stunden
    9 Stunden in der Zeit von 07:00 bis 16:30 Uhr

Schließungstage 2022

  • 27. bis 30. Dezember
    Schließungstage aller Einrichtungen der Stadt Mönchengladbach

Gestaltungsteam des Familienzentrums

Verantwortlich für den Bereich

  • U3 = Daniela Schumacher
  • Bewegung und Gesundheit: Astrid Kowalski
  • Migration: Doro Sladek
  • Kinderschutz: Gjina Jetishi
  • Öffentlichkeitsarbeit: Angela Meisen

Personalstruktur

Leitung
Ständige stellvertretende Leitung
9 Fachkräfte
3 Ergänzungskräfte
Pia-Praktikantin
Hauswirtschaftliche Kraft
Küchenkraft (Apetito)
Alltagshelfer

Ansprechpartner*innen unserer Gruppen

Orange Gruppe

Braune Gruppe

Blaue Gruppe

Grüne Gruppe

Gelbe Gruppe

Einladung zum virtuellen Rundgang durch unser Familienzentrum

In unserem Vorstellungsvideo lädt Sie unsere Leitung Frau Immeln herzlich zu einer kurzen Reise durch die Räume unserer Einrichtung ein.

Sie erhalten einen ersten Einblick in die derzeit genutzten (Themen-) Gruppen und deren unterschiedliche Spiel- und Lernmaterialien.

Natürlich nehmen wir Sie hierbei auch mit, auf einen sonnigen Spaziergang durch unser Außengelände.

Arbeitsweise, Werte und Konzepte

Unser Bild vom Kind, das durch neueste Erkenntnisse der Säuglings- und Kleinkindforschung, der Entwicklungspsychologie, der Neurobiologie sowie Hirn- und Sprachforschung untermauert ist, beeinflusst wesentlich unser pädagogisches Denken und Handeln. Wir begreifen das aktive, entdeckende, kreative, erfindende und forschende Kind als Akteur seiner Entwicklung von Anfang an. Schon Säuglinge beobachten und analysieren ihre Umwelt sehr genau. Die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen des Kindes, egal welchen Alters, sind die Grundlage für sein Verständnis von seiner Umwelt und sich selbst. Neugierig und engagiert verfolgen die Kinder dabei ihre Interessen und entwickeln so ständig komplexere, effektivere kognitive Strategien und Kompetenzen. Entsprechend den Anforderungen, welche die soziokulturelle Umwelt ihnen stellt, kommen sie zu eigenen Einsichten, entwickeln eigene Konzepte des Verstehens und konstruieren Sinn. Durch diese Aneignungsprozesse sind Kinder ihre eigenen Selbstbildner und können und wollen Verantwortung für das eigene Lernen übernehmen.

Deshalb strukturieren wir begleitend und unterstützend einen Rahmen, innerhalb dessen die Kinder selbständig handeln und denken können während wir ihnen die geistigen und kulturellen Werkzeuge mit allen Sinnen in allen Erfahrungsbereichen zugänglich machen. Wir setzen Impulse, um die Neugier der Kinder auf Neues zu wecken und greifen ihre Themen zur Vertiefung in kleinen Projekten und Angeboten auf. Indem sie sich so ihr Können und Wissen selbst erarbeiten, ist es ihnen von Anfang an möglich, sich selbst zu bilden. Dabei ist jedes Kind individuell, unvergleichlich und einzigartig. Das Kind als Welterforscher steht mit seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten im Mittelpunkt unseres pädagogischen Handelns.

Unsere pädagogische Ausrichtung basiert auf dem Situationsorientierten Ansatz.  Den Situationsorientierten Ansatz nach dem Sozialpädagogen Armin Krenz begreifen wir als geeigneten Rahmen, Humboldts ganzheitlichem Bildungsverständnis, den individuellen Lebensbiografien und -umständen der Kinder und dem Partizipationsgedanken gerecht zu werden. Verwahrt er sich doch vor einer aufgestülpten Angebotspädagogik und aus Zusammenhängen gerissenen Lerneinheiten. Indem der Situationsorientierte Ansatz stets die aktuellen Situationen und die Interessen der Kinder aufgreift, bietet er stattdessen Verarbeitungs- und Bewältigungsmöglichkeiten von bereits Erlebtem und weckt in den Kindern die Neugier und intrinsische Motivation, neue Erfahrungshorizonte zu erschließen. Durch dieses Erfahren von Sinnzusammenhängen geschieht ein ständiges Lernen.

Da jedes Kind individuelle soziokulturelle Lebensbiografien, Sozialisationsbedingungen und Ressourcen mitbringt, wird es vom pädagogischen Personal in seiner Einzigartigkeit anerkannt sowie angemessen unterstützt und begleitet.

Die Eltern oder Personensorgeberechtigten können seit dem 01.März 2014 im Internet durch den Kita – Navigator die individuellen Informationen der jeweiligen Einrichtungen einsehen, ihre Kinder in einer oder auch mehreren gewünschten Einrichtungen anmelden und die gewünschte Betreuungsform wählen. Wenn die Eltern eine oder mehrere Kindertageseinrichtungen gemäß ihren individuellen Auswahlkriterien ausgesucht haben, können sie sich nun mit ihren persönlichen Daten registrieren lassen. Dieser Bereich ist passwortgeschützt und die Eltern können somit weitere Informationen von den gewählten Kindertageseinrichtungen empfangen. Die Platzvergabe durch die Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle und der Leitung der Einrichtung, wird durch Kriterien wie beispielsweise die Berufstätigkeit und den Familienstand der Personensorgeberechtigten oder das Alter der Kinder, bestimmt.

Im Falle einer Zusage werden die zu unterschreibenden Vertragsunterlagen den Familien zugesandt. Anschließend findet ein Termin zum gegenseitigen Kennenlernen statt, bei dem sowohl die Kindertageseinrichtung besichtigt werden kann als auch Fragen zur pädagogischen Konzeption erörtert werden können.

Danach wird ein Termin zu einem ersten Anamnesegespräch festgelegt, bei dem die benötigten Unterlagen, das U-Heft und der Impfausweis, von Ihnen mitgebracht werden und Sie ohne Kinder erscheinen sollen. Dieses Anamnesegespräch stellt das wichtigste Gespräch für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und dem Betreuungspersonal hinsichtlich der pädagogischen Arbeit zum Wohle des Kindes dar. Der Begriff Anamnese wird vom griechischen Wort “anamnesis“ abgeleitet und bedeutet Erinnerung, Vorgeschichte. Durch dieses Gespräch sollen Kenntnisse über die individuelle Entwicklungsgeschichte bezüglich aller Lebensphasen des Kindes erlangt werden, über das bestehende Familiensystem und den kulturellen und religiösen Hintergrund. Besonders wichtig ist dabei das Wissen um besondere Geschehnisse, die einen prägenden Einfluss hinterlassen haben, wie bspw. Traumata, Migration, Flucht, Pflegefälle, psychische Erkrankungen im direkten Umfeld oder Ähnliches sowie Auskünfte über den Gesundheitszustand, wie z.B.  Allergien, Behinderungen, Vorerkrankungen, Auffälligkeiten und so weiter. Aber auch die individuellen Bedürfnisse, Neigungen und Abneigungen des Kindes sind wichtige Grundbausteine des Anamnesegespräches, nicht zuletzt um dem Kind und den Eltern die Eingewöhnungszeit zu vereinfachen.

Nach diesem Gespräch wird dann ein erster Eingewöhnungstermin mit dem Kind und den Eltern gemeinsam vereinbart. Dann müssen die Personensorgeberechtigten auch die ausgefüllten und unterschriebenen Unterlagen wieder mitbringen, die sie von uns während der Anamnese erhalten haben. Alle weiteren Eingewöhnungstermine werden nach dem ersten Termin vereinbart.

Unsere Eingewöhnung orientiert sich an dem Berliner Eingewöhnungsmodell nach infans  (Institut für angewandte Sozialisationsforschung/ Frühe Kindheit e.V.), das nachfolgend kurz dargestellt wird, damit Sie unser Handeln in dieser wichtigen Zeit besser verstehen können.

Die Eingewöhnung muss dem Kind individuell angepasst werden. Deshalb bietet das infans-Modell lediglich einen konzeptionellen Rahmen für die aufregende und manchmal schwierige Zeit der Eingewöhnung. Dabei bestimmt jedes Kind das Tempo seiner Eingewöhnungszeit selbst. Je nach Temperament, bisherigen Bindungserfahrungen und individuellem kindlichem Verhalten dauert eine Eingewöhnung unterschiedlich lang. Generell stellt der neue aufregende Schritt in die Kindertagesbetreuung und die Trennung des Kindes von seinen Eltern eine Belastung dar, die durch eine langsame und sensible Eingewöhnung deutlich gemindert wird.

