Willi Houben: Mehr Zeit für Ehrenamt und Enkelkinder

Der langjährige Leiter des Fachbereichs Soziales und Wohnen geht nach mehr als 45 Dienstjahren in den Ruhestand

Wo in Mönchengladbach Menschen in Not, ganz gleich ob ohne Wohnung, aus Krieg und Verfolgung geflohen oder mit wirtschaftlichen Sorgen konfrontiert, geholfen werden musste, war ein Mann mit seinem Team zur Stelle: Willi Houben, langjähriger Leiter des Fachbereichs Soziales und Wohnen. Ende des Monats tritt Houben nach mehr als 45 Dienstjahren, in den Ruhestand.  

„Dann werde ich mehr Zeit für meine ehrenamtlichen Aufgaben, vor allem als Vizepräsident der St. Nikolaus-Bruderschaft Hardt, meine Hobbies und meine beiden Enkeltöchter haben“, freut sich Houben, der seine berufliche Laufbahn im August 1972 bei der Stadt Aachen begann. 1982 wechselte Houben als Sachbearbeiter zum Sozialamt der Stadt Mönchengladbach, für das er im Haus Westland und ab 1985 in der Bezirksverwaltungsstelle Rheindahlen tätig war.  

Im September 1989 übernahm Willi Houben die Leitung der Bezirksverwaltungsstelle. Nach 11 Jahren im Dienste für die Rheindahlener Bürgerinnen und Bürger wurde der Verwaltungsfachmann zum Controller für das  Sozialdezernat ernannt. In dieser Funktion war er maßgeblich am Zustandekommen einer Reihe von Leistungsvereinbarungen im Sozialbereich und der Organisation der ARGE, Vorläufer des heutigen Jobcenters, beteiligt.  

Als stellvertretender Leiter des Jugendamtes war Houben dann ab Oktober 2005 drei Jahre lang für den Bereich der Tagesbetreuung von Kindern verantwortlich. In diese Zeit fiel der Start des Ausbaus der U-3-Betreuung und die Umstellung der Kindergartenlandschaft auf die Anforderungen des Kinderbildungsgesetzes.  

Seit Herbst 2008 führt Willi Houben den Fachbereich Soziales und Wohnen, der später auch die Aufgaben des Versorgungsamtes übernahm. Der Fachbereich hat in dieser Zeit unter anderem die Bildungs- und Teilhabeleistungen eingeführt und die Auswirkungen der Flüchtlingskrise in den Jahren 2014 bis 2016 bewältigt.