West-östliches Spannungsfeld im Meisterkonzert

Donnerstag, 26. April 2018, 20 Uhr, Theater Mönchengladbach

Mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen hat sich der in Rumänien geborene Pianist und ECHO-Preisträger Herbert Schuch als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. Seit der Saison 2014/15 spielt der begeisterte Kammermusiker auch im Duo mit der renommierten und mit etlichen internationalen Preisen ausgezeichneten Pianistin Gülru Ensari. Ob vierhändig an einem oder zwei Flügeln – das deutsch-türkische Klavierduo überzeugte schon auf zahlreichen internationalen Podien, darunter im BOZAR in Brüssel und beim Antalya Piano Festival.

2017 erschien die von der Presse hochgelobte erste CD-Aufnahme des Duos, auf der unter anderem die Ersteinspielung von zwei anatolischen Melodien aufgenommen ist, die der türkische Komponist Özkan Manav den beiden gewidmet hat.

Die Stücke werden auch beim Meisterkonzert am Donnerstag, dem 26. April 2018 (20 Uhr) erklingen, umrahmt von Tänzen Brahms‘ und Hindemiths sowie bedeutenden Duowerken Schuberts. Das west-östliche Spannungsfeld der Stücke erzählt auch die private Geschichte des Duos: Herbert Schuch und Gülru Ensari heirateten 2014 in Istanbul und leben seit einigen Jahren in ihrer Wahlheimat Köln.

Wegen der Restaurierung der Kaiser-Friedrich-Halle findet das Meisterkonzert im Theater Mönchengladbach statt. Vor dem Konzert sind die Besucher um 19.15 Uhr zu einer Programmeinführung mit den Künstlern eingeladen. Das Konzert wird unterstützt durch die Josef und Hilde Wilberz-Stiftung.

Karten gibt es zum Preis von 9 bis 19 Euro (erm. 50%) zzgl. VVK-Gebühr an der Theaterkasse und allen bekannten VVK-Stellen sowie unter www.ADticket.de. (MGMG/prs)