Das infans-Modell sieht – je nach Qualität der Bindung des Kindes an seine El­tern – eine kürzere oder längere Phase der Eingewöhnung vor. Die Mindestzeit für die Eingewöhnung beträgt grundsätzlich drei Tage. Sie kann sich aber auch über Wochen hinziehen. Vom ersten Tag, an dem das Kind mit einer sorgeberechtigten Person, meistens ein Elternteil, die Kita besucht – und speziell noch einmal nach dem vierten Tag – hat die Betreuungsperson die Aufgabe, das Verhal­ten des Kindes zu beobachten, und Schlussfolgerungen für die Länge der Einge­wöhnung zu ziehen. Diese müssen jeden Tag anhand des Verhaltens des Kindes neu überprüft werden. Grundsätzlich sollte ein Kind während der Eingewöhnung die Einrichtung nur halbtags besuchen. Auch nach dem Abschluss der Eingewöhnung ist es sinnvoll, die Aufenthaltsdauer des Kindes nur langsam zu steigern.

Grundlagen des Modells nach infans sind zum einen die Beachtung der Bindungsbeziehung des Kindes an sorgeberechtigten Personen und zum anderen die generelle Be­rücksichtigung der unterschiedlichen Bindungsqualitäten. Für Kinder ist es eine große Herausforderung, sich an eine neue Umgebung an­zupassen und eine neue Beziehung zu fremden Personen aufzubauen. Dabei be­nötigen sie die Hilfe und Unterstützung ihrer Bezugspersonen. Während der Eingewöhnungszeit baut das Kind eine bindungsähnliche Beziehung zu seiner Betreuungsperson auf. Das grundlegende Ziel der Eingewöhnung besteht darin, während der Anwesen­heit der Bezugsperson eine tragfähige Beziehung zwischen Betreuungsperson und Kind aufzubauen. Diese Beziehung soll bindungsähnliche Eigenschaften haben und dem Kind Sicherheit bieten. Das Gefühl der Sicherheit durch eine gute Bezie­hung zur Betreuungsperson ist die Grundlage für gelingende Bildungsprozesse in der Kita und einen gesunden Start des Kindes in seinen neuen Lebensabschnitt. Da­rüber hinaus soll das Kind selbstverständlich die Einrichtung mit all ihren Ab­läufen, Regeln, Ritualen aber auch ihren Menschen und Räumen in aller Ruhe kennen lernen. Für die Bezugspersonen bietet die Eingewöhnungszeit eine besondere Form des Einblicks in die Kita, der eine gute Grundlage für die folgende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft legt.

Das Eingewöhnungsmodell besteht aus sechs Schritten. Zunächst werden die Eltern über die Bedeutung und den Ablauf der Eingewöhnung früh­zeitig informiert. Im Anamnesegespräch wird den Eltern in schriftlicher Form die Wichtigkeit der Anwesenheit der Eltern während der Eingewöhnung deutlich dargelegt, ebenso wie der vorgesehene Ablauf.  Die Bezugspersonen sollten mindestens zwei bis vier Wochen für die Eingewöhnung einplanen und keinen Urlaub oder besondere Belastungssituationen (z. B. Umzug, Ge­burt eines Geschwisterkindes) in diese Zeit legen.

In der dreitägigen Grundphase sollte sich die Bezugsperson mit dem Kind für ein bis zwei Stunden in der Bezugsgruppe aufhalten. Dabei verhält sie sich passiv, aber aufmerksam gegenüber den Signalen des Kindes. Sie ist für das Kind der “sichere Hafen“, d. h. sie folgt dem Kind nicht, ist aber immer gut erreichbar und aufmerksam (Zeitung lesen und das Spielen mit anderen Kindern ist hier sehr kontraproduktiv). Die Betreuungsperson versucht vorsichtig, über Spielangebote Kontakt zum Kind aufzubauen. Es fin­den keine Trennungsversuche statt. Die Pflegeroutinen vollzieht die Bezugsperson. Der Personalschlüssel sollte der besonderen Situation der Eingewöhnung angepasst sein, damit die Betreuungsperson entsprechend Zeit für das Kind hat und die Interaktion zwischen dem Elternteil und Kind beobachten kann.

Für sehr junge Kinder ist der Geruchssinn besonders wichtig. Bei Säuglingen ist der Geruchssinn sehr gut ausgeprägt und stellt einen intensi­ven Zugang zur Welt dar. Ein Gegenstand, der nach Mutter oder Vater riecht (Schnuffeltuch, getragenes T-Shirt) kann die Eingewöhnung für das Kind erleichtern. Insbesondere bei den ersten Schlafversuchen ist es für das Kind meist sehr hilfreich, sich darin einzu­kuscheln.

Am vierten Tag entfernt sich die Bezugsperson nach einiger Zeit aus dem Grup­penraum, nachdem sie sich vom Kind verabschiedet hat. Lässt sich das Kind schnell von der Betreuungsperson beruhigen oder ist es eher gleichmütig, sollte die erste Trennungsperiode ca. 30 Minuten betragen. Wirkt das Kind hingegen verstört, oder beginnt zu weinen ohne sich schnell trösten zu lassen, so sollte die Trennung nicht länger als zwei bis drei Minuten betragen. Das kindliche Verhalten in die­ser Situation hat erfahrungsgemäß einen gewissen Voraussagewert für den wei­teren Verlauf der Eingewöhnung. Sicher gebundene Kinder (häufiger Blickkontakt zur Bezugsperson, heftiges Weinen beim Verlassen werden und offene Annäherung/Körperkontakt bei Wie­derkehr der Bezugsperson) brauchen eine längere Eingewöhnungszeit von ca. zwei bis drei Wochen. Unsicher gebundene Kinder (je nach Bindungstyp eher gleich­gültig bei der Trennung und der Wiederkehr der Bezugsperson oder große Erre­gung bei der Trennung, aber ambivalentes Verhalten bei der Wiederkehr) benö­tigen eher eine kürzere Eingewöhnungszeit von ca. ein bis eineinhalb Wochen.

In der Stabilisierungsphase bietet sich die Betreuungsperson als Spielpartnerin an. Diese Phase beginnt idealerweise mit dem fünften Tag (mit dem sechsten, wenn der fünfte Tag ein Montag ist). Die Betreuungsperson übernimmt zunehmend – erst im Beisein der Bezugsperson – die Versorgung des Kindes (Füttern, Wickeln etc.). Sie bietet sich gezielt als Spielpartner an und reagiert auf die Signale des Kindes. Die Trennungszeiten werden, unter Beachtung der Bedürfnisse des Kindes, täg­lich verlängert. Akzeptiert das Kind die Trennung noch nicht, sollte bis zur zwei­ten Woche mit einer neuen Trennung gewartet werden. Es wird jedoch nie an einem Montag mit einem neuen Schritt begonnen.

Bei der kürzeren Eingewöhnung werden die täglichen Trennungen stetig ausge­baut, ebenso wie die Anwesenheit des Kindes in der Einrichtung. Am sechsten Tag ist das Kind häufig schon ohne Begleitung seiner Bezugsperson für mehrere Stunden in der Einrichtung. In der langen Eingewöhnung schläft das Kind erstmals am neunten Tag in der Kita. Bei der längeren Eingewöhnung von Kindern mit einer sicheren Bindung erfolgt ein erneuter Trennungsversuch erst am siebten Tag und wird sensibel von der Betreuungsperson begleitet. Erste Schlafversuche erfolgen für diese Kinder nicht vor dem neunten Tag und werden entsprechend in Begleitung der Bezugsperson gestaltet. Alle Pflege- und Routineaktivitäten sollten mindestens einmal in der Eingewöh­nung gemeinsam mit der Bezugsperson zusammen durchgeführt werden. Auf diesem Weg erfährt das Kind, dass diese Situationen auch zum Alltag in der Einrichtung gehören. Dies bietet der Betreuungsperson zusätzlich die Möglichkeit, sich einige Tricks und Tipps bei der Bezugsperson abzuschauen, um es dem Kind später so angenehm und einfach wie möglich zu machen.

Für die Kinder, die sich am zehnten Tag während der Trennungsphase von der Betreuungsperson trösten lassen, gilt der elfte Tag als Stabilisierungstag. Danach ist die Eingewöhnung abgeschlossen. Die Eingewöhnung wird um eine weitere Woche verlängert, wenn das Kind wäh­rend der Trennungsphasen am zehnten Tag noch deutliche Verunsicherungen zeigt. Dabei richtet sich der weitere Verlauf der Eingewöhnung nach dem Verhal­ten des Kindes. Die dritte Woche läuft in ihrer Struktur ebenso ab wie die zwei­te. Als Zeichen abgeschlossener Eingewöhnung gilt, dass sich das Kind in der Trennungssituation von der Betreuungsperson trösten lässt und in der Zeit ohne die Bezugsperson neugierig und aktiv an der Umgebung, den Materialien und Personen interessiert ist.

Sofern sich das Kind auch nach drei Wochen nicht von der Betreuungsperson in der Trennungssituation nachhaltig trösten lässt, sollte ein Gespräch mit den Eltern stattfinden. Vielleicht lassen sich – manchmal auch unbewusste – Gründe fin­den, die eine momentane Eingewöhnung erschweren.

