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Bebauungsplan für Wohnbebauung an der Preyerstraße

Auf dem Gelände der Bezirkssportanlage entsteht ein nachhaltiges Wohnquartier

Der Bebauungsplan für den Bereich zwischen Preyerstraße, Dahlener Straße und Heintgesweg wurde jetzt in der Bezirksvertretung Süd und im Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung vorgestellt. Die im Plangebiet gelegene Bezirkssportanlage Morr/Preyerstraße ist in einem hoch sanierungsbedürftigen Zustand und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an moderne, funktionale Sportflächen. Die Sportverwaltung plant daher in den Jahren zwischen 2023 und 2025 die Verlagerung der Bezirkssportanlage auf das ursprünglich als Friedhofserweiterungsfläche ausgewiesene Gelände an der Preyerstraße in rund 800 Meter Entfernung nordwestlich des Plangebietes. Dieses Gelände wird für seinen ursprünglichen Zweck nicht weiter benötigt. „Aus städtebaulicher Sicht ist damit der Weg frei, die Fläche der Bezirkssportanlage mit einer hohen Freiraumqualität als Wohnquartier zu entwickeln und so den dringend benötigten Wohnbedarf insbesondere für Familien zur Verfügung zu stellen.“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

Auf dem Gelände der Bezirkssportanlage soll ein nachhaltiges und klimaoptimiertes Wohnquartier im Sinne der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt mit rund 140 Wohneinheiten entstehen. Östlich der zentral im Plangebiet gelegenen und rund ein Hektar großen „Grünen Mitte“ soll ein autofreies Wohnquartier mit verdichteter Einfamilienhausbebauung und kleineren Mehrfamilienhäusern sowie einer zentralen Quartiersgarage entwickelt werden. Im westlichen Teil ist ein durchgrüntes Quartier mit vorwiegend freistehenden Einfamilien- und Doppelhäusern geplant. Dort ist auch die Errichtung einer Kindertageseinrichtung vorgesehen. Der geplante Erhalt der vorhandenen Grünstrukturen ist darüber hinaus ein wichtiger Aspekt im Rahmen der Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsziele. „Das Gebiet soll ein zertifiziertes nachhaltiges Quartier werden. Die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen hat uns auf Grundlage des im Vorfeld durchgeführten interdisziplinären Workshops eine Auszeichnung des städtebaulichen Konzeptes als nachhaltige Quartiersentwicklung in Aussicht gestellt,“ so Bonin weiter. In das Plangebiet wird darüber hinaus der Bereich zwischen Heintgesweg und Dahlener Straße einbezogen, um dort unter Berücksichtigung der geplanten Umgestaltung der Dahlener Straße weiteren Wohnraum mit bis zu 60 Wohneinheiten schaffen zu können.