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Benediktpreis wird erst 2022 verliehen

Erneute Verschiebung wegen Corona-Pandemie

Mönchengladbach – Der Verein „Benediktpreis von Mönchengladbach“ muss erneut den Termin für die Verleihung des Benediktpreises verschieben. Die Preisverleihung an den Künstler und Initiator der Stolpersteine, Gunter Demnig, sollte bereits im Frühjahr 2020 stattfinden, wurde aber auf den 16. April dieses Jahres verschoben. Aufgrund der derzeitigen Pandemie-lage und den damit einhergehenden Bestimmungen für Veran-staltungen, muss nunmehr auch dieser Termin abgesagt werden. Der Benediktpreis wird daher an Demnig erst 2022 verliehen. Das teilte der Vorsitzende des Vereins, Helmut Linnenbrink, jetzt mit. Die Laudatio sollte der Ministerpräsident des Landes Nord-rhein-Westfalen, Armin Laschet, halten.
Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit mehr als ei-nem halben Jahrhundert vergeben und ist seit seiner Neuaus-richtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nord-rhein-Westfalen mit landesweitem Anspruch und überregionaler Bedeutung. Er wird alle zwei Jahre in Mönchengladbach verlie-hen. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, deren wertorientiertes Verhalten vor dem Hintergrund christlich-abendländischer Erfahrungen in besonderer Weise herausragt, und die durch grundlegende Beiträge vor allem in den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur Bei-spielhaftes für die Zukunft geleistet haben. Der Preis ist mit Ur-kunde, Plakette und einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Er ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und der Zugehö-rigkeit zu einer Partei.