Hamlet

Oper von Ambroise Thomas
Kategorie: Theater & Kabarett Kultur
Datum Uhrzeit
©Mathias Stutte

Hamlet

Oper von Ambroise Thomas - französisch mit deutschen Übertiteln

Seit der Premiere im November 2017 am Theater Krefeld überschlägt sich die positive Resonanz bei Publikum und Presse und hat Ambroise Thomas‘ Opernrarität in der einfühlsamen Regie von Helen Malkowsky zum wahren Publikumshit befördert.

Hamlet feiert eine glanzvolle Premiere und sorgt beim Publikum für stehende Ovationen. (…) An diesem Abend bekam man ganz große Oper zu sehen, die hinsichtlich Musik, Ensemble, Regie und Ausstattung keine Wünsche offenließ“ (Westdeutsche Zeitung)

„Bravo-Rufe, Standing Ovations für den Sänger der Titel-Partie und Szenenapplaus für die Niederrheinischen Sinfoniker: Das Premierenpublikum toste.“ (Rheinische Post)

„Der Premierenbeifall war bereits vor der Pause ungewöhnlich stark, nach dem Fallen des Schlussvorhanges steigerte er sich fast zur Extase“ (Der Opernfreund)

„Getragen wird der Abend von hoher Binnenspannung, die auch im Graben niemals abfällt. Mihkel Kütson ringt der Partitur ein Maximum an Farben und Emphase ab; die Niederrheinischen Sinfoniker zeigen sich in Bestform, einige Bläsersoli sind formidabel. (…) Die Sängerleistungen verblüffen umso mehr, als sämtliche Partien aus dem Ensemble besetzt sind“ (Opernwelt)

„Wollte man den dreistündigen Ohren- und Augenschmaus in einem Begriff zusammenfassen, käme nur eine Vokabel in Betracht: grandios.“ (Extra-Tipp)

„Insgesamt ist dies ein ebenso spannender wie lohnender Opernabend“ (revierpassagen)

„Wahnsinns-Koloraturen und plausible Personenführung“ (orpheus)

Der Geist seines verstorbenen Vaters erscheint Prinz Hamlet und fordert Rache an seinem Bruder Claudius, der ihn grausam ermordete. Claudius hatte den dänischen König aus dem Weg geräumt, um dessen Witwe zu heiraten und selbst den Thron zu besteigen.
Hamlet täuscht vor, wahnsinnig geworden zu sein, um seinen Onkel leichter der schändlichen Tat überführen zu können. Als er erfährt, dass der Vater seiner Geliebten Ophelia mit dem Mörder im Bunde steht, sagt sich Hamlet von ihr los. Ophelia verzweifelt am vermeintlichen Wahnsinn Hamlets und an seiner Zurückweisung und tötet sich schließlich selbst. Nachdem Hamlet alles, was er liebte, verloren hat, ist er zum Äußersten bereit. Der Geist des Vaters erscheint ihm erneut und verlangt den finalen Vollzug der Rache.

Die französische Opernrarität Hamlet von Ambroise Thomas wurde am 9. März 1868 an der Grand Opéra in Paris uraufgeführt. Die Librettisten Michael Florentin Carré und Jules Barbier bezogen sich mit ihrem fünfaktigen Libretto nicht auf William Shakespeares Drama, sondern auf die im 19. Jahrhundert in Frankreich populäre Adaption von Alexandre Dumas (Vater): Ganz dem damaligen Zeitgeist entsprechend, mit seiner literarisch-musikalischen ‚Lust‘ an tragischen Frauenfiguren, wird Ophelia darin – anders als in Shakespeares Original – ins Handlungszentrum gerückt.

Die raffiniert instrumentierte Theatermusik von Ambroise Thomas brilliert mit einer wohldosierten Melange aus pompösem und kantablem Ton, von Sentimentalität und Eleganz. Zu Berühmtheit gelangte besonders die Wahnsinnsarie, die den seelischen Zustand Ophelias grandios in Töne umsetzt.

Erstaufführung am Theater Krefeld und Mönchengladbach.



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