Die Hindenburgstraße

Der Infopfad Hindenburgstraße

Hindenburgwall / Kaiser-Wilhelm-Straße, ca. 1929. Stadtarchiv 15/5/313

Im Rahmen der IHEK II-Maßnahme „Umgestaltung der Hindenburgstraße“ wurde die Verwaltung von der Politik beauftragt, einen Informationspfad zur Person des Namensgebers Paul von Hindenburg zu entwickeln. Ziel ist es, einen Beitrag zur kritischen Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte zu leisten und einen reflektierten Umgang mit historisch belasteten Straßennamen zu fördern.

Die Hindenburgstraße im Zentrum von Mönchengladbach ist eine der wichtigsten Verkehrs- und Einkaufsachsen der Stadt – und gleichzeitig ein Ort mit geschichtlicher Tiefe und Kontroverse. Denn ihr Name ist eng mit dem deutschen Militärführer und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg verbunden, der 1933 Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannte und damit maßgeblich zur Zerstörung der Weimarer Republik sowie zum Aufstieg des Nationalsozialismus beitrug. Diese Entscheidung war ein Wendepunkt der deutschen Geschichte, der letztlich zur nationalsozialistischen Diktatur, dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust führte – einem der größten Menschheitsverbrechen.

Statt die Straße umzubenennen, hat sich der Rat der Stadt Mönchengladbach 2024 für einen anderen Weg entschieden: Die Vergangenheit soll nicht verdrängt, sondern sichtbar und verständlich gemacht werden. Der „Informationspfad Hindenburgstraße“ verfolgt das Ziel, über die historische Person Hindenburg, seine politische Rolle und seine Wirkung auf das Stadtbild Mönchengladbachs aufzuklären. Dabei wird bewusst auch eine kritische Perspektive auf sein Wirken eingenommen.

Entlang der Hindenburgstraße wurden fünf Stelen errichtet, die thematisch aufbereitet sind:

  • Die Entstehung der Straßenbenennung und ihre lokalen Hintergründe
  • Die Biografie Hindenburgs, vom Generalfeldmarschall bis zum Reichspräsidenten
  • Seine Rolle im politischen Umbruch der Weimarer Republik
  • Die Wahrnehmung und Verehrung Hindenburgs in Mönchengladbach
  • Eine kritische Bewertung aus heutiger Sicht

Jede Stele ist mit historischen Bildern, sorgfältig recherchierten Texten und optionalen QR-Codes ausgestattet, die zu weiterführenden Informationen führen. Die inhaltliche Ausarbeitung erfolgte unter anderem auf Basis von Quellen des Stadtarchivs Mönchengladbach sowie in Kooperation mit dem Stadtarchiv Wunstorf, das ein vergleichbares Projekt umgesetzt hat und dessen Konzept freundlicherweise als Vorlage genutzt werden durfte.

Die Produktion der Stelen erfolgt durch die Fachfirma Metall & Gestaltung aus Hildesheim. Sie bestehen aus wetterfestem Cortenstahl mit geneigter Oberfläche und sind auf Dauerhaftigkeit und Lesbarkeit im öffentlichen Raum ausgelegt.

Abb. 3: Kaiser Wilhelm II, 1914, zusammen mit seinen wichtigsten Militärs: Paul von Hindenburg, Helmuth von

Moltke, Alfred von Tirpitz und Erich Ludendorff. gemeinfrei, Sammlung F. Tersmede

Der Informationspfad Hindenburgstraße

Vor 100 Jahren war der Name Hindenburg in Deutschland sehr bekannt. Heute aber denken Menschen beim Namen Hindenburg wahrscheinlich an ein brennendes Luftschiff oder an eine Straße in ihrem Wohnort. Viele Menschen fragen sich, warum gibt es heute immer noch Hindenburgstraßen oder -plätze in Deutschland? Der Namensgeber Paul von Hindenburg hat im Januar 1933 Hitler zum Reichskanzler ernannt und damit die NS-Diktatur von 1933 -1945 ermöglicht.

Bis heute wird Hindenburg trotzdem weiter positiv gesehen: als erfolgreicher Militärstratege im ersten Weltkrieg und als Reichspräsident, der für Stabilität und Sicherheit stand. In vielen Städten, die Hindenburgstraßen oder -plätze haben, gibt es seit Jahrzehnten Diskussionen über die Benennung. In manchen wurde die Straße umbenannt. In manchen, wie in Mönchengladbach, wurde der Name beibehalten.

Warum dieser Informationsweg Hindenburgstraße?

In Mönchengladbach soll der Straßenname nicht länger eine ehrenvolle Erinnerung an Hindenburg sein, sondern die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit schaffen. Die Stelen des Informationswegs dokumentieren die verhängnisvolle Rolle, die Hindenburg während des ersten Weltkriegs und bei der Zerstörung der Demokratie in der Weimarer Republik spielte.