In der Schlussphase der Eingewöhnung ist die Bezugsperson nicht mehr in der Einrichtung anwesend, jedoch jederzeit für Notfälle erreichbar. Die Betreuungsperson wird nun als “sichere Basis“ vom Kind akzeptiert, d. h. es lässt sich auch nachhal­tig von ihr trösten. Für das Kind kommen nun täglich neue kleine Regeln und Abläufe dazu, die es eventuell noch nicht kennt. Denn selten können Haus- und Gruppenregeln bzw. alle verschiedenen Situationen des Einrichtungsalltags bereits während der Ein­gewöhnungszeit an das Kind weitergegeben werden.

Einige Kinder zeigen z. B. ihr entstehendes Zugehörigkeitsgefühl durch das Austesten von Grenzen und er­warten darauf einerseits eine Reglementierung ihres Verhaltens. Gleichzeitig hätten sie andererseits Ihr Austesten aber gerne kuschelnd auf dem Schoß der Betreuungsperson besprochen. Hier gilt es, einen sanften Übergang zu finden, vom neuen “Schutzstatus“ zum voll­wertigen, stabilen Gruppenmitglied. Es wird in dieser Zeit vielleicht noch die ein oder andere Situation geben, in denen die neue Bindungsbeziehung noch nicht ausreicht bzw. stabil genug ist, um das Kind in besonders belasteten Situationen zu trösten.

Während der gesamten Eingewöhnung stehen stets die Bedürfnisse und das Wohl des Kindes im Vordergrund. Dabei wird die Betreuungsperson jedoch stets abwägend versuchen, eventuell konträre Bedingungen, wie zum Beispiel unveränderbare Arbeitszeiten der Eltern, in Einklang mit den Bedürfnissen des Kindes zu bringen.

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn sich das Kind von der Betreuungsperson trösten lässt und bereitwillig und vor allen Dingen gerne in die Ein­richtung kommt. Dies lässt sich gut daran erkennen, dass es Spaß und Freude im Alltag hat, sich aktiv an Gruppenprozessen beteiligt, die typischen Regeln des Hauses kennt, aber diese auch immer wieder mal in Frage stellt. Die Eingewöhnungszeit sollte individuell angepasst sein, aber niemals drei Tage unterschreiten. Abhängig von der Bindungsqualität wird bei der längeren Einge­wöhnung (bei sicher gebundenen Kindern) von ca. drei Wochen ausgegangen; auch bei einer kürzeren Eingewöhnung (bei unsicher gebundenen Kindern oder auch Geschwisterkindern) sollten alle Beteiligten mit mindestens einer Woche Eingewöhnungszeit rechnen. Auf eine Eingewöhnungszeit sollte niemals verzichtet werden, um dem Kind den Stress in der Situation, aber auch weitere negative Folgen zu ersparen. So wurden in empirischen Studien häufigere und längere Krankheitszeiten bei nicht einge­wöhnten Kindern festgestellt, aber auch ängstliches Verhalten und Entwick­lungsverzögerungen.

Wir arbeiten teiloffen, da dieser strukturelle Rahmen den Kindern sowohl Freiheit als auch Halt und Stütze bietet, denn die Kinder können während des Morgenbetriebes die Gruppen- bzw. Funktionsräume frei wählen und haben dennoch ihre Zugehörigkeit zu ihrer Stammgruppe und den jeweiligen Bezugsbetreuungspersonen.

Das bedeutet in der Praxis, dass die Kinder aufgrund der offenen Eingangstüre während der Ankunftszeit aller Kinder bis 9:00 Uhr in ihre Stammgruppe gebracht werden und bis zu diesem Zeitpunkt noch keine freie Gruppenwahl in Anspruch nehmen können. In der Stammgruppe werden wichtige oder aktuelle Dinge des Tagesgeschehens abgesprochen und die An- und Abwesenheit der Kinder dokumentiert. Ab 9:15 Uhr werden die Gruppen geöffnet und die Kinder können sich frei entscheiden, entweder einen gewünschten Funktionsbereich zu besuchen, oder ob sie es vorziehen, zuerst im Bistro, das von 9:15 Uhr bis ca. 10:30 Uhr geöffnet ist, zu frühstücken. Zu einem vorher vereinbarten Zeitpunkt, regulär gegen 11:30 Uhr, kehren die Kinder später wieder in ihre Stammgruppe zurück. Wenn besondere Ereignisse anstehen, treffen wir uns aber auch früher wieder in der Stammgruppe. Entweder erobern wir dann gemeinsam das Außengelände, feiern einen anstehenden Geburtstag oder erarbeiten und gestalten Projekte oder Themen in Kleingruppen. Selbstverständlich finden auch gemeinsame Erkundungsspaziergänge und Ausflüge außerhalb der Einrichtung statt.

Die fast täglichen Sing-, Spiel-  und Gesprächskreise finden auf Gruppenebene zu individuellen Zeiten statt, da sie sich in unsere sonstige Tagesplanung einfügen müssen. So werden die Kreise z. B. auch in die Geburtstagsfeiern integriert. Oft finden sie aber entweder morgens zwischen 9:00 Uhr und 9:15 Uhr oder zwischen 12:00 Uhr und 12:15 Uhr statt. Sie können auch schon einmal länger oder kürzer dauern. Da die kleineren Kinder aber schon um 11:30 Uhr zum Mittagstisch gehen, findet der Kreis in den U3-Gruppen zumeist morgens statt und der Kreis der beiden Ü3 Gruppen mittags vor der Abholzeit.

Um 11:30 Uhr beginnt bereits die, nach aufsteigendem Alter gestaffelte, Essenszeit in drei Etappen mit jeweils ca. 17 bis 20 Kindern und zwei Betreuungspersonen im Bistro. Die Nestgruppe isst gesondert in ihrem Gruppenraum um 11:30 Uhr, ebenso die erste Gruppe der Zwei- bis Vierjährigen im Bistro. Die zweite Gruppe der ca. Vier- bis Fünfjährigen versammelt sich gegen 12:00 Uhr, und die dritte Gruppe der Fünf- bis Sechsjährigen gegen 12:30 Uhr im Bistro zur gemeinsamen Mahlzeit. 

Da wir zwar möglichst einen straffen Zeitplan einhalten müssen, um den zeitlich unterschiedlichen Nahrungsaufnahmebedürfnissen der Kinder und den Liefer- und Abholzeiten der Fa. Borger zu entsprechen, ist uns dennoch, wie bereits unter Punkt 3.13 erwähnt, ein gemütliches, entspanntes Zusammensein beim Essen mit einer ansprechenden Tischkultur zwecks Vermittlung der entsprechenden Kulturtechniken zur Nahrungsaufnahme und gemeinsamen Gesprächen äußerst wichtig. So geschieht es bisweilen, dass die Zeiten nicht immer genau eingehalten werden können und es schon einmal zu Verschiebungen nach hinten kommt.

Nach dem Mittagessen beginnt für die jeweiligen Essensgruppen die Zeit der Mittagsruhe bis 14:00 Uhr.

Die jüngeren Kinder, die schlafen möchten oder auf Wunsch ihrer Eltern schlafen sollen, begeben sich dann mit ihren Betreuer*innen in die jeweiligen Schlafräume und machen einen Mittagsschlaf, während die Erwachsenen ihnen eine Geschichte vorlesen oder die Kinder mit entsprechender Musik auf eine schöne Traumreise gehen. Kinder, die nicht schlafen möchten gehen in verschiedene Gruppen zum ruhigen Spiel während der Ruhezeit. Um 14:00 Uhr kehren einige Kinder, die zu Hause zu Mittag gegessen haben, wieder in die Einrichtung zurück und begeben sich zu den anderen Kindern in die geöffneten Nachmittagsgruppen. Ferner gibt es einen Nachmittagssnack und ab 15:30 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt.

Durch partizipative Teilhabe in allen Bildungsbereichen unserer Einrichtung, fühlen sich die Kinder ernstgenommen und wertgeschätzt und sind dadurch hochmotiviert, neue Lernfelder zu erschließen. Partizipationsprozesse ermöglichen den Kindern Entscheidungsräume, in denen sie handelnd sowohl ihre Selbstwirksamkeit als auch kooperierende Aushandlungsprozesse erfahren. Partizipation ermöglicht das Verstehen und die Beteiligung an demokratischen Prozessen. Partizipation ist sowohl Bildungs- als auch Erziehungsziel und stellt als Handlungsprinzip auch eine Herausforderung für Kinder und Erwachsene dar. Um den Kindern angemessene Mitbestimmungsfreiräume zu gewähren, müssen die Erwachsenen Kontrolle abgeben und den Kindern Verantwortung zutrauen. Dabei dürfen die Kinder weder überfordert noch zu sehr eingeschränkt werden, es soll ihnen so viel Mitsprache wie möglich gewährt werden. Deshalb müssen diese Prozesse ständig neu mit den Kindern individuell und ihrem Alters- und Entwicklungsstand entsprechend gemeinsam ausgehandelt werden. Dabei ist der Weg das Ziel.

