Seit dem frühen Mittwochmorgen brennt es in einer Schreinerei auf der Alsstraße in Eicken.

Inzwischen sind weit über 100 Einsatzkräfte vor Ort. Polizei und Hilfsorganisationen unterstützen die Feuerwehr.

Bild: StadtMG

Bitte beherzigt weiterhin die Warnung:

"Bitte begeben Sie sich im betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume. Schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab. Lassen Sie das Radio eingeschaltet und achten Sie auf Durchsagen. Im Bereich Stadtmitte, Eicken, Üdding und Neuwerk sollten Fenster und Türen wegen des Rauchs unbedingt geschlossen bleiben. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn."

Polizei und Feuerwehr bitten darum, den Bereich um die Brandstelle an der Alsstraße weiträumig zu umfahren.  Folgende Straßen sind wegen des Großbrandes in Eicken gesperrt: Künkelstraße und Alsstraße. Die NEW hat an der Künkelstraße, Parkplatz Hornbach, einen Bus mit Verpflegung für Anwohner aufgestellt, die ihre Wohnungen verlassen mussten oder diese nicht erreichen können. Betroffen sind Häuser in unmittelbarer Nähe der brennenden Schreinerei. Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.


13. 06. 2019

+ UPDATE 10:00 Uhr: Die Nachlöscharbeiten dauern heute und morgen noch an. Etwa 30 Feuerwehrleute sind aktuell im Einsatz. Die Einsatzkräfte versuchen weiterhin zu den Glutnestern vorzudringen.

Wegen des nach wie vor offenen Feuers und der anhaltenden Rauchentwicklung werden die Anwohner gebeten, auch weiterhin Fenster und Türen geschlossen zu halten (läuft auch über NINA-app). Außerdem werden Schaulustige gebeten, sich unbedingt hinter den Absperrungen aufzuhalten.

 Verkehr: Die Künkelstraße ist weiterhin gesperrt; die Alsstraße ist ab Hornbach gesperrt. Der Baumarkt ist allerdings erreichbar


12.06.2019

+ UPDATE 16:03 Uhr: Der Großbrand an der Alsstraße fordert die Einsatzkräfte bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit. Nur mit umluftunabhängigen Atemschutzgeräten ist eine Brandbekämpfung möglich. Die starke Rauchentwicklung behindert die Sicht und sorgt immer wieder für kurzzeitigen Rückzug aus den Abschnitten.

Die Bevölkerung ist weiterhin aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Zahlreiche Fachleute u.a. der NEW, MAGS und Bauaufsicht begutachteten die Einsatzstelle hinsichtlich der Löschwasserverwertung, Baustatik und Freisetzung von Gefahrstoffen.

Derzeit bestehen keine Gefahren für Menschen, Tiere und Umwelt. Mit schwerem Räumgerät werden jetzt die instabilen Außenwände eingerissen, damit die Einsatzkräfte Zugang zu den unzugänglichen Bereichen erhalten.

Die Hilfsorganisationen unterstützen mit großem Aufgebot die Versorgung der Einsatzkräfte. Die Brandbekämpfung wird mit Sicherheit noch den morgigen Tag in Anspruch nehmen. 

+ UPDATE 15:40 Uhr: Weil der Hornbach-Markt an der Künkelstraße heute wegen des Brandes nicht öffnen konnte (die Stromversorgung war nicht gewährleistet und der Parkplatz wurde den Einsatzkräften zur Verfügung gestellt), ist offenbar bei einigen Bürgern der Eindruck entstanden, der Markt sei vom Brand betroffen. Dies ist nicht richtig: Sobald die Stromversorgung wieder hergestellt und der Parkplatz wieder frei sind, wird der Hornbach-Markt wieder öffnen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass dies Donnerstagvormittag der Fall ist. 

+ UPDATE 15:00 Uhr: Lösch- und Abrissarbeiten beim Großbrand an der Alsstraße dauern weiter an. Der Rauch verteilt sich weiter in den umliegenden Bereichen. Deshalb sollten Fenster und Türen in den betroffenen Gebieten weiter geschlossen bleiben. Die riesigen Mengen Löschwasser werden in Absprache mit dem Fachbereich Umwelt aufgefangen und dosiert der Kläranlage zugeführt.

+ UPDATE 11:45 Uhr: Die Löscharbeiten sind weiter schwierig. Inzwischen sind Abrissbagger dabei, weitere Brandnester freizulegen. Davon betroffen ist auch ein an den Holzhandel angrenzendes Fahrradgeschäft und -lager.

