Weltkriegsbombe wird heute (10. Dezember) in der Mönchengladbacher Innenstadt entschärft

Evakuierung und Straßensperrungen ab 15 Uhr

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Bei Arbeiten auf einem Baugrundstück an der Steinmetzstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt ist eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie muss vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft werden. Die Entschärfung wird am Montag, 10. Dezember, um 20 Uhr durchgeführt. Bereits ab 15 Uhr werden Teile der Mönchengladbacher Innenstadt gesperrt und geräumt.

Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss am Montag (10. Dezember) ab 15 Uhr vollständig geräumt werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten. Im Bereich von 300-500 Metern um die Fundstelle dürfen sich ab 15 Uhr keine Personen im Freien aufhalten.

Die Straßen im 500-Meter-Radius um die Fundstelle der Bombe werden am Montag ab 15 Uhr komplett gesperrt. Teilweise durch zusätzliche vorgelagerte Sperrstellen. (siehe Liste der Straßensperren). Das bedeutet: Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen.

Telefonische Auskunft: (02161) 25 54321

Für Rückfragen von betroffenen Anliegern ist am Montag ab 8 Uhr wieder die Bürgerhotline unter der Rufnummer (02161) 25 54321 erreichbar.

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Fragen und Antworten zur Bombenentschärfung

aktualisiert: 16:06 Uhr

Die Entschärfung einer Fliegerbombe stört um ca. 17:30 bis 20:30 Uhr den Zugverkehr im Raum Mönchengladbach Hbf.

Die Folge sind Teilausfälle der Linie RE 8 und RB 27 zwischen Rheydt Hbf und Mönchengladbach Hbf.

Die Züge der Linie RE 42 fallen zwischen Viersen und Mönchengladbach Hbf aus. Die Züge der Linie S 8 fallen zwischen Korschenbroich und Mönchengladbach Hbf aus.

Die Züge der Linie RB 33 werden zwischen Wickrath und Viersen in beide Richtungen ohne Zwischenhalt umgeleitet.

Die Züge der Linie RE 4 werden zwischen Wickrath und Düsseldorf Hbf über Viersen und Krefeld Hbf umgeleitet.

Es gibt einen Ersatzverkehr mit sechs Bussen der Firma Placke zwischen Korschenbroich und Mönchengladbach Hbf.

Kurzfristig kann es zu Änderungen im Zuglauf kommen. Die Busse des Ersatzverkehrs halten auf dem Parkplatz des Modemarktes "Adler" in die Nähe von dem Hauptbahnhof Mönchengladbach.

Bitte prüfen Sie Ihre Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges.

Die Busse bringen die Anwohner nach Aufhebung der Sperrungen wieder an die Sammelstellen zurück.

Die Nutzung ist kostenlos.

 

Der Bürgerservice im Vitus-Center an der Goebenstraße (unter anderem Meldestelle) schließt am Montag, 10. Dezember um 12 Uhr. Bürgerinnen und Bürger können sich in dringenden Angelegenheiten an die Meldestelle im Rathaus Rheydt (Markt 11) wenden. 

Für Fragen von betroffenen Anliegern ist die Bürgerhotline der Stadtverwaltung am Montag, 10. Dezember, ab 8 Uhr unter der Rufnummer (02161) 25 54321 erreichbar.

Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss am Montag (10. Dezember) ab 15 Uhr vollständig geräumt werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten.

Für die Bewohner in diesem Bereich, die keine andere Möglichkeit haben, den Bereich zu verlassen oder sich außerhalb des Bereiches aufzuhalten, sind ab 15 Uhr drei  Sammelpunkte für einen Bus-Transfer eingerichtet:

  • Heinrich-Sturm-Straße (hinter dem Hbf Mönchengladbach)
  • Sonnenhausplatz (Ecke Stepgesstraße)
  • Bismarckstraße (Ecke Regentenstraße)

Die Bewohner werden über einen kostenlosen Shuttle-Dienst in die Evakuierungszentren

  • im Mathematisch Naturwissenschaftlichen Gymnasium (Rheydter Straße)
  • im Schulzentrum Neuwerk (Nespeler Straße)

gefahren.

Nach der Entschärfung werden sie mit Bussen zu den Sammelpunkten zurück gebracht.

Haustiere sollten nur im Ausnahmefall mit in die Evakuierungszentren gebracht werden.

