Stadtschützenfest 2018

Tanzen, Feiern und Schlemmen
Kategorie: Volks- & Heimatfeste
Foto: M. Winkler

Gutes Essen, leckeres Altbier, schönes Brauchtum – Stadtschützenfest

Der Alte Markt zeigt sich am ersten Wochenende im September von seiner gemütlichen Seite: Die Schützen ziehen auf, bringen alte Trachten mit und Volksfeststimmung, wie sie früher einmal war und heute noch beliebt ist. Budengassen und Stände, Spaßmacher und Musikanten sorgen am Samstag, den 1. September und am Sonntag, den 2. September, für schöne Jahrmarktatmosphäre. Erwartet werden bis zu 50.000 Marktgäste, die neugierig, hungrig und schaulustig sein sollen: Alle drei Bedürfnisse wollen die gastgebenden Schützen erfüllen. Wenn die Bruderschaften auch auf Altbewährtes setzen, alles beim Alten lassen sie nicht. So hat ihr Stadtschützenfest längst Stadtfestcharakter, geht’s beim „Treffpunkt Kapuzinerplatz“ locker und lustig zu (Festsamstag und Festsonntag, 11 bis 22 Uhr). Tradition ist für die Gastgeber alles, was man kennt und liebt und nicht verstaubt ist. Das sind die Oldies von Abba, Beatles und Zappa ebenso wie Schützenfolklore und die Geheimnisse von Tausend-und-einer-Nacht. Und zur unterhaltsamen Bühnen-Show zapfen die Festwirte heimisches Altbier an und servieren

Treffpunkt Kapuzinerplatz.

Historisch sind die Trachten und Uniformen der Schützen, die sich am ersten Wochenende im September auf dem Alten Markt zu Umzügen und Parade sammeln. Am Festsamstag, 1. September, geht’s mit dem Königsschuss los, ermitteln die Bruderschaften unter bis zu 39 Kandidaten um 15 Uhr beim Vogelschuss auf dem Kapuzinerplatz ihre neue Majestät.

Das Schützenprogramm am Festsonntag, 2. September beginnt mit der Krönungsmesse um 13.45 Uhr im Münster. Danach ziehen 2500 Schützen und Musikanten (zwölf Musikkapellen blasen den Marsch) durch die Innenstadt und zur Parade, die um 16 Uhr am Alten Markt ist. Die Marscherlaubnis gibt Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners, ohne dessen Ja-Wort General Lothar Erbers nicht antreten lässt. OB Reiners hat an diesem zweiten Festtag seine erste Bewährungsprobe schon hinter sich. Er muss zur Eröffnung das Freibierfass ´mit Schwung anschlagen und allen zuprosten.

Die Schützen aber müssen marschieren, erst den Berg hinab und dann wieder hinauf. Nur der König geht nicht zu Fuß. Er lässt vorfahren, sitzt in der Kutsche. Stehen dürfen die Zuschauer, von denen bei gutem Wetter allein bei der Festparade am Sonntag, 2. September, 16.15 Uhr, gut und gern 20.000 am Alten Markt erwartet werden.

Gladbach sucht den Superkönig!

Geht beim Königsschuss alles mit rechten Dingen zu? Wird geschummelt? Steht gar vor dem Schießen bereits fest, wer am Ende den Vogel von der Stange holt und sich fortan mit „Majestät“ anreden lassen darf ? Gladbachs Bruderschaften betonen: „Alles korrekt.“ Zumindest beim Stadtschützenfest (1. und 2. September) gehe nichts hintenrum. Hier seien ausschließlich die Treffer vorne entscheidend. Dabei wissen eingeweihte Schießmeister genau, wie sie den Vogel präparieren müssen, damit er zum „richtigen“ Zeitpunkt fällt.Säge und Bohrer sind die unverzichtbaren Hilfsmittel für Schießmeister, die zwar „korrekt“ sind, aber nicht ewig Zeit haben, auf den neuen König zu warten. Denn auch beim Vogelschuss zum Stadtschützenfest sind am Fest-Samstag, 1. September, auf dem Kapuzinerplatz gerade mal 60 bis 80 Minuten fürs Schießen vorgesehen. Dann muss der Vogel am Boden liegen, damit die Schützen ihren neuen König nach Terminplan pünktlich hochleben lassen können. Denn das Programm läuft weiter, und am Abend muss Seine Majestät (möglichst mit Frau) festlich gekleidet zum Ball erscheinen. Das heißt: Vogel runter 16 Uhr, Jubel, Herzen, Händedrücken, zwei Bierchen in Ehren - dann per Handy die ersten königlichen Befehle nach Hause schicken: „Dreh die Lockenwickler rein, lass mir Badewasser ein“ - ab ins Taxi nach Hause, Küsschen für die Königin, frisch machen, Anzug überziehen, ab zum Majestäten-Ball, der erstmals in der alten Reithalle bei Schaffrath. Auftritt dort um 20 Uhr. „Aber kein Spiel für Glücksritter“, sagt Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst. Denn der König hat Pflichten, nicht nur beim Stadtschützenfest, wo er am Fest-Sonntag, 2. September, 13.45 Uhr, im Münster gekrönt und anschließend in der Kutsche durch die Stadt gefahren und bei der Parade (16.15 Uhr) am Alten Markt von 2500 Schützen und Musikanten gefeiert wird. Denn die Würde und Bürde des Amtes (plus prächtiger Drei-Königs-Kette) trägt er ein ganzes Jahr – bis zum nächsten Vogelschuss 2018, wenn Bruderratsfreund Frank Jöris wieder Buch führt über die neuen Königskandidaten.

Straßensperrungen zum Stadtschützenfest

Zum Stadtschützenfest am Sonntag, 2. September, muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Für den Festumzug mit anschließender Parade um 15 Uhr wird die Zugstrecke entlang der Abteistraße, Alter Markt, Hindenburgstraße, Friedrichstraße, Oskar-Kühlen-Straße, Bismarckstraße, Albertusstraße, Kaiserstraße, Viersener Straße, Aachener Straße, Sandradstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Während des Umzugs sind die Parkhäuser in der Steinmetzstraße und Viersener Straße nicht erreichbar. Der Linienverkehr zwischen Alter Markt und Hauptbahnhof wird umgeleitet. Die NEW richtet Ersatzhaltestellen ein.

 

Die Sperrungen werden bis voraussichtlich 18 Uhr dauern.

 

 


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