Verkehrsmeldungen

Umleitungskonzept für Vollsperrung der Brücke Viersener Straße

Die Vollsperrung führt im nächsten Jahr zu Änderungen in der Verkehrsführung

Der für das Jahr 2021 vorgesehene Teilneubau des Brückenbauwerkes an der Viersener Straße über die Hermann-Piecq-Anlage macht Änderungen in der Verkehrsführung erforderlich. Der Überbau der Brücke soll voraussichtlich zwischen März und September 2021 erneuert werden. Für die im Bereich der Brücke geplante sechsmonatige Vollsperrung der Viersener Straße wurde ein Umleitungskonzept erarbeitet, dass jetzt in der Bezirksvertretung Nord vorgestellt wurde.

Der Kfz-Verkehr wird in der Bauzeit großräumig über den Schürenweg, Kaldenkirchener Straße, Bismarckstraße, Rathenaustraße, Fliethstraße, Speicker Straße, Hittastraße, Waldnieler Straße, Metzenweg, Nicodemstraße und Marienburger Straße umgeleitet. Auch der Busverkehr ist von Umleitungen betroffen: Die Linien 008, 009, 010 und 019 werden stadteinwärts über die Viersener Straße, Ludwig-Weber-Straße, Sternstraße, Waldhausener Straße und Aachener Straße geführt. Stadtauswärts fahren die Linien über die Aachener Straße, Waldhausener Straße, Marktfeldstraße und Lindenstraße. Die Linie 005 fährt über die Sternstraße, Waldhausener Straße, Aachener Straße, Sandradstraße und Viersener Straße wieder zurück zur Aachener Straße, Waldhausener Straße und Sternstraße. Um die Marktfeldstraße zu entlasten, gibt es in dieser Zeit eine Einbahnstraßen-Regelung von der Dülkener Straße bis zur Lindenstraße. Die Parkanordnung auf der Ludwig-Weber-Straße wird aufgrund des Linienverkehrs und des Krankenhausbetriebes geändert. Um die erforderlichen Straßenbreiten zu gewährleisten, werden aus den Schrägparkplätzen Längsparkplätze. Die Ampelanlagen auf den Umleitungsstrecken werden für die Bauzeit angepasst, um einen möglichst reibungslosen Verkehrsbetrieb zu ermöglichen.

Der Radweg auf der Hermann-Piecq-Anlage muss während der Bauzeit ebenfalls gesperrt werden. Eine Radverkehrsführung ist über die Waldhausener Straße, Aachener Straße, Sandradstraße bis zur Parkstraße vorgesehen. Radfahrer werden außerdem über die Brücke Bettrather Straße geführt bzw. über die Ludwig-Weber-Straße, die temporär einen Schutzstreifen für Radfahrer erhält, und über die Mozart- bzw. Beethovenstraße. „Die Brücke Viersener Straße ist eine innerstädtische Verkehrsachse, die stark frequentiert ist. Dementsprechend lassen sich Verkehrseinschränkungen während der Bauphase nicht vermeiden. Sollten wir aber während der Bauphase feststellen, dass es irgendwo massiv hakt, werden wir im Bedarfsfall weitere Maßnahmen ergreifen“, versichert Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Anregungen und Hinweise zum Umleitungskonzept können auf der Website der Stadt unter stadt.mg/bruviersenerstr an den zuständigen Fachbereich übermittelt werden. Dort sind auch die telefonischen Kontaktdaten der Ansprechpartner zu finden. Des Weiteren werden die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Bau- und Umleitungsbereiche mit einem Flyer über die Umleitungsstrecken informiert.

Im Rahmen von Bauwerksprüfungen wurden Ende 2019 Schäden festgestellt, die die Tragfähigkeit der Brücke beeinträchtigen. Derzeit gilt eine Gewichtsbeschränkung für Fahrzeuge mit mehr als 30 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.