Personen, die im 300-Meter-Radius wohnen und auf einen Krankentransport angewiesen sind, sollten sich über die eingerichtete Hotline 02161- 25 54321 (Montag, 10. Dezember ab 8 Uhr) melden. Für sie wird bei Bedarf ein Transport organisiert.  

Im Bereich von 300-500 Metern um die Fundstelle dürfen sich ab 15 Uhr keine Personen im Freien aufhalten.

Auch der Bereich im 500-Meter-Radius um die Fundstelle der Bombe wird am Montag ab 15 Uhr komplett gesperrt. Das heißt: es gibt keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen. Während der 300-Meter Bereich evakuiert wird, gilt für den 500-Meter-Bereich luftschutzähnliches Verhalten. Das heißt: Die Gebäude dürfen nicht verlassen werden.

Download: Liste der Straßensperren  

Für die Bewohner in diesem Bereich, die erst später zurückkehren und keine Aufenthaltsmöglichkeit haben, stehen ebenfalls ab 15 Uhr die beiden Evakuierungszentren

  • im Mathematisch Naturwissenschaftlichen Gymnasium (Rheydter Straße)
  • im Schulzentrum Neuwerk (Nespeler Straße)

zur Verfügung.

 

 

  • Die Grundschule Eicken ist die einzige Schule im Evakuierungsbereich. Der Nachmittagsunterricht und der OGATA- Bereich fallen aus. Die Schulgemeinde ist über die Schulleitung informiert.
  • Der Nachmittagsunterricht im Math.-Nat.-Gymnasium und im Schulzentrum Neuwerk (Hauptschule und Gesamtschule) fällt aus, da dort Evakuierungszentren durch die Feuerwehr eingerichtet werden. 
  • Der Nachmittagsunterricht am Stift.-Hum. Gymnasium, am Gymnasium am Geroweiher und an der Hauptschule Stadtmitte fällt wegen der schwierigen Verkehrssituation in der Innenstadt aus.  
  • An weiteren Schulen kann es ab 15 Uhr zu Problemen bei der Heimfahrt der Schüler mit dem Bus geben: Berufskolleg Platz der Republik, Realschule Volksgarten, Realschule Geschwister-Scholl, Hauptschule Heinrich Lersch. Die Schulen sind informiert. Die Schulleitungen entscheiden, wie vorgegangen wird.
  • Bei den umliegenden Grundschulen Montessori-Grundschule, Anton-Heinen, Carl Sonnenschein, Untereicken und Fasanenstraße sollte die Heimfahrt der Schüler problemlos verlaufen. Aber auch hier kann die Schulleitung entscheiden, wie mit dem Nachmittagsunterricht verfahren wird. 

Im Radius von 300 Metern um die Bombenfundstelle befinden sich die Altenheime/Pflegeeinrichtungen Theresianum (Kaiser Straße 103) und Haus Bungeroth (Steinmetzstraße 35) mit einem zusätzlichen Gebäude für betreutes Wohnen in der Kleiststraße 8.

Die Bewohner der Einrichtungen werden am Montag in den städtischen Altenheimen Eicken und Rheindahlen untergebracht und versorgt.

  • Im 300 Meter Radius, der ab 15 Uhr geräumt werden muss, befinden sich die Kindertageseinrichtungen Kaiserstraß 50 (pro multis gGmbH) und Albertusstraße 56 (KiTa in MG e.V.) 
  • Im 500 Meter Radius, der ab 15 Uhr nicht mehr erreicht werden kann, befinden sich die Einrichtungen Goethestraße 19 (Mumm), Berliner Platz (Mumm) und Parkstraße 48 (pro Multis gGmbH).

Die Eltern der betroffenen Einrichtungen werden gebeten, am Montagfrüh mit den Einrichtungsleitungen Kontakt aufzunehmen und abzustimmen, wann die Kinder abgeholt werden sollen/können. 

Die Straßen im 500-Meter-Radius um die Bombenfundstelle werden am Montag, 10. Dezember, um 15 Uhr komplett gesperrt. Das bedeutet: Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen.

Der gesperrte Bereich kann auf folgender Umleitungsstrecke umfahren werden:

Breitenbachstraße, Bellstieg, Martinstraße, Bozener Straße, Badenstraße, Eickener Straße, Bergstraße, Schürenweg, Viersener Straße, Aachener Straße,  Hittastraße, Fliethstraße, Korschenbroicher Straße, Breitenbachstraße. 

Bitte beachten Sie, dass es wegen der Teilsperrung der Mönchengladbacher Innenstadt zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen wird.