Hindenburgs Aufstieg zum „Nationalhelden“ im ersten Weltkrieg

1914 Drei Wochen nach der Kriegserklärung des Deutschen Reiches an Russland und Frankreich wird der 67-jährige General Hindenburg aus dem Ruhestand reaktiviert und nach Ostpreußen beordert. Ende August siegen deutsche Truppen unter Hindenburgs Oberbefehl über die russische Invasionsarmee in der „Schlacht bei Tannenberg“. Im November wird Hindenburg zum Oberbefehlshaber Ost ernannt und zum Generalfeldmarschall befördert.

1916 Hindenburg und seinem Stabschef Erich Ludendorff wird die Oberste Heeresleitung (OHL) übertragen. Das „Hindenburg-Programm“ ordnet die gesamte deutsche Wirtschaft und das Alltagsleben den Anforderungen des Krieges unter. Die OHL handelt jetzt ohne Kontrolle durch die Politik und wird zum politischen Machtzentrum des Deutschen Reiches.

1917 Auf Druck der OHL unter Hindenburg eröffnet das Deutsche Reich den „Uneingeschränkten U-Boot-Krieg“, Handels- und Passagierschiffe - auch aus neutralen Staaten - werden ohne jede Warnung angegriffen und versenkt. Das bewegt die USA zum Kriegseintritt.

1918 Verstärkt durch die US-Streitkräfte sind die Westalliierten den deutschen Truppen strategisch und wirtschaftlich überlegen. Der Krieg endet mit der Niederlage des Deutschen Reichs.

 

Hindenburg in der Weimarer Republik

1919-1925 Nach Kriegsende lebt Hindenburg wie schon nach seiner Pensionierung 1911 als Privatperson in Hannover. Die Stadt hatte ihm eine Villa im Zooviertel überlassen.

1925 Nach Reichspräsident Friedrich Eberts Tod kandidiert Hindenburg im zweiten Wahlgang für den sogenannten „Rechtsblock“ – eine Sammlung erzkonservativer Parteien, die die Demokratie in der Weimarer Republik ablehnten. Trotz Warnungen vor Hindenburgs politischen Zielen wird er gewählt.

1930 Nach Ausbruch der Weltwirtschaftskrise fährt Hindenburg einen antiparlamentarischen Kurs. So beruft er zum Beispiel Heinrich Brüning zum Reichskanzler, ohne den Reichstag einzubeziehen. Im Juni löst er eigenmächtig den letzten Reichstag auf, in dem die demokratischen Parteien eine Mehrheit haben.

1932 Hindenburg stellt sich zur Wiederwahl für das Reichspräsidentenamt. Um die Wahl Hitlers zu verhindern, rufen sogar die demokratischen Parteien zur Stimmabgabe für Hindenburg auf. So erlangt er im zweiten Wahlgang die Mehrheit.

 

Hindenburg in der NS-Zeit

1933 Am 30. Januar ernennt Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler und mit Hermann Göring und Wilhelm Frick zwei weitere Nationalsozialisten zu Ministern. Nach dem Reichstagsbrand Ende Februar erlässt Hindenburg auf Vorschlag der Regierung (unter Reichskanzler Adolf Hitler) die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“, die die in der Weimarer Verfassung garantierten Grundrechte der Bürger aufhebt. Politiker von KPD, SPD, Gewerkschaftsfunktionäre und weitere NS-Gegner werden massenhaft verhaftet. Sie sind die ersten Opfer der NS-Diktatur, vor der bis 1945 niemand mehr sicher war. Ende März 1933 unterschreibt Hindenburg das „Ermächtigungsgesetz“. Damit kann die Regierung Gesetze ohne Beteiligung des Reichstags verabschieden. Mit dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom April beginnt die Verfolgung von Juden. Neben Gegnern des Regimes wird jetzt auch Menschen wegen ihrer Religionszugehörigkeit die Existenz genommen.

Ende März 1933 unterschreibt Hindenburg das„Ermächtigungsgesetz“. Damit kann die Regierung Gesetze ohne Beteiligung des Reichstags verabschieden. Mit dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom April beginnt die Verfolgung von Juden.

1934 Die mehr als 100 von Hitler befohlenen politischen Morde des sogenannten „Röhm-Putsches“ werden von Hindenburg und der Reichswehrführung begrüßt.

Am 2. August 1934 stirbt Hindenburg. Damit tritt ein Gesetz in Kraft, das die nationalsozialistische Reichsregierung am Tag zuvor beschlossen hat: „Führer und Reichskanzler“ Adolf Hitler übernimmt auch die Befugnisse des Reichspräsidenten - und ist damit Staatsoberhaupt.