In unserer Einrichtung können die Kinder stets ihre Themen, Interessen und Anliegen einfordern und verfolgen. Auch in den Sing- und Gesprächskreisen berichten sie von ihren Wünschen oder Ängsten. Wir ermutigen die Kinder, Bedürfnisse zu äußern, Missstände zu entdecken und aufzudecken und ihr Recht auf Beschwerde in allen Belangen wahrzunehmen. Von uns erfordert dies eine sensible Aufmerksamkeit auf besondere Verhaltensweisen der Kinder, wie zum Beispiel Rückzug oder Aggression, sowie ihren mimischen Ausdruck, denn nicht immer können die Kinder ihre Beschwerden verbal zum Ausdruck bringen. Dabei sollen sie erfahren, dass ihre Ausdrucksweisen Resonanz finden und es hilfreich ist, ihre Gedanken und Bedürfnisse mitzuteilen, um gemeinsame Lösungen zu finden. So werden sie in ihrer Selbstwirksamkeit und ihrem Selbstvertrauen gestärkt und beim Erwerb von Fähigkeiten zur Problemlösung unterstützt.

Der kindliche Spracherwerb ist ein wesentlicher Teil des Entwicklungs- und Bildungsverlaufs des Kindes und ein komplexer Prozess, der mit der Geburt beginnt, kontinuierlich im sozialen Umfeld erfolgt und niemals abgeschlossen ist. Die über Wahrnehmung und Handlung gewonnenen Erfahrungen des Kindes werden mit Hilfe der Sprache zu Begriffen. Die Entwicklung der Sprache ist sehr eng mit der Entwicklung der Identität und Persönlichkeit eines Menschen verbunden, denn das Bewusstsein für die eigene Identität wird unter anderem im Verlauf der Sprachentwicklung gebildet. Sprache und Kommunikationsfähigkeit sind ebenfalls grundlegende Voraussetzungen für die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern, ihrer Mitteilung und Verständigung, ihres Ausdrucks und ihrer Äußerung von Bedürfnissen sowie in der Gestaltung von Beziehungen. In Verbindung mit dem Schriftspracherwerb stellen sie die Schlüsselqualifikationen für den Bildungserfolg dar. Innerhalb der Abfolge des menschlichen Spracherwerbs eignet sich jedes Kind Sprache auf seine Art und Weise und in seinem Tempo an und folgt dabei einer eigenen Sprachlernstrategie. Entwicklungspsychologisch betrachtet sind Körpererfahrungen, wie bereits in Punkt 6.1 erwähnt, Voraussetzungen für den Spracherwerb. Denn mit der Erweiterung des Bewegungsradius gemäß der kindlichen Entwicklung macht das Kind neue, sinnliche, über den Körper erfahrene Entdeckungen in der sozialen und materiellen Umwelt, die in der verbalen Sprache wiederauftauchen und aktiv verwendet werden.

In kommunikativen Prozessen ist das Kind auf die Interaktion mit seinen Bezugspersonen angewiesen. Durch unsere Wertschätzung des Kindes und seinen Äußerungen, unsere Unterstützung seines Interesses und seiner Motivation, sich mitzuteilen und verstanden zu werden, befördern wir den Prozess seiner zunehmenden Sprachkompetenz. In für das Kind sinnvollen und bedeutungsvollen Kontexten, indem es anderen zuhört, auf die Beiträge anderer eingeht und nonverbale Ausdrucksformen einsetzt, entwickelt es seine Fähigkeiten zum Dialog. Im Alltag der Kinder nutzen wir vielfältige Situationen als Anreiz für die aktive Sprachentwicklung. Ob beim Wickeln, Anziehen oder Spielen in der Kindertagesbetreuung immer wieder gibt es Interaktionsmöglichkeiten, die von uns aufgegriffen und zu Sprachanlässen ausgebaut werden. Sprache als Schlüsselkompetenz wird nach diesem Verständnis also nicht in punktuellen, kontextgebundenen Situationen erworben. Vielmehr baut sie sich in dialogreichen sinnhaften Interaktionen auf, in denen an das Interesse und die Bedürfnisse des Kindes angeknüpft wird.

Wir arbeiten, wie in den anderen elementaren Einrichtungen der Stadt Mönchengladbach mit der “Begleitenden alltagsintegrierten Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen – BaSiK“ nach der Erziehungswissenschaftlerin Renate Zimmer. BaSiK ist sowohl alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung als auch alltagsintegrierte Sprachbildung, da es sich nicht um ein Konzept mit vorgegebenen Materialien oder Zeiten handelt, das sich selektiv sprachfördernd an Kinder richtet, bei denen bereits sprachliche Auffälligkeiten bekannt sind oder die einen erschwerten Zugang zu Sprache aufweisen. Diese gezielten strukturierten pädagogischen Sprachfördermaßnahmen, die auf bestimmte Sprachentwicklungsbereiche zielen, z.B. Max - die Language Route, können zusätzlich außerhalb der Kindergartengruppen in geschützten Kleingruppen angeboten werden.

Stattdessen werden mit BaSiK im pädagogischen Alltag der Kindertagesstätte möglichst viele Sprachanlässe genutzt oder geschaffen, die die individuellen Ressourcen und Interessen der Kinder berücksichtigen. Dabei nehmen wir die wichtige Rolle des Sprachvorbildes ein und stellen eine sprachanregende Umwelt bereit, in der wir alltagsintegrierte Sprachbildung in Gesamt- oder Kleingruppen praktizieren und auch andere Bildungsbereiche aufgreifen, um individuelle Zugänge zu den Kindern zu finden. Das ist besonders für Kinder hilfreich, die noch Schwierigkeiten mit der verbalen Kommunikation haben.

Die Sprachentwicklung des Kindes verläuft auf mehreren sprachlichen Ebenen, es wird zwischen prosodischen (Betonung, Sprachrhythmus), linguistischen (Bildung der Sprachlaute, Wortbedeutungen, Satzbildungen etc.) und pragmatischen (kommunikativer Gebrauch der Sprache) Kompetenzen, die das Kind erwerben muss, unterschieden. Der Einstieg in den Spracherwerb erfolgt über die Entwicklung prosodischer Fähigkeiten, schon Säuglinge reagieren sensibel auf prosodische Merkmale der Sprache wie den Klang und die Sprachmelodie, und können anhand dieser Eigenschaften z. B. die Stimme der Mutter erkennen. Elemente linguistischer Kompetenzen (Phonetik/Phonologie, Semantik/Lexikon sowie Morphologie/Syntax) werden in der Entwicklung nicht unabhängig voneinander gelernt sondern sind eng miteinander verbunden. Die Phonetik und die Phonologie beschreiben die Sprache auf der Ebene der Laute und der Aussprache. Dabei geht es bei der Phonetik um die Bildung der Laute und die Physiologie des Sprechens während bei der Phonologie Laute in ihrer sprachfunktionellen Bestimmung wahrgenommen und verwendet werden müssen. Das Verstehen und aktive Produzieren von Wörtern und den Erwerb von Wortbedeutungen beinhaltet die semantisch-lexikalische Entwicklung. Morphologie und Syntax bedeutet die Verinnerlichung und korrekte Anwendung von Regeln der Grammatik, die Wortbildung und die Wortstellung im Satz. Das Vermögen, Sprechhandlungen im Rahmen einer Interaktion auszuführen, zu interpretieren und aufrechtzuerhalten umfassen die pragmatischen Kompetenzen. Dazu müssen kommunikative Fähigkeiten und Regeln, beispielsweise das Einhalten des Rollenwechsels beim Sprechen oder das Aufnehmen und Halten des Blickkontaktes, erlernt werden.

Während in den ersten drei Lebensjahren meistens vor allem Eltern als wichtigste Bezugspersonen großen Einfluss auf die Sprachentwicklung des Kindes haben, wirken mit dem Eintritt in die Kindertageseinrichtung die pädagogischen Fachkräfte und die peer-group zunehmend auf die Sprachentwicklung des Kindes ein. Im Kontakt mit der peer-group oder anderen Kindern lernt das Kind seine Bedürfnisse und Ziele zu äußern und sich auf andere abzustimmen. Beim gemeinsamen Spiel müssen sprachlich- kommunikative Zugangsstrategien wie die Aufnahme (Initiation) einer Interaktion und die Antwortbereitschaft (Responsivität) erworben werden. Um einen optimalen Verlauf des kindlichen Spracherwerbes zu unterstützen, nutzen wir jede natürliche, alltägliche Interaktion mit dem Kind, die immer auf dessen Lernvermögen abgestimmt ist. Durch unsere sprachförderliche Grundhaltung und auch die gezielten Anwendungen von Sprachlehrstrategien, die weiter unten beschrieben werden, können wir die kindliche Sprachentwicklung und –bildung positiv unterstützen. Dabei bezieht sich die sprachförderliche Grundhaltung nicht nur auf die sprachliche Kommunikation, sondern auch auf die Bedeutung der Körperlichkeit, auf die wechselseitige Mimik und Gestik und die damit verbundenen unbewussten physischen und psychischen Abstimmmungsprozesse, die sowohl bei uns als auch bei dem Kind Resonanzen auslösen. Die Art und Weise im Raum zu sein, die persönliche Ausstrahlung und der Umgang mit Gefühlen lösen diese Resonanzprozesse aus und bestimmen unseren gemeinsamen zwischenmenschlichen Bedeutungsraum, der uns ermöglicht, die Gefühle, die Handlungen und Absichten anderer zu entschlüsseln und intuitiv zu verstehen. Durch eine zugewandte, empathische Haltung unsererseits wird die Entwicklung, auch der Persönlichkeit, des Kindes positiv unterstützt. Da wir uns zudem der Wirkung unserer Stimme und Stimmung bewusst sind, reflektieren wir diese, um die Sprachentwicklung durch eine eindeutige Mimik, Gestik und Stimmintonation zu fördern.

