Neue Erkenntnisse für das Rathaus der Zukunft mg+

Sieger des Architekturwettbewerbes mit Vorentwurfsplanung beauftragt

Die Planungen für das Rathaus der Zukunft laufen auch in Pandemie-Zeiten weiter auf Hochtouren. Der Betriebsausschuss Rathaus der Zukunft mg+ hat jetzt den Sieger des Architektenwettbewerbes, sop Architekten, mit der Vorentwurfsplanung beauftragt. In weiteren Stufen folgen dann eine Entwurfsplanung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie das Vergabeverfahren und die Objektbetreuung. Die Beauftragung in verschiedenen Leistungsphasen ist vertraglich so gestaltet, dass je nach Projektfortschritt nur die beauftragten Leistungen zu bezahlen sind.

Nichtstun ist keine Option - daran hat sich auch in der Krise nichts geändert. Verzögerungen im Zeitplan gibt es bei den Planungen zum Rathaus der Zukunft mg+ nicht, gleichwohl aber neue Erkenntnisse, die in den kommenden Wochen bei der Vorentwurfsplanung in Form eines strategischen Raumkonzeptes berücksichtigt werden müssen. Das betonte Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin in der letzten Sitzung des Betriebsausschusses Rathaus der Zukunft mg+: "Die Pandemie verändert die Art, wie wir arbeiten, lernen und leben. Es gibt Lerneffekte, die wir in unseren Überlegungen mit einbeziehen müssen." Das heißt konkret: Das Raumkonzept muss in Teilen noch einmal überprüft werden. Wie müssen offene Bürowelten gestaltet sein, um auch in Zukunft Anforderungen des Hygiene- und Infektionsschutzes zu genügen? Und wie sieht es mit den Zugänglichkeiten zum Gebäude aus? "Es ist noch nicht erkennbar, inwieweit das Corona-Virus unsere Gesellschaft verändern wird, aber klar ist, dass das Gesundheitssystem, der Umwelt- und Klimaschutz und der Bereich der Digitalisierung weiter an Bedeutung gewinnen werden. Und diese Themen sind wichtige Bestandteile unserer Planungen, insofern zeigt diese Krise, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Bemühungen noch intensivieren müssen", so Bonin weiter.

Die Krise hat zu neuen Erkenntnissen geführt: Im "Shutdown" hat die Stadtverwaltung verstärkt auf mobile Arbeit gesetzt. Auch digitale Angebote wie Video- und Telefonkonferenzen haben sich bewährt und waren auf einmal fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Die aktuellen Herausforderungen haben eine Flexibilität erfordert, die auch langfristig im Rathaus der Zukunft angesichts des Raumkonzeptes unerlässlich ist. "Covid-19 hat den Paradigmenwechsel, wie Arbeitswelten aussehen können, beschleunigt und schon mal vorweggenommen, was zukünftig auf uns zukommt. Und man sieht: Es funktioniert!", erklärt der Technische Beigeordnete. Der verstärkte Trend zur mobilen Arbeit müsse beispielsweise bei der Desk-Sharing-Quote berücksichtigt werden. Das schaffe neue Potenziale bei der Raumplanung.

Neben Stadtverwaltung und Stadtteilbibliothek sollen Einzelhandelsflächen in das Projekt integriert werden. Die Corona-Krise hat allerdings auch drastische Auswirkungen auf den Einzelhandel. Unklar ist derzeit, wie es mit den großen Warenhaus-Ketten wie Karstadt weitergehen wird. "Wir halten uns an den Grundsatz, Karstadt auch weiterhin mit in das Rathaus der Zukunft zu integrieren. Gleichwohl müssen wir auch Varianten und Alternativen erarbeiten, wenn sich diesbezüglich etwas verändern sollte", so der Technische Beigeordnete. Der Einzelhandel bleibe aber nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Planungen. "Er ist wichtig an diesem Standort. Nicht nur für die Nahversorgung, sondern auch für die Aufenthaltsqualität. Der Einzelhandel ist ein Frequenzbringer." Die Sparkasse hat bereits signalisiert, dass sie weiter Bestandteil der Planungen bleiben möchte.

Grundlage für eine Realisierung bleibt die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projektes. Insofern wird derzeit die Wirtschaftlichkeit des Siegerentwurfes weiter geprüft, aber schon jetzt ist erkennbar, dass die Planzahlen für die gesamtwirtschaftliche Darstellung des Projektes bestätigt werden. Für die finale Umsetzung eines qualifizierten Kostenrahmens müssen aber zwingend auch die Architekten eingebunden werden, die jetzt mit Beschluss des Betriebsausschusses den weitergehenden Auftrag erhalten haben. Entsprechend des Beschlusses des Rates der Stadt aus Dezember 2019 werden derzeit die Vergabeverfahren für die erforderliche Projektsteuerung und die Fachingenieure mit Hilfe eines externen Vergabemanagers durchgeführt. Die Bezirksregierung hat in regelmäßig stattfindenden Abstimmungsgesprächen zugesagt, den Planungsprozess weiter konstruktiv zu begleiten. Das Rathaus der Zukunft mg+ hat weiter "grünes Licht".