Abb. 7: Rheydt - Hindenburg-Empfang am Bahnhof. StA 10/40532

Hindenburg im Ersten Weltkrieg

Hindenburg, bis Mitte August 1914 seit drei Jahren im Ruhestand in Hannover, wird nach den militärischen Erfolgen in Ostpreußen schnell deutschlandweit bekannt. Er selbst wirkt kräftig dabei mit und lässt sich gern und oft zeichnen oder malen. Sein Biograph Pyta schätzt, dass Hindenburg bis 1930 von rund 500 Künstlern porträtiert worden ist. Graphiken und Gemälde finden durch moderne Massenmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Ansichtskarten ihren Weg in wohl jeden deutschen Haushalt.


Hindenburg - auch in Mönchengladbach populär

Die Hindenburgstraße wurde 1916 dem Generalfeldmarschall des Ersten Weltkriegs Paul von Hindenburg (1847-1934) gewidmet.

1917 wurden anlässlich des 70. Geburtstags Hindenburgs patriotische Feiern abgehalten, Glückwunschtelegramme der Städte und Gemeinden verschickt und für die „Hindenburggabe“ gesammelt. Diese Spende hatte Hindenburg erbeten, um die deutschen Kriegsgefangenen zu unterstützen. Die Stadtverordneten in Rheindahlen berieten sogar über die Anschaffung eines Hindenburg-Gemäldes für den Ratssaal.
Hindenburg besuchte als Reichspräsident nach dem Abzug der Besatzungstruppen im März 1926 mit dem Zug neben anderen Städten auch Mönchengladbach und Rheydt. Dabei verließ er jeweils den Bahnsteig nicht. Die Lokalzeitungen berichten auch in Mönchengladbach von einem begeisterten Empfang durch Honoratioren und Einwohnern*innen.

Damals wurde er von vielen Deutschen als Kriegsheld verehrt.

Bei der zur „Schicksalswahl“ deklarierten Reichstagswahl vom 13. März 1932, erhielt Hindenburg in Mönchengladbach-Rheydt 52,5 Prozent der Stimmen, in Hardt sogar 66,6 Prozent. Um eine Wahl Adolf Hitlers zu verhindern, warben auch die Parteien der Mitte  im zweiten Wahlgang für Hindenburg.

Heute möchte die Stadt Mönchengladbach die Benennung der Straße nach Hindenburg nicht mehr als Ehrung und Andenken verstehen. Der Mönchengladbacher Stadtrat hat 2024 beschlossen, auf eine Änderung des Straßennamens zu verzichten und stattdessen fünf Informationstafeln an der Hindenburgstraße einzurichten.

Hindenburg als Feldherr und „Quasi-Diktator“ im Ersten Weltkrieg

Heute weiß man: Den Mythos um seine Person hat Hindenburg selbst mit erschaffen. Zwar war sein Stabschef Ludendorff verantwortlich für die Erfolge gegen russische Armeen in Ostpreußen, doch Hindenburg konnte die öffentliche Wahrnehmung auf sich lenken. Dieses Phänomen setzte sich im Verlauf des Krieges weiter fort. Als Hindenburg und Ludendorff im August 1916 die Oberste Heeresleitung übernahmen, wurde Hindenburg mehr als Kaiser Wilhelm als Staatsoberhaupt wahrgenommen.

In seinen Funktionen war Hindenburg auch verantwortlich für die brutal durchgesetzte Ausbeutung des Generalgouvernements Ober-Ost, für den „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“ - mit der Folge des Kriegseintritts der USA - und für die Ablehnung eines Verständigungsfriedens. Der schien nach dem Friedensschluss mit Sowjetrussland 1917 mit weiteren Kriegsgegnern möglich. Damit trug er auch einen großen Teil der Verantwortung für die deutsche Kriegsniederlage. Statt diese einzugestehen, verbreitete er mit der „Dolchstoßlegende“ die Behauptung, dass Deutschlands Niederlage durch demokratische und sozialistische Umtriebe in der Heimat herbeigeführt worden sei.


Ein Gegner der Republik wird ihr Präsident

Zwischen Kriegsende und Wahl zum Reichspräsidenten 1925 lebte Hindenburg als Privatperson in Hannover. Dennoch blieb er im öffentlichen Leben sehr präsent und vertrat weiter eine Politik, die die Weimarer Republik durch die Wiedererrichtung eines Kaiserreichs ersetzen wollte. Als prominentester Propagandist der „Dolchstoßlegende“ war er mitverantwortlich für die Spaltung der Gesellschaft. Regelmäßig war er Gast von rechtsnationalen Veranstaltungen. Zur Verfassung der Republik bekannte sich Hindenburg erst kurz vor der Reichspräsidentenwahl 1925. Trotz seiner deutlichen Distanz zur Weimarer Republik wurde er gewählt.
Nach der Weltwirtschaftskrise betrieb er als Reichspräsident gezielt die Entmachtung des vom Volk gewählten Reichstags.

