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Offener Ganztag

Die Großfamilie gehört der Vergangenheit an.
Immer mehr Eltern sind allein erziehend und der Anteil der berufstätigen Mütter wächst.
Das Land Nordrhein-Westfalen hat zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Bildungsförderung auf diese veränderte Situation im Jahr 2003 mit der Einführung der Offenen Ganztagsschulen (OGS) reagiert. Eltern können ihre Kinder dort anmelden und haben dann nach dem Unterricht eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder einschließlich Mittagessen, Lernzeiten (Hausaufgabenbetreuung) und AG-Angeboten in der Regel bis 16.00 Uhr.
Die Träger der freien und öffentlichen Jugendhilfe organisieren den Betrieb der OGS. Erzieherinnen und Erzieher sowie pädagogische Ergänzungskräfte gestalten und strukturieren den Alltag für die teilnehmenden Kinder auf der Basis der pädagogischen Konzeption.
Die Ausrichtung der pädagogischen Konzeption orientiert sich an dem Schulprogramm der jeweiligen Schule.
Die Zusammenarbeit der Systeme Schule und OGS unter
einem Dach verfolgt das Ziel, für die Kinder gute Rahmenbedingungen durch einen strukturierten, reibungslosen und
harmonischen Tagesablauf zu ermöglichen und den Eltern die Sicherheit der verlässlichen Betreuung ihrer Kinder zu geben.

Eltern sind heute auf verlässliche, dauerhafte Betreuungs- und Ganztagsangebote sowohl im Grundschulbereich als auch in den weiterführenden Schulen angewiesen, um Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Darüber hinaus ermöglichen Ganztagsangebote mehr Bildungsqualität und Chancengleichheit für die Kinder.

Mit dem Beschluss des Ausschusses für Schule und Bildung am 28. November 2023 wurden die Kriterien zur Vergabe von OGS-Plätzen angepasst, da sich im Laufe der Jahre die Betreuungsbedarfe der Familien extrem verändert und erhöht haben.

Ab dem Schuljahr 2024/25 wurde folgende "Kriterien" festgelegt:
1. Kinder von alleinerziehenden Berufstätigen, unabhängig vom Stundenumfang, wenn Arbeitszeiten und Anreise in den Nachmittagsbereich (ab 13 Uhr) fallen
2. Kinder von doppelt Berufstätigen, unabhängig vom Stundenumfang, wenn Arbeitszeit und Anreise in den Nachmittagsbereich (ab 13 Uhr) fallen
3. Geschwisterkinder in der Kita oder OGS
4. Kinder, um deren wohnortnächste Schule es sich handelt.


Die Reihenfolge ist als Rangfolge zu sehen. In dieser Rangfolge sollen die Kriterien ange-wandt werden. Wenn nach einem Kriterium nicht alle Kinder einen OGS-Platz erhalten, ob-wohl sie alle Kriterien erfüllen, wird das nächste Kriterium angewendet.

Die Situation in Mönchengladbach:


32 der 35 Mönchengladbacher Grundschulen sind offene Ganztagesschulen, hinzu kommen noch die beiden Förderzentren. Die insgesamt 34 OGS bestehen in der Regel aus zwei bis fünf Gruppen. Insgesamt stehen den Schülerinnen und Schülern aus den Grundschulen und Förderzentren ab dem 1.8.2023 3.620 Plätze in 150 Gruppen (10 davon in den Förderzenten) zur Verfügung.
So unterschiedlich wie die Gruppenanzahl, so verschieden sind die Rahmenbedingungen in den einzelnen Ganztagesschulen, wie Anzahl der Betreuungspersonen, Räumlichkeiten und Kooperationspartner und ggf. alternative Betreuungsformen.
Betriebsträger sind die AWO, der Verein zur Bildungsförderung, das Fanprojekt De Kull e.V., der Verein zur Betreuung von Schulkindern, der Verein Menschen im Zentrum, der evangelische Verein für Jugend- und Familienhilfe, Integra e.V., geg Euregio GmbH und der MSV 01 gUG.

  

Eine Übersicht der offenen Ganztagesschulen in Mönchengladbach, sowie Antworten auf die meistgestellten Fragen finden Sie hier .