Neue Erkenntnisse für das Rathaus der Zukunft mg+

Sieger des Architekturwettbewerbes mit Vorentwurfsplanung beauftragt

Die Planungen für das Rathaus der Zukunft laufen auch in Pandemie-Zeiten weiter auf Hochtouren. Der Betriebsausschuss Rathaus der Zukunft mg+ hat jetzt den Sieger des Architektenwettbewerbes, sop Architekten, mit der Vorentwurfsplanung beauftragt. In weiteren Stufen folgen dann eine Entwurfsplanung, Genehmigungs- und Ausführungsplanung sowie das Vergabeverfahren und die Objektbetreuung. Die Beauftragung in verschiedenen Leistungsphasen ist vertraglich so gestaltet, dass je nach Projektfortschritt nur die beauftragten Leistungen zu bezahlen sind.

Nichtstun ist keine Option - daran hat sich auch in der Krise nichts geändert. Verzögerungen im Zeitplan gibt es bei den Planungen zum Rathaus der Zukunft mg+ nicht, gleichwohl aber neue Erkenntnisse, die in den kommenden Wochen bei der Vorentwurfsplanung in Form eines strategischen Raumkonzeptes berücksichtigt werden müssen. Das betonte Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin in der letzten Sitzung des Betriebsausschusses Rathaus der Zukunft mg+: "Die Pandemie verändert die Art, wie wir arbeiten, lernen und leben. Es gibt Lerneffekte, die wir in unseren Überlegungen mit einbeziehen müssen." Das heißt konkret: Das Raumkonzept muss in Teilen noch einmal überprüft werden. Wie müssen offene Bürowelten gestaltet sein, um auch in Zukunft Anforderungen des Hygiene- und Infektionsschutzes zu genügen? Und wie sieht es mit den Zugänglichkeiten zum Gebäude aus? "Es ist noch nicht erkennbar, inwieweit das Corona-Virus unsere Gesellschaft verändern wird, aber klar ist, dass das Gesundheitssystem, der Umwelt- und Klimaschutz und der Bereich der Digitalisierung weiter an Bedeutung gewinnen werden. Und diese Themen sind wichtige Bestandteile unserer Planungen, insofern zeigt diese Krise, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Bemühungen noch intensivieren müssen", so Bonin weiter.

Die Krise hat zu neuen Erkenntnissen geführt: Im "Shutdown" hat die Stadtverwaltung verstärkt auf mobile Arbeit gesetzt. Auch digitale Angebote wie Video- und Telefonkonferenzen haben sich bewährt und waren auf einmal fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Die aktuellen Herausforderungen haben eine Flexibilität erfordert, die auch langfristig im Rathaus der Zukunft angesichts des Raumkonzeptes unerlässlich ist. "Covid-19 hat den Paradigmenwechsel, wie Arbeitswelten aussehen können, beschleunigt und schon mal vorweggenommen, was zukünftig auf uns zukommt. Und man sieht: Es funktioniert!", erklärt der Technische Beigeordnete. Der verstärkte Trend zur mobilen Arbeit müsse beispielsweise bei der Desk-Sharing-Quote berücksichtigt werden. Das schaffe neue Potenziale bei der Raumplanung.

Neben Stadtverwaltung und Stadtteilbibliothek sollen Einzelhandelsflächen in das Projekt integriert werden. Die Corona-Krise hat allerdings auch drastische Auswirkungen auf den Einzelhandel. Unklar ist derzeit, wie es mit den großen Warenhaus-Ketten wie Karstadt weitergehen wird. "Wir halten uns an den Grundsatz, Karstadt auch weiterhin mit in das Rathaus der Zukunft zu integrieren. Gleichwohl müssen wir auch Varianten und Alternativen erarbeiten, wenn sich diesbezüglich etwas verändern sollte", so der Technische Beigeordnete. Der Einzelhandel bleibe aber nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Planungen. "Er ist wichtig an diesem Standort. Nicht nur für die Nahversorgung, sondern auch für die Aufenthaltsqualität. Der Einzelhandel ist ein Frequenzbringer." Die Sparkasse hat bereits signalisiert, dass sie weiter Bestandteil der Planungen bleiben möchte.

Grundlage für eine Realisierung bleibt die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projektes. Insofern wird derzeit die Wirtschaftlichkeit des Siegerentwurfes weiter geprüft, aber schon jetzt ist erkennbar, dass die Planzahlen für die gesamtwirtschaftliche Darstellung des Projektes bestätigt werden. Für die finale Umsetzung eines qualifizierten Kostenrahmens müssen aber zwingend auch die Architekten eingebunden werden, die jetzt mit Beschluss des Betriebsausschusses den weitergehenden Auftrag erhalten haben. Entsprechend des Beschlusses des Rates der Stadt aus Dezember 2019 werden derzeit die Vergabeverfahren für die erforderliche Projektsteuerung und die Fachingenieure mit Hilfe eines externen Vergabemanagers durchgeführt. Die Bezirksregierung hat in regelmäßig stattfindenden Abstimmungsgesprächen zugesagt, den Planungsprozess weiter konstruktiv zu begleiten. Das Rathaus der Zukunft mg+ hat weiter "grünes Licht".