Hindenburg und der Nationalsozialismus

Trotz früherer Bedenken ernannte Hindenburg im Januar 1933 Hitler zum Reichskanzler. Er und seine politischen Unterstützer nahmen an, Hitler und seine Regierung für ihre Zwecke lenken zu können. Dieser Plan scheitert. In seinem „politischen Testament“ bekundete Hindenburg, sein Lebenswerk sei durch Hitler gekrönt worden und stellt fest, er habe Hitler „als einen Mann von ehrlichstem nationalen Wollen kennengelernt“ und sei nun „froh, dass der Führer dieser großen Bewegung mit ihm und anderen Gruppen der Rechten zusammenarbeite“. Seine Politik hat Hindenburg früh an die der Nazis angepasst, wie die „Verordnung zum Schutz von Volk und Staat“ zeigt. Sie setzte die Grundrechte der Bürger außer Kraft und öffnete dem Terror der neuen Machthaber Tür und Tor. Ebenso unterzeichnete er das Ermächtigungsgesetz.

 

Abb. 16: Westdeutsche Rundschau vom 24.03.1949

Hindenburg-Kult

Die patriotische Begeisterung und die Verehrung für den „Kriegshelden des Ersten Weltkriegs“ Paul von Hindenburg war reichsweit groß. Auch in Mönchengladbach spiegelte sich diese Begeisterung wider. So unterstützten der Volksverein für das katholische Deutschland, dessen Sitz in Mönchengladbach war, die christlichen Kirchen, die jüdische Gemeinde und dutzende Kriegervereine den Krieg mit Drucksachen, Festveranstaltungen, Vorträgen und Spendensammlungen.
Auch die Benennung von Straßen nach Hindenburg drückten die Unterstützung für den Krieg aus. Bemerkenswert ist, dass erste Benennungen sehr rasch nach „seinen“ Erfolgen im ersten Weltkrieg erfolgten. Ab 1916, als die Folgen des andauernden Krieges im Alltag auch in Mönchengladbach deutlich zu spüren waren, ließ die Kriegsbegeisterung deutlich nach. Benennungen waren dann Mittel die Stimmung und den Durchhaltewillen positiv zu beeinflussen.

Die erste Benennung einer Hindenburgstraße erfolgte durch den Bürgermeister der damals selbstständigen Landgemeinde Gladbach am 12. August 1915.

Der Name hielt sich nicht lange. Bei der Eingemeindung der Landgemeinde in die Stadt Mönchengladbach wurde die Straße am 18. Juli 1923 in Am Mevissenhof umbenannt.

Die zweite Benennung auf dem heutigen Stadtgebiet erfolgte im damaligen Mönchengladbach. Nach einstimmigem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung am 21. Dezember 1916 wurde die damalige Krefelder Straße, die Haupteinkaufsstraße, zwischen Alter Markt und der Stadtgrenze zur Gemeinde Neuwerk in Hindenburgstraße umbenannt. Die Stadtverordnetenversammlung war nach dem undemokratischen preußischen Dreiklassenwahlrecht zusammengesetzt. Die wenigen einkommensstärksten Bürger der Stadt waren hier mit absoluter Mehrheit vertreten.

Rheydt folgte neun Monate später: Die Augustastraße, eine repräsentative Alleenstraße im Stadtzentrum, wurde am 25. September 1917 zum Hindenburgwall. Der Rat der Stadt Rheydt beschloss am 22. März 1949 nach einer längeren Debatte die Umbenennung in Brucknerallee. Ausschlaggebend war, dass man keine Kriegshelden mehr würdigen wollte.

Etwas verspätet, nach der Zusammenlegung der Städte Mönchengladbach und Rheydt im Jahr 1929, wurde auch die Kaiser-Wilhelm-Straße, die heutige Richard-Wagner-Straße, als Verlängerung des Rheydter Hindenburgwalls umbenannt. Bereits vier Jahre später, bei der Trennung der Städte, wurde sie jedoch durch Verfügung des nationalsozialistischen Polizeipräsidenten Grunert vom 15. Dezember 1933 bis zur Stadtgrenze nach Rheydt zur Adolf-Hitler-Allee.

Noch vor dem endgültigen Kriegsende wurde am 17. April 1945 diese Benennung von der britischen Militärregierung aufgehoben und die Straße erhielt ihren heutigen Namen.

Demokratien brauchen engagierte Demokratinnen und Demokraten, um zu leben.

 

Abb. 15: Hindenburgwall / Kaiser-Wilhelm-Straße, ca. 1929. Stadtarchiv 15/5/313