Wenn die Sprachentwicklung eines Kindes verzögert ist, reagieren die Bezugspersonen oft nicht mehr intuitiv auf das Kind, sondern verändern in Folge von Sorge, Unsicherheit oder auffälliges Bemühen ihr sprachliches Verhalten. Beispielsweise sprechen sie weniger oder ununterbrochen, fordern das Kind zu Wortwiederholungen auf und setzen es unter Erfolgsdruck. Dabei ist für alle Kinder, insbesondere für Kinder mit (Sprach-) Schwierigkeiten, eine flexible Anpassung der Sprechweise an die kindlichen Bedürfnisse und das jeweilige Entwicklungsniveau wichtig. Deshalb versuchen wir stets unser (sprachliches) Verhalten an den kindlichen Entwicklungsstand bzw. an das nächsthöhere Entwicklungsniveau anzupassen, damit die Kinder in die Lage versetzt werden, sich auf dieses nächsthöhere Niveau hinzubewegen. Der Psychologe Lew Wygotzky, der in seinem soziokulturellen Ansatz des Lehrens und Lernens neben dem Kind als Individuum in gleicher Weise den sozialen und kulturellen Kontext in den Mittelpunkt seiner Analyse stellt, nennt diese Anpassung die “nächste Zone der Entwicklung“. Darunter versteht er ein Gebiet der noch nicht ausgereiften jedoch ausreifenden Entwicklungsprozesse. So ist es von großer Bedeutung, nicht nur darauf zu achten, was das Kind schon alleine kann, welche Kenntnisse und Fähigkeiten es bereits besitzt, sondern auch danach zu fragen, welche Entwicklungsschritte nun anstehen könnten, was die “Zone der nächsten Entwicklung“ des Kindes ist. Für Wygotzky sind Denken und Sprechen untrennbar miteinander verknüpft, ferner ist die kognitive Entwicklung des Kindes eine “gemeinsame Konstruktion“ des Kindes und seiner sozialen Umwelt, die es ihm ermöglicht, kulturelle Wissensbestände zu rekonstruieren und auf aktive und kreative Weise umzuformen. Die pädagogischen Betreuungspersonen unterstützen durch ihre Interaktion mit dem Kind fördernd und fordernd diese Entwicklungsprozesse. Deshalb trauen wir den Kindern beobachtend, gezielt begleitend und unterstützend auch komplexere Aufgaben zu, die sich bei vielen Gelegenheiten des Alltags bieten, um die Kinder (sprachlich) zu bilden und zu fördern.

Mehrsprachigkeit stellt weltweit die Regel, nicht die Ausnahme dar. Da sich in der Bundesrepublik die Beherrschung der deutschen Sprache als eine der wesentlichen Schlüsselkompetenzen für Bildung herausgestellt hat, ist es ein Ziel von BaSiK mehrsprachige Kinder von Beginn an im Rahmen einer alltagsintegrierten Sprachbildung in ihren sprachlichen Kompetenzen der Zweitsprache zu beobachten, zu begleiten und zu unterstützen. Besonders für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache ist es wichtig, dass ihre Sprachbildung erweitert wird und der Zweitsprachenerwerb erfolgreich gelingt, damit eventuell fehlende Kompetenzen keine Hürde in ihrer Bildungskarriere darstellen.

BaSiK als Beobachtungsverfahren gliedert sich in drei Beobachtungsbereiche, erstens die Informationen zum Kind und seiner sprachlichen Biografie, zweitens fünf Basiskompetenzen und drittens sieben Sprachbereiche. Informationen zum Kind werden bereits während des Anamnesegespräches erhoben und vervollständigen sich unter anderem durch den regelmäßigen Austausch mit den Personensorgeberechtigten und die Basiskompetenzen sind Vorläuferkompetenzen für die Entwicklung sprachlicher Kompetenzen der entsprechenden Sprachbereiche. Zu den Basiskompetenzen zählt die auditive Wahrnehmung, die neben der physiologischen Fähigkeit zu Hören auch von der Aufmerksamkeit des Kindes, Reize und Geräusche zu lokalisieren und zu filtern, abhängig ist. Ein gut entwickelter Sprechapparat und die Mundmotorik und deren willentliche Steuerung sind Voraussetzungen für den Sprechvorgang. Taktil-kinästhetische Wahrnehmungen, über die Tasterfahrungen aufgenommen und verarbeitet werden, stellen eine Grundlage für den Wortschatzerwerb dar. Emotional-motivationale Kompetenzen sind für die Sprechmotivation und Sprachanbahnung von wesentlicher Bedeutung. Nur ein emotional stabiles, sich als selbstwirksam erfahrenes Kind kann mit sprachlichen Herausforderungen und Misserfolgen angemessen umgehen und ist motiviert, sich ohne Angst vor Rückschlägen neue sprachliche Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen. Besonders die pragmatischen Kompetenzen bauen auf diese Basiskompetenz auf. Soziale Basiskompetenzen sind unerlässlich, um in Interaktion mit dem Gegenüber zu treten und mit ihm zu kommunizieren, den Wechsel der Zuhörer- und Sprecherrolle zu vollziehen und sich in die Perspektive des Gegenübers versetzen und einfühlen zu können. Auf diese Basiskompetenzen aufbauend entwickeln sich die Sprachbereiche, zuerst das Sprachverständnis. Dieses geht dem Sprechen, also dem aktiven Sprachgebrauch voraus. Schon ein Säugling nimmt Sprache wahr und kommuniziert und später entwickelt das Kind aufbauend auf einem Sprachverständnis, das sich zunächst nur auf einzelne Wörter und bestimmte Situationen in der Gegenwart bezieht, ein zunehmend abstraktes, kontextgebundenes Sprachverständnis, das die Grundlage für das aktive Sprechen bildet. Die semantisch-lexikalischen, phonetisch-phonologischen, prosodischen, morphologisch-syntaktischen und pragmatischen Kompetenzen wurden bereits weiter oben erläutert. Hinzuzufügen wäre noch der Bereich Literacy, der Lese- und Schreibkompetenzen, Text- und Sinnverstehen, sprachliche Abstraktionsfähigkeit, Lesefreude, Vertrautheit mit Büchern bis hin zum kompetenten Umgang mit Medien umfasst. Dabei soll nicht ein vorzeitiger Schriftsprachenerwerb bewirkt werden sondern als dessen Voraussetzung das Ziel eines frühen Umgangs mit einer Erzähl-, Lese-, Schrift- und Buchkultur verfolgt werden.

Durch eine differenzierte Beobachtung und Dokumentation der individuellen Sprachentwicklung mit BaSiK in alltäglichen Situationen, die wir für das jeweilige Kind jedes Jahr durchführen, können wir feststellen, wo sich das Kind in seiner sprachlichen Entwicklung befindet und welche Anregungen und Unterstützungen für das Kind sinnvoll sein können. In diesem Zusammenhang bieten sich für uns folgende kommunikative Sprachlehrstrategien an, die von uns ganz bewusst eingesetzt werden, um die kindliche Sprachentwicklung alltagsintegriert zu unterstützen.