+ UPDATE 11:10 Uhr: Die Feuerwehr hält ihre Warnung weiter aufrecht: Im Bereich Stadtmitte, Neuwerk, Eicken, Uedding kommt es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Bitte begeben Sie sich im betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume. Schließen Sie vorsorglich weiterhin Fenster und Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab. Lassen Sie das Radio eingeschaltet und achten Sie auf Durchsagen. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn.

Weitere Informationen erhalten Sie aktuell auch bei Radio 90.1. Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei.

+ UPDATE 10:30 Uhr: Die Feuerwehr Mönchengladbach fasst das bisherige Einsatzgeschehen so zusammen: "Seit heute morgen um 4:11 Uhr brennt in Eicken ein Industriegebäude mit Gewerbenutzung. Im Wesentlichen war ein holzverarbeitender Betrieb betroffen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle standen große Teile bereits im Vollbrand. Die Maßnahmen der Feuerwehr waren zu Beginn des Einsatzes auf den Schutz der Nachbargebäude und der angrenzenden Bebauung begrenzt. Außerdem wurde eine leistungsfähige Wasserversorgung für den Bereich Alsstraße und den Bereich Künkelstraße hergestellt. Zeitweise waren bis zu 140 Kräfte im Einsatz. Gegen Morgen war die Lage soweit unter Kontrolle, dass eine weitere Brandausbreitung verhindert werden konnte. Im Laufe des Einsatzes mussten bis zu 10 Personen evakuiert werden, die durch die Feuerwehr und eine Notfallseelsorgerin betreut wurden. Die Einsatzmaßnahmen dauern aktuell weiter an.

 Im Bereich der Einsatzstelle Alsstraße, Künkelstraße und auch Krefelder Straße kommt es zu Verkehrsbehinderungen durch Sperrungen. Die Feuerwehr bittet weiterhin im Bereich Neuwerk, Eicken und Mönchengladbach-Innenstadt Fenster und Türen geschlossen zu halten und auf aktuelle Warnmeldungen der Feuerwehr über Radio und die Warnapp NINA zu achten." 

 

+ UPDATE 9:53 Uhr: Die Löschmaßnahmen der Feuerwehr dauern an. Auch die Warnung vor der Rauchentwicklung gilt weiterhin, auch wenn der Brand bereits zum Teil unter Kontrolle ist. Aus den umliegenden Wohnungen sind 10 Personen evakuiert worden. Durch die enorme Hitze sind an zwei Häusern auf der Künkelstraße die Fenster geborsten. 

+ UPDATE 08:15 Uhr -  Ein Gebäude steht weiter in Vollbrand. Weiter gibt es große Hitze- und Rauchentwicklung. Die Feuerwehr hat bisher eine Ausweitung des Brandes verhindert. Akute Gefahr für angrenzende Gebäude besteht derzeit nicht.

+ UPDATE 6:59 Uhr: Folgende Straßen sind wegen des Großbrandes in Eicken gesperrt: Künkelstraße und Alsstraße. Die NEW hat an der Künkelstraße, Parkplatz Hornbach, einen Bus mit Verpflegung für Anwohner aufgestellt, die ihre Wohnungen verlassen mussten oder diese nicht erreichen können. Betroffen sind Häuser in unmittelbarer Nähe der brennenden Schreinerei. Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. 


Das Foto zeigt eine Sirene

Heul doch:


Probealarm am jeden
1. Samstag im Monat

 

Die Feuerwehr führt jeden ersten Samstag im Monat um 12 Uhr einen Probealarm durch. An 33 Standorten gehören die Sirenentests schon zur Routine.

  • auf- und abschwellender Sirenenton (eine Minute): Warnung, Gefahr
  • Dauerton (eine Minute): Entwarnung, Gefahr vorüber

In solchen Fällen gelten folgende Verhaltenshinweise:

  • Ruhe bewahren
  • Gebäude/Wohnung aufsuchen
  • Türen und Fenster schließen
  • Radio einschalten (WDR, Radio 90,1)
  • Fernsehgerät einschalten (WDR)
  • Informationen hier im Internet abrufen
  • Krisen-Hotline der Stadt MG anrufen 02161 – 25 54321
  • Nachbarn im Haus informieren
  • Handy beachten (Warn-App NINA)


Die Stadt muss bei Großschadensereignissen ein leistungsfähiges Warnsystem für die Bevölkerung vorhalten. Der Bund hatte nach dem Ende des Kalten Krieges sein flächendeckendes Warnsystem aufgegeben und es den Kommunen überlassen. Die Stadt Mönchengladbach warnt seitdem die Bevölkerung wenn nötig durch den Einsatz von Warnfahrzeugen. Zur verbesserten und schnelleren Information der Bevölkerung hatte sich der Rat dazu entschieden, zusätzlich ein eigenes Sirenen-Warnsystem aufzubauen.

