Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler nutzt Zukunftschancen

Geschäftsführer Volker Mielchen hat zum 1. Oktober seine Arbeit aufgenommen

Seit 1. Oktober hat der von den Tagebauanrainerkommunen Erkelenz, Jüchen, Mönchengladbach und Titz gegründete Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler einen Geschäftsführer an seiner Spitze. Volker Mielchen wechselte aus der Lausitz, wo er seit 2014 als Verbandsvorsteher des Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg tätig war, ins Rheinland. Der 47jährige Diplom-Ingenieur für Landschafts- und Freiraumplanung, der in Lemgo geboren wurde hat seinen Wohnsitz in Neukirchen-Vluyn hat.

„Durch seine bisherigen Tätigkeiten bei der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land und seine 10jährige Erfahrung beim Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg bringt er viele Erfahrungen mit, die er in sein neues Aufgabengebiet einbringen kann“, so Verbandsvorsteher Dr. Gregor Bonin. Volker Mielchen: „Die Entwicklung von Tagebaufolgelandschaften und der Aufbau des Zweckverbands sind spannende Herausforderungen. Das vorliegende und gelungene ‚Drehbuch‘ und der spürbare Wille der Verbandsmitglieder zur stärkeren Zusammenarbeit haben mich überzeugt zum Zweckverband zu wechseln.“

Die Region mit ihren Tagebauen ist ihm grundlegend bekannt. „In einigen Beratungen konnte ich bereits erste Einblicke in die vielfältigen bereits laufenden Planungsprozesse gewinnen. Ich freue mich, die Region bald vor Ort detailliert kennenlernen zu können“, betonte er weiter.

Schwerpunktmäßig wird sich Volker Mielchen mit der Konkretisierung und der planerischen Umsetzung des Drehbuchs beschäftigen. Parallel wird er erste Umsetzungsschritte, vor allem im Bereich des "Grünen Bandes", gemeinsam mit dem Arbeitskreis Zweckverband angehen.

Ziel des Zweckverbandes ist es, sich in die laufende Rekultivierung und Regionalentwicklung im Sinne der Verbandsmitglieder einzubringen. Auf der Grundlage des Drehbuchs werden in den kommenden Jahren konkrete Projekte entwickelt, für deren Umsetzung die Unterstützung viele Partner gewonnen werden müssen. Dies umfasst sowohl die Landesebene, die Regional- und Braunkohlenplanung, die regionale Politik als auch die Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen im Umfeld des Tagebaus Garzweiler.

Dr. Bonin und Volker Mielchen sind sich einig: „Wichtig ist, sich den komplexen Themenstellungen bei allen Schwierigkeiten mit positiver Energie zu stellen, um neue Chancen für die Zukunft unseres Zweckverbandes zu erreichen. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit für eine starke Wahrnehmung des Verbands im Sinne eine guten und festen Zusammenhalts der Kommunen Erkelenz, Jüchen, Mönchengladbach und Titz steht“.