  • Erwachsener und Kind lenken bei der gemeinsamen Aufmerksamkeit ihre Aufmerksamkeit zur selben Zeit auf dasselbe Geschehen oder denselben Gegenstand. Um diesen gemeinsamen Aufmerksamkeitsfokus herzustellen beobachten wir abwartend genau wo das Kind hinschaut und welche Interessen es verfolgt, um anschließend die Führung abzugeben und das Kind bestimmen zu lassen wann z.B. die Seite eines Buches umgeblättert werden kann oder ein Spiel gewechselt wird. Diese Situationen eignen sich sehr gut zur Wortschatzerweiterung und das dialogische Bilderbuchlesen schafft insbesondere einen gemeinsamen Aufmerksamkeitsfokus.
  • Die Strategie der verbesserten Wiederholung (korrektives Feedback) wirkt unterstützend und hat eine bestätigende und gesprächsmotivierende Funktion. Dabei wird das Kind nicht ausdrücklich auf seine sprachlichen Fehler hingewiesen, sondern der Erwachsene wiederholt die Aussage des Kindes in verbesserter Form, das Kind wird indirekt korrigiert. Korrekte Klangbilder, Begriffe und Satzstrukturen werden so ganz nebenbei eingeprägt, die Aufmerksamkeit des Kind wird durch die wertschätzenden Wiederholungen gebunden, es merkt, dass ihm zugehört wird und ist motiviert, weiterzuerzählen.
  • Die verbesserte Wiederholung mit Erweiterung (Expansion) greift kindliche Äußerungen auf, um sie korrigierend zu vervollständigen und um weitere grammatische und/oder inhaltliche Elemente zu ergänzen. So werden dem Kind sprachliche Informationen der nächsthöheren Entwicklungsstufe angeboten und dem Kind ermöglicht, sich auf diese nächste Zone hinzubewegen. Zum Beispiel sagt das Kind “ich nehmen Auto“ und der Erwachsene sagt “Ja, du nimmst das Auto. Nimmst du dasblaue Auto?“
  • Sprachanregend wirken gute Fragen. Die gemeinsame Aufmerksamkeit ist die Voraussetzung für diese gezielten sprachförderlichen Fragen und sie erfordern zudem unterschiedlich komplexe sprachliche Leistungen. Deshalb sollte der Fokus der Fragen auf Dingen liegen, die das Kind interessieren, wobei die Art der Fragestellung beeinflusst, welche Antworten wir bekommen. Geschlossene Ja/Nein- Fragen werden eher für das Abfragen von Wissen genutzt während offene Frageformen zum Erzählen anregen, umfangreiche Antworten zulassen und dazu beitragen, dass sich ein Gespräch entwickelt. Das Wichtigste beim Fragen ist jedoch die angemessene Zeit, die das Kind zum Reagieren und Antworten benötigt.
  • Die Widerspruchsprovokation stellt eine strategische Möglichkeit dar, das Kind humorvoll zum Sprechen zu animieren. Dabei benennen wir einen, dem Kind bekannten Sachverhalt oder Gegenstand, absichtlich nicht korrekt, mit der Annahme, dass das Kind den Fehler bemerken kann.
  • Bei der Weiterführung,Ausweitung (Extension) führt der Erwachsene eine Äußerung des Kindes unter Einbau einer semantischen oder grammatikalischen Zielstruktur sachlogisch weiter. Das Kind sagt “Ich habe Jan nicht geseht“. Der Erwachsene “Ja, aber vorhin hast du Jan gesehen, du hast mit ihm einen Turm gebaut, der euch sehr gut gefallen hat.“
  • Um Kindern zu ermöglichen, sich gegenseitig beim Spracherwerb zu unterstützen und wirkungsvolle Sprachvorbilder füreinander sein zu können, gibt es die kommunikative Strategie der Weiterleitungen (Redirects). Tritt ein Kind innerhalb einer Spielsituation an die Betreuungsperson heran oder fordert sie zum gemeinsamen Spiel auf, kann es mit Hilfe der Weiterleitung an ein anderes Kind verwiesen werden. “Frag doch einmal Jan, ob er mit dir in die Bauecke geht.“ Idealerweise entsteht aus der Weiterleitung eine gelungene Kind-Kind-Interaktion.

Kommunikationsangebote und –strategien sollten sich grundsätzlich so oft wie möglich an den individuellen Interessen der Kinder, ihren eigenen Themen und Lebenswelten orientieren. So kann es zu einer unerwarteten Steigerung der Äußerungen und enormer Ausdauer führen, Kontakt anzubahnen.

Im Sinne des humboldtschen Bildungsideals des Philosophen Wilhelm von Humboldt begreifen wir Bildung als freien, aktiven, selbsttätigen und selbstbestimmten Aneignungsprozess von Welt. Diese Auffassung von Bildung stellt eigenwillige Lernprozesse des Einzelnen in den Mittelpunkt. Gleichzeitig steht der Mensch, das Kind, ständig in Beziehung zu einem übergreifenden soziokulturellen Zusammenhang, denn das Subjekt braucht ein Gegenüber, um sich bilden zu können. Bildung des Menschen ist immer der Zweck an sich. Niemals ist Bildung der Zweck für Etwas. Nur aus Zusammenhängen herausgerissenes und antrainiertes Wissen erfüllt einen kurzfristigen Zweck. Bildung ist eine Selbstgestaltung und Selbstverwirklichung des Menschen und kann nicht von außen erzeugt oder gar erzwungen werden.

Es ist deshalb auch sehr wichtig, bei den Kindern zwischen innerer (intrinsischer) und äußerer (extrinsischer) Motivation zu unterscheiden. Das Kind muss aus Freude und inneren Beweggründen, Motivation und Begeisterung einer Tätigkeit oder Aufgabe nachgehen und nicht, um Erwartungshaltungen von Erwachsenen zu erfüllen. Sonst wäre das Resultat dieser von Erwachsenen manipulierten Bildungsanforderung nur antrainiertes Wissen, das schnell vergessen und nicht verinnerlicht wird. Stattdessen bauen wir in Interaktionsprozessen mit dem Kind Vertrauen und emotionale Sicherheit auf, um ihnen Schutz und Unterstützung in ihren Autonomiebestrebungen zu bieten und ihnen den benötigten Raum und die Zeit für ihre individuellen Aneignungs- und Bildungsprozesse zu gewähren.

Zudem haben für Menschen, für Kinder, als soziale Wesen der Kontakt und die Beziehung zu anderen Menschen, besonders zur Gruppe der Gleichaltrigen (peergroup), eine eigene, besonders wichtige Qualität. Da sich Lernen in sozialen Prozessen vollzieht, im Kindesalter besonders durch Beobachtung und Imitation, tragen Kinder gerne ihr Wissen und ihre Erfahrungen zusammen und können sich durch diese Gruppendynamik gegenseitig inspirieren und voneinander lernen. Das bestärkende und ermutigende Verhalten anderer Kinder der Gruppe, die vielleicht schon etwas besser können als man selbst, ist neben der inneren Motivation zur Selbstbildung der zweitstärkste Motor und Ansporn, sich weiterzubilden und etwas schaffen zu wollen, was die anderen vielleicht bereits schon können.

Soziale Beziehungen sind die elementare Voraussetzung eines jeden Bildungsprozesses. Kinder erkunden eigenständig ihre Umgebung und suchen Antworten auf ihre Fragen. Indem wir die Kinder dabei beobachten, begleiten, sie als Person mit ihrer eigenen Kultur und Sprache wertschätzen, ihnen Sicherheit, Hilfestellung und Unterstützung geben, entwickeln die Kinder Selbstvertrauen und eine Vorstellung der eigenen Identität. Selbstvertrauen ist die Grundvoraussetzung, um offen und tolerant gegenüber anderen Menschen und fremden oder unbekannten Gebräuchen und Lebenswelten zu sein. Dabei nehmen Kinder die Menschen ihres Umfeldes als unterschiedliche Persönlichkeiten mit diversen Lebensformen, Bedürfnissen, Kulturen und Sprachen wahr, um diese Vielfalt als Normalität und Bereicherung zu erleben. Sie erfahren ihre eigene Lebensweise und ihre Werte als Möglichkeit von vielen und lernen durch den Umgang mit anderen Kindern und der Auseinandersetzung mit anderen Meinungen und Haltungen ihre eigenen Rechte und die Rechte anderer kennen, diese einzufordern und zu wahren. Sie erleben, dass ihre Gefühle und Meinungen wichtig sind, sie ein Teil einer Gemeinschaft sind und Verantwortung für sich und andere übernehmen können.

Die soziale Bildung geschieht selbstverständlich in allen Bereichen unserer Kita stets und ständig, aber besonders unser Rollenspielraum bietet den Kindern Raum, um sich spielerisch zu entfalten und sich mit ihrer sozialen Umwelt auseinanderzusetzen.

Vor dem eigentlichen Rollenspiel befindet sich das Kind im Symbolspiel. In dieser Spielphase ahmt das Kind verschiedene Tätigkeiten nach ohne direkt in die Rolle zu schlüpfen. Die Spielgegenstände werden umgedeutet. Das Kind “tut so als ob“. So kann ein gelber Klotz plötzlich ein leckerer Käse sein oder ein Stock ist plötzlich der Staubsauger. Kinder setzten sich im Symbolspiel mit realen und fiktiven Handlungen auseinander. So läuft der Tiger in der Wohnung umher und legt sich in das Kinderbett. Im Symbolspiel können Kinder ihre eigenen Wünsche ausleben und erreichen mühelos alle Ziele. Im wahren Leben stoßen sie dagegen an ihre Grenzen. Im fortgeschrittenen Stadium des Symbolspiels beginnen die Kinder, meist im dritten und vierten Lebensjahr, Rollenspiele zu spielen, die einen großen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben. Rollenspiele gehören zu den häufigsten Spielformen sobald Kinder fähig sind, sich als eigenständige Person wahrzunehmen. Dann beginnen sie, andere Personen und Handlungen nachzuahmen und in andere Rollen zu schlüpfen wie zum Beispiel Vater - Mutter - Kind, Hunde,- bzw. Tierfamilie, Polizei, Frisör, Krankenhaus, Busfahrer, Superheld*innen, Prinzessin, Prinz …und, und, und. Dabei lernen sie, sich in andere hineinzuversetzen. Durch die Positionsübernahme der Rollenfigur entwickeln sie Verständnis für andere Sichtweisen und Empathie und Einfühlungsvermögen für andere Menschen. Das Kind lernt also, sich in andere Menschen hineinzuversetzen und versteht somit, dass es ich und die anderen gibt, die unterschiedlich denken und handeln. Kinder proben durch das Rollenspiel soziales Verhalten. Oft werden Eltern in Rollenspielszenarien gespiegelt, die zeigen, wie das Kind die Welt der Erwachsenen erlebt. Durch die Verwandlung und den aktiven Umgang mit einer anderen Persönlichkeit, macht sich das Kind auch Bedrohliches vertraut. Rollenspiele schenken die Möglichkeit andere Gefühls- und Handlungsebenen zu entdecken, die gesamte Kindheit besteht zu großen Teilen aus dem Ausprobieren ungewohnter Rollen. So verarbeitet das Kind im Spiel seine Umwelt,- und Medienerfahrungen oder es kreiert in phantasievollen Prozessen eigene Vorstellungen von Welt.