  • aufgrund der Bombenentschärfung in der Innenstadt Mönchengladbach, kommt es zu erheblichen Einschränkungen im Linienverkehr
  •  der Mönchengladbach HBF kann ab dem Zeitpunkt der Vollsperrung (Voraussichtlich ca. 15 Uhr)  nicht mehr angefahren werden. Ersatzweise wird der Hauptumsteigepunkt HBF nun auf den Parkplatz zwischen Folradstr. und Maurus-Ahn-Str. (Modehaus Adler) verlegt. Hier werden alle Busse, die den MG HBF bedienen, anfahren. 

 

Aktuelle Informationen gib es auch bei der NEW

Der Hauptbahnhof Mönchengladbach liegt im Evakuierungsbereich, der am Montag, 10 Dezember, ab 19.45 Uhr komplett gesperrt ist.

  • Ab 15 Uhr ist der Eingang Europaplatz (ZOB) gesperrt. Den Hauptbahnhof können Sie dann nur noch über den Eingang Platz der Republik betreten und verlassen.
  • Ab 18 Uhr dient der Hauptbahnhof nicht mehr als Haltepunkt zum Ein- bzw. Aussteigen.
  • Ab 19:45 Uhr bis zum Ende der Entschärfung ist der Hauptbahnhof komplett gesperrt. 

 

Folgende Linien sind betroffen:

RE 4: Aachen – Herzogenrath – Mönchengladbach – Düsseldorf – Wuppertal – Hagen – Dortmund

RE 8: Mönchengladbach – Köln – Köln/Bonn Flughafen – Troisdorf – Bonn-Beuel – Königswinter – Bad Honnef (Rhein) – Linz am Rhein – Neuwied – Engers – Koblenz

RB 27: Mönchengladbach – Köln – Troisdorf – Bonn-Beuel – Königswinter – Bad Honnef (Rhein) – Linz am Rhein – Neuwied – Koblenz

RB 33: Aachen / Heinsberg – Mönchengladbach – Krefeld – Duisburg

RE 42: Mönchengladbach – Krefeld – Essen – Gelsenkirchen – Recklinghausen – Haltern – Münster

S 5 / S 8: Mönchengladbach – Düsseldorf – Wuppertal – Hagen – Dortmund

Informieren Sie sich kurz vor der Fahrt über Ihren Zug im DB-Navigator oder unter  Bahn.de.  

In der Reiseauskunft werden Ihnen alternative Verbindungen angezeigt. Der Streckenagent NRW informiert kostenlos per Whatsapp, DB Streckenagent App oder Twitter

Bettlägerige Personen, die innerhalb des evakuierenden Bereiches leben und auf einen Transport angewiesen sind, sollen sich über die eingerichtete Bürgerhotline unter der Rufnummer (02161) 25 54321 melden. Für sie wird bei Bedarf ein Krankentransport organisiert.  Die Bürgerhotline ist wieder am Montag, 10. Dezember, ab 8 Uhr erreichbar.

Der Weihnachtsmarkt auf der Hindenburgstraße und auf dem Sonnenhausplatz bleibt am Montag, 10. Dezember, geschlossen. Die anderen Weihnachtsmärkte sind nicht betroffen.  

  • Das Einkaufszentrum Minto an der Hindenburgstraße befindet sich nicht im Evakuierungsradius. Die Geschäfte des Minto sind am Montag wie gewohnt von 10 bis 20 Uhr geöffnet.
  • Der Haupteingang des Minto (Eingang 4 / Richtung Alter Markt) kann jederzeit zum Betreten und Verlassen des Minto genutzt werden. Bis 15 Uhr ist der Zugang auch über die anderen Eingänge gesichert. 
  • Das Parkhaus Theatergalerie bleibt am Montag geschlossen.
  • Das Parkhaus Minto unterliegt bis 15 Uhr keinerlei Einschränkungen. Nach 15 Uhr ist eine Einfahrt nicht mehr möglich. Achtung: Kunden sollten, um Einschränkungen bei der Ausfahrt zu vermeiden, das Parkhaus bis 15 Uhr verlassen. 

Das Minto wird auch nach Schließung der Geschäfte geöffnet bleiben, um den Mönchengladbachern, die von der Evakuierung betroffen sind, einen Aufenthalt im Warmen zu bieten. Das Minto bleibt so lange geöffnet, wie es die Umstände der Entschärfung erfordern. 

Nummern für den Notfall

www.servodata.de
(kostenloser, zentraler Service der Banken und Institute)

Fundbüro
Tel. 02161. 256255