Wo leben Jugendliche und welcher Stadtteil hat die meisten Singles?

Stadtteilbeschreibungen bieten jetzt noch mehr Infos über Stadtteile

Die Stadtteilbeschreibungen mit Informationen zur Bevölkerung in den jeweiligen Altersgruppen, Einkommensverhältnissen, demografischen Merkmalen und Transferbezügen sind eine Grundlage für kleinräumige Planungen in verschiedensten Bereichen. Eine aktualisierte Fassung mit Zahlen zu den einzelnen Stadtteilen hat die Stadt jetzt herausgeben und HIER abrufbar. „Mit diesen Zahlen ist eine zielgerichtete Stadtplanung möglich. Wenn wir wissen, welche Merkmale der jeweilige Stadtteil aufweist, können wir unsere Planungen langfristig auf die jeweilige Zielgruppe abstimmen“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Diese Zahlen werden darüber hinaus regelmäßig von Hochschulen und Instituten für Forschungsprojekte angefragt und geben einen dezidierten Überblick über die ökonomische, soziale und demografische Situation der 44 Stadtteile Mönchengladbachs.

So zeigen die Stadtteilbeschreibungen beispielsweise, dass der Stadtteil Grenzlandstadion mit einem Durchschnittsalter von 39,7 Jahren der jüngste Stadtteil ist und der Stadtteil Hardter Wald mit 49,6 Jahren den höchsten Altersdurchschnitt hat. Odenkirchen-Mitte ist mit 16.823 Personen der bevölkerungsreichste Stadtteil, Schloss Rheydt hat mit 28 Personen die wenigsten Einwohner. Gemessen an Einpersonenhaushalten hat der Stadtteil Gladbach die meisten Singles (59,8 Prozent), der Stadtteil Sasserath die meisten Paare mit Kindern (26,3 Prozent). Die höchste Mobilitätsrate (Fort- und Zuzüge, Umzüge im Stadtteil/Bevölkerung) weist der Stadtteil Gladbach mit 35,2 Prozent, dicht gefolgt von Rheydt mit 34,5 Prozent, auf. „Das ist typisch für innerstädtische Bereiche“, erklärt Ursula Adam vom Informationsmanagement der Stadt. In der aktualisierten Fassung wurden zudem neue Indikatoren aufgenommen. So gibt es beispielsweise jetzt auch einen „Jugendquotienten“, der Aufschluss darüber gibt, wo wie viele Jugendliche im Stadtteil leben und einen „Altenquotienten“, der zeigt wo besonders viele Senioren ansässig sind“.