Ferner verarbeitet das Kind intensive Erlebnisse oder auch innere Konflikte, dies können
besonders schöne, aufregende aber auch traurige oder beängstigende Dinge sein. Durch das Durchspielen des Erlebten gewinnt es Abstand zu seinen Emotionen und kann seine Ängste besser bewältigen. Die inneren Konflikte und Bedürfnisse können ausgelebt werden und manche Kinder fühlen sich entlastet, wenn sie im Spiel mal “verbotene“ Sachen machen dürfen wie Kämpfen oder Schimpfwörter sagen und richtig frech sein. Rollenspiele bieten so einen Freiraum, in dem moralische Anforderungen für eine Weile außer Kraft gesetzt werden können. Das Kind entwickelt über das Rollenspiel Sozialverhalten und lernt, seine Vorstellungen und Ideen einzubringen sowie mit anderen zu kooperieren, tolerant zu sein, Kompromisse zu schließen und sich an Regeln zu halten. Die Sprachlichen Fähigkeiten werden im Rollenspiel trainiert. Das Kind verbessert seine Ausdrucksfähigkeiten und lernt sich mit anderen zu verständigen. Es muss sich für das gemeinsame Spiel mit den anderen Kindern ständig absprechen und sich über die Rollenverteilung und den Spielverlauf einigen, so übernimmt es Verantwortung für sein eigenes Spiel und das der anderen Kinder. Kinder lernen auch “Nein“ zu sagen, es aber auch auszuhalten, wenn andere Kinder “Nein“ sagen. Freundschaften werden neu geschlossen und verschiedenste Spielgruppen gebildet. Das Kind gewinnt Selbstsicherheit und die Fantasie und Kreativität wird angeregt.

Das Rollenspiel ist weder an Gegenstände noch an Orte gebunden und am intensivsten erleben Kinder das Rollenspiel in der freien Natur. Wir bieten den Kindern mit unserem Rollenspielraum eine weitere Möglichkeit, sich im Rollenspiel auszuleben. Dabei können Requisiten den Einstieg ins Rollenspiel und die Identifikation mit der Rolle erleichtern aber eine allzu perfekte Ausstattung kann die Fantasie des Kindes blockieren.

Wir bieten genügend Platz, um Spielmaterial und Requisiten visuell ansprechend und strukturiert in abgrenzenden Bereichen bereitzustellen. Mögliche Requisiten und Materialien sollen als Impulse den Einstieg in das freie Rollenspiel erleichtern. Das können für das “Ganzkörperspiel“ mit Verkleidung und Requisiten in realer Größe folgende Dinge sein, die auch immer wieder ausgetauscht werden können: Spielpodeste, um Bereiche voneinander abzugrenzen und eigene Spiellandschaften zu schaffen, Schultafeln und Schultaschen, Spielhäuser, Zelte, Spielmatten, Bühne, thematische Requisitenkisten, Kaufladen, Kinderküche/Puppenecke, Kissen, Decken, Tücher, Bettlaken (zum Gestalten von Hintergründen etc.), große Kartons, Spiegel, Höhle, verdunkelte Ecken, Nischen Matratze/Bett/Zelt/Versteck, ausrangierte Kleidungsstücke (Hüte, Perücken, Schuhe, Krawatten, Hemden, Jacken, Handtaschen, Bauschutzhelme, Cocktailkleider …) und Schmuck, Körbe, echte Küchenutensilien, echtes Geschirr und Besteck, Dekorationsgegenstände, Poster/Broschüren/Kataloge/Werbepost/Magazine (die zum jeweiligen Thema das mit den Kindern erarbeitet wird, passen), Vorhänge, Tischtücher, Halstücher, indische Saris, Gardinen, Schuhkartons, Konservendosen, große Plastikeimer, Lebensmittelverpackungen, Kinder-Kostüme, Arztkoffer, Werkzeugkoffer, Bauwerkzeug,  ausrangierte Telefone, Tastaturen, Bildschirme, Handys, Laptops … und, und, und.

Ein ganz wichtiger Bereich für das Ganzkörperspiel ist die Schminkecke. Das Schminken ist für die Kinder ein sehr wesentlicher Aspekt des Ausdruckes und der Verwandlung in die jeweilige Rolle. Die Kinder lieben es, sich selbst oder gegenseitig zu schminken, dabei entscheidet jedes Kind alleine wie es aussehen möchte. Wir bieten ausschließlich wasserlösliche Kinderschminke als Stifte oder Farbpaletten an. Die Schminke kann mit Wasser, Feuchttüchern oder Ölen entfernt werden. Sollten Sie jedoch den Eindruck haben, dass Ihr Kind die Schminke nicht verträgt, sprechen Sie uns bitte an. Selbstverständlich achten wir dann darauf, dass Ihr Kind die Schminke nicht benutzt.

Auch in Miniaturwelten wie Lego oder Playmobil und Puppenhäusern können Rollenspiele gespielt werden. Handpuppen oder Marionetten und das Puppentheater, bieten weitere Möglichkeiten sich auszudrücken, kleine Geschichten und Szenarien nachzuspielen oder selber neue zu ersinnen. Gerade durch unsere Handpuppen trauen sich Kinder oft, Dinge zu sagen, die sie sonst nicht sagen würden. So drücken sie z.B. aus warum sie traurig sind, was sie gerade stört oder wer sie geärgert hat.

“Rollen spielen“ ist die Fähigkeit, zwischen den Rollenerwartungen der anderen und der eigenen Interpretation zu balancieren.

Zahlreiche Erziehungs- bzw. Bildungswissenschaftler und Medienpädagogen, die das Medienpädagogische Manifest verfasst, veröffentlicht und unterzeichnet haben fordern mit diesem Papier schon seit 2009 “Keine Bildung ohne Medien!“ denn die Verschmelzung der alten und der neuen Medien, ihre zeit‐ und ortsunabhängige Verfügbarkeit durch Laptops oder Handys sowie der Zugriff zum Internet eröffnen den Menschen neue Lern‐ und Erfahrungsbereiche. Medien bieten Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe. Darüber hinaus liefern Medien wichtige Deutungsangebote, Identifikations‐, Orientierungs‐ und Handlungsräume. Sie sind eine kontinuierlich verfügbare Ressource für Identitätskonstruktionen von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig bringen sie auch neue Entwicklungs‐ und Sozialisationsprobleme sowie gesellschaftliche Risiken mit sich. Diese reichen von ethisch fragwürdigen Medienangeboten über soziale Benachteiligung bis hin zu fahrlässigen Formen des Umgangs mit (digitalen) Medien. Medienkompetentes Handeln setzt fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Medien voraus: Kenntnisse über technische Grundlagen und ästhetische Formen, über die Bedingungen und Formen medialer Produktion und Verbreitung in der Gesellschaft, ein Bewusstsein für die kulturell‐kommunikative, ökonomische und politische Bedeutung, die Medien in globalisierten Gesellschaften haben. Medienkompetenz zielt auf die Fähigkeit zur sinnvollen, reflektierten und verantwortungsbewussten Nutzung der Medien. Hierzu gehört u.a. die Fähigkeit zu überlegter Auswahl, zum Verstehen und Interpretieren medialer Kodes, zu einer reflektierten Verwendung von Medien in Freizeit, Schule und Beruf. Das aktive und kreative Gestalten mit Medien für Selbstausdruck, für die Artikulation eigener Themen, für Kontakt und Kommunikation ist ein weiterer, zentraler Bereich von Medienkompetenz. Schließlich fördert Medienpädagogik die Medienkritik, die sich sowohl auf die gesellschaftliche Medienentwicklung als auch die (selbstreflexive) Mediennutzung und die eigene Gestaltung mit Medien bezieht.