Die Sirenen ertönen nur bei sogenannten Großschadensereignissen oder in Krisenfällen wie bei Chemieunfall, Unwettergefahren (Hochwasser), einem Großbrand mit Flächenlage oder bei terroristischen Anschlägen zur flächendeckenden Information der Bevölkerung.

  • 12.00 Uhr - ENTWARNUNG: Dauerton von einer Minute

  • 12.06 Uhr - WARNUNG: auf- und abschwellender Heulton von einer Minute

  • 12.12 Uhr - ENTWARNUNG: Ende des Testalarms mit einem Dauerton von einer Minute

  • Ordnungsamt Hauptstraße

  • Gymnasium an der Gartenstraße

  • GGS Erich-Kästner, Dohler Straße 12

  • Gesamtschule Volksgarten, Volksgartenstaße 75

  • Berufskolleg Volksgartenstraße, Volksgartenstraße 124

  • Heinrich-Lersch-Schule, Rohrstraße 43

  • BIS, Bismarckstraße 97/99

  • Förderschule, Kabelstraße 63

  • Weiterbildungskolleg Linker Niederrhein, Brunnenstraße 230

  • KGS Ohler, Konradstraße 72

  • NEW, Voltastr.2

  • Verwaltungsgebäude Oberstadt, Aachener Straße 2

  • Förderschule Dahlener Straße

  • Odenkirchener Straße auf dem Theater

  • Grundschule Steinstraße

  • Grundschule Heyden Zingsheimer Straße

  • Rheinstraße auf dem Gebäude der Firma GE Grid GmbH

  • KGH Holt, Engelsholt 56

  • Förderzentrum MG-Nord, Heidegrund 15

  • Annaschule, Annakirchstraße 56

  • KGS Bettrath-Hoven, Von-Groohe-Str. 145

  • KGS Damm, Krahnendonk 19

  • Freizeit und Lernheim, Hülserkamp 1

  • Trabrennbahn Mönchengladbach, Am Flughafen 5

  • Am Sternenfeld (Grundschule)

  • Katzenbauerstraße (Förderschule)

  • Luisental (Übergangsheim)

  • Klosterstraße (Verwaltungsgebäude)

  • Malmedyer Straße (Unternehmensgebäude)

  • Viersener Straße (Kliniken Maria Hilf)

  • Am Mevissenhof (Verwaltungsgebäude)

  • Höfgenweg (Grundschule)

  • An der Kirche (ehemaliges Schulgebäude Wanlo)

Sirene für die Hosentasche: NINA-App

Kostenlose bundesweite Warn-App sollte auf keinem Mobiltelefon fehlen

Das Bild zeigt das Logo der NINA-App

Parallel zu Sirenen und Medien warnt die Stadt Mönchengladbach Bürger bei Gefahren auch per Smartphone über die Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Alternativ:

Wer die NINA-App nicht nutzen kann oder will, kann die Meldungen auch hier finden:

https://warnung.bund.de/meldungen

  1. Sie können mit NINA alle Warnmeldungen, die über das Modulare Warnsystem (MoWaS) herausgegeben werden, Wetterwarnungen des DWD und Hochwasserinformationen empfangen – alles über eine App
  2. Sie werden aktiv über aktuelle Gefahren informiert, denn die Push-Funktion von NINA macht Sie auf neue Warnungen aufmerksam.
  3. Verhaltenshinweise und allgemeine Notfalltipps von Experten helfen Ihnen dabei, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten. So können Sie sich und andere besser schützen.

 – etwa bei einem Großbrand oder wenn sich Gefahrstoffe ausbreiten.

Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen sind ebenfalls in die Warn-App integriert. Ist die App erst einmal heruntergeladen, kann man einstellen, für welche Städte oder Kreise man die Warnungen erhalten möchte. Wer viel unterwegs ist, kann sich die Warnungen auch immer für seinen aktuellen Standort anzeigen lassen.

Sie können die Warn-App NINA für die Betriebssysteme iOS (ab Version 8.0) und Android (ab Version 4) nutzen. Die App ist kostenfrei erhältlich über iTunes, den App-Store und den Google play Store.

Links und Bedienungsinformationen finden Sie auf den Seiten des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Für weitere Betriebssysteme steht unter  www.warnung.bund.de eine Website zur Verfügung, die für die mobile Nutzung optimiert wurde und die Sie ebenfalls über alle aktuellen Warnungen in Deutschland informiert. Auch aktuelle Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sowie Hochwasserinformationen der Länder sind hier abrufbar.