So beginnt der prägende Einfluss von Medien bereits in der frühen Kindheit. Schon im Kindergartenalter sind sie eine wichtige Quelle für Information, Unterhaltung und Bildung. Die Zwei- bis Fünfjährigen machen nicht nur erste Erfahrungen mit Büchern, Hörmedien und dem Fernsehen, sondern auch schon mit mobilen digitalen Geräten wie Tablets und Handys. Jedes Kind hat seine Lieblingssendung, seine liebsten Film-, Comic- oder Bücherheld*innen. Mit diesen Held*innen ihnen wächst es auf, identifiziert sich und fiebert mit ihren Abenteuern mit. Darum sind Medienthemen oft auch der Gesprächsstoff Nummer eins in der Kita, so auch bei uns. Entgegen der Meinung vieler Eltern und pädagogischen Fachkräfte in den Kindertagesstätten, die die Kitas als medienfreien “Schonraum“ begreifen, teilen wir diese Auffassung nicht. Denn die Kinder sind ja überall in ihrem Alltag mit Medien konfrontiert, ein Schonraum wäre ein von uns geschaffener künstlicher Raum, der nichts mit der Lebenswirklichkeit der Kinder zu tun hat. Aber um die vielfältigen Medienerlebnisse und -erfahrungen auch gut zu verarbeiten, brauchen die Kinder unsere Unterstützung und Begleitung. Hinsichtlich der Förderung von Medienkompetenz im Vorschulalter sind laut der Kommunikationspsychologin und Medienpädagogin Ulrike Six und dem Erziehungswissenschaftler Roland Gimmler entwicklungspsychologische und altersspezifische Bedingungen und Voraussetzungen zu berücksichtigen. So hängt der individuelle funktionale Stellenwert der Medien für Kinder weniger von Merkmalen der jeweiligen Medienangebote, als im hohem Maße von altersspezifischen Entwicklungsaufgaben und den aktuell subjektiv wichtigen Lebensthemen der Kinder ab - beispielsweise die Identifikation mit Medienhelden, die stellvertretend Konflikte und Probleme lösen oder Ängste bekämpfen - sowie von Kontext- und Situationsfaktoren. Der adäquaten Aufnahme und Verarbeitung von Medieninhalten sind bei Kindern bis zum Ende der Vorschulzeit Grenzen gesetzt. Diese beziehen sich vornehmlich auf Aufmerksamkeits- und Selektionsprozesse sowie auf das Verstehen und Speichern von Medieninhalten, das in diesem Alter vor allem durch eine lineare Art des Denkens und eine mangelnde Fähigkeit zur Perspektivübernahme erschwert wird. Wesentliche Voraussetzungen der Medienrezeption und diesbezüglichen Interpretationsleistungen sind die Entwicklung kognitiver Schemata und Skripts. Dabei werden rezipierte Inhalte mit eigenen Wissensbeständen und bisherigen Erfahrungen abgeglichen und auf dieser Basis die neuen Informationen durch eigene Vorstellungen und/oder aufgenommene, erschlossene Medieninhalte ergänzt. Soll die Förderung von Medienkompetenz das vorrangige Ziel der Medienerziehung sein, müssen sowohl diesbezügliche Ziele und Strategien dem Entwicklungsstand, den Erfahrungen und Kompetenzen der Kinder angemessen sein als auch Voraussetzungen geschaffen werden, die den Kindern neue Erkenntnisse und Kompetenzerweiterungen ermöglichen.

 

Deshalb ist die Vermittlung von Medienkompetenz in unserer Kita eine wichtige und übergreifende Bildungsaufgabe, um Kinder für ein souveränes Leben mit Medien stark zu machen. Die dazu benötigte Medienkompetenz bzw. Medienbildung ist eine aktive, eigenständige und handlungsreflektierende Auseinandersetzung mit allen Medien. Sie ergänzt zeitgemäß die traditionellen Kulturtechniken und gilt in nahezu allen Bildungsbereichen als unverzichtbare Schlüsselqualifikation. Es geht dabei nicht um ein Mehr an Mediennutzung, sondern darum Kindern Orientierungshilfen anzubieten, Ausdrucks- und Bildungsmittel bereitzustellen, ihnen einen chancengleichen Medienzugang zu eröffnen, ihre Medienkompetenz bzw. –bildung zu stärken und natürlich auch, sie dazu anzuhalten, Medien einfach mal auszuschalten. Deshalb ist es wichtig, klare Regeln zu vereinbaren, wie lange die Medien genutzt werden dürfen. Ebenso wichtig ist ein reflektierter Umgang mit den Medien selbst: Welche Sendungen und welche Software werden auf welche Weise genutzt? Welche Erlebnisse machen die Kinder damit und wie gehen sie mit ihnen um? Hier ist die Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Ihnen als Personensorgeberechtigten und uns als Betreuungspersonen von äußerst entscheidender Bedeutung. Auch wir Erwachsenen als Vorbildfunktion für die Kinder müssen unser eigenes Medienverhalten kritisch hinterfragen. Oft sind Eltern verunsichert wie sie mit dem Medienkonsum ihrer Kinder umgehen sollen. Hier bieten wir gerne unsere Hilfe an und Sie können uns jederzeit darauf ansprechen.

Für die Kinder ist vor allem die Möglichkeit zur Verarbeitung von ihren Medienerlebnissen das Wichtigste. Der Medienpädagoge Norbert Neuß betont, dass im Zentrum des Situationsorientierten Ansatzes das Erfahrungslernen steht, deshalb ist dieser sehr gut geeignet, die Medienerziehung in konkrete Lebens-, und Alltagssituationen der Kinder einzubinden und für den Pädagogen John Dewey muss ein Erziehungsziel in den wesentlichen Betätigungen und Bedürfnissen des zu erziehenden Menschen begründet sein, gerade deshalb sollten an erster Stelle Bilder, Eindrücke und Emotionen der Kinder, die durch ihren häufigen, häuslichen Fernsehkonsum ausgelöst und stimuliert wurden, nicht mehr aus dem Alltag unserer Kindertagesstätte und dem Spiel der Kinder ausgeklammert oder ignoriert werden. Deshalb geben wir den Kindern die Möglichkeit der aktiven Rekonstruktion und Verarbeitung der aufgenommenen Medieninhalte. Indem wir auf die wirklich wichtigen Inhalte und Figuren der Lieblingsserien oder Spiele der Kinder jeden Tag eingehen, mit Ihnen über ihre Super*heldinnen sprechen und auch Themen wie “Kämpfen“ und “Waffen“ aufgreifen und besprechen und nicht, wie so oft, seitens des pädagogischen Personals ächten, fühlen sie sich ernst genommen und können sich gut mit ihrer Gruppe und der Kita identifizieren.

Der Medienpädagoge Dieter Spanhel benennt und unterscheidet im Rahmen des Situationsorientierten Ansatzes drei Grundformen der Medienpädagogik. Als reproduktionsorientierte Medienarbeit erlaubt diese den Kindern vor allem durch das Freispiel, Medienerfahrungen im Kindergarten zu verarbeiten und auszuagieren. Die Kinder greifen bei uns durch Rollenspiele im Rollenspielraum oder Rollenspielbewegungslandschaften im Bewegungsraum ihre Medienerfahrungen auf und spielen diese nach, so kreieren sie beispielsweise eine Abenteuerlandschaft und bewegen sich durch diese wie ihr Superheld in einem ihrer elektronischen Lieblingsspiele. Aber auch im kreativ–musischen Bereich können die Kinder ihre Super*heldinnen, Szenen aus Filmen oder Comics und neue Geschichten mit ihren Lieblingsfiguren bei uns im Atelier gestalten. Die rezeptionsorientierte Medienarbeit bezeichnet den Umgang von Kindern und Erzieher*innen mit den im Kindergarten zur Verfügung stehenden Medien. Sie umfasst sowohl die Mediennutzung der Kinder im Freispiel als auch diesbezügliche Angebote seitens des pädagogischen Personals. Wir stellen den Kindern Bücher und CD-Player als print- und auditive Medien jederzeit zur Verfügung und auch Fotoapparate können ihnen genutzt werden, um eigene Bilder zu fotografieren. Die Kinder können bei uns Medien(-inhalte) auswählen, nutzen, vergleichen und beurteilen. Produktionsorientierte Medienarbeit möchte Medien nicht nur konsumieren, sondern selbst gestalten; sie ist auf die kreative Bildung eigener Phantasien, Wünsche, Bedürfnisse und Interessen mittels der Medien bedacht und erlaubt durch den Erwerb diesbezüglicher technischer Kompetenzen außerdem eine größere Transparenz ihrer Funktionsweisen. Die Kinder lernen die Machart von Medien zu durschauen. Aktuell begeben wir uns auf den Weg, den Kindern gezielt ein Tablet zur Verfügung zu stellen, um ihnen zu ermöglichen, mit geeigneten Apps eigene selbstgestaltete Bücher oder Trickfilme und Filme zu erstellen. Diese eigene Medienarbeit können sie dann anderen Kindern, Eltern oder Mitarbeiter*innen vorstellen und präsentieren.

Medienbildung im Elementarbereich hat das Ziel, Kinder zu verantwortungsvollen, kritischen und kompetenten Nutzer*innen zu machen und Medien auch als Ausdrucks-, Gestaltungs- und Bildungsmittel verwenden zu können.

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse an unserem Familienzentrum und unserer Arbeit.

Bitte scheuen Sie sich nicht, bei Fragen direkt mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder!

Herzliche Grüße
Ihr Team vom Familienzentrum Hülserkamp in Mönchengladbach-Uedding 

Bildnachweise  | Gebäudeansicht: Angela Immeln | Andere: pixabay