Weitere Schulen bekommen Anschluss an schnelles Netz

Schulen fit machen für die Digitalisierung, was das angeht, ist der Fachbereich Schule und Sport nicht erst seit des Bekanntwerdens des Digitalpaktes aktiv. Gerade im Bereich der Breitbandversorgung steht Mönchengladbach dabei nach Ansicht der Verwaltung im Vergleich NRW-weit sehr weit vorne in der Umsetzung. So sind bereits 37 Schulen mit Glasfaseranbindung versorgt. An 27 weiteren Schulen ist die Verlegung beauftragt oder wird aktuell umgesetzt.

Jetzt können 22 weitere Schulen bis Ende 2021 angebunden werden. Das Land NRW, genauer das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes  hat eine Förderung in Höhe von rund 2,57 Millionen Euro bewilligt. Der Förderbescheid ist heute von Staatssekretär Christoph Dammermann an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners übergeben worden. Damit können die reinen Verlegearbeiten und Materialkosten im Verkehrsraum bis ins Schulgebäude finanziert werden. „Wenn diese Schulen angebunden sind, haben wir alle 86 Schulstandorte mit einer schnellen Datenverbindung versorgt. So sind gute Grundlagen für die Digitalisierung von Schulen in der Stadt geschaffen“, berichtet Reiners.

Über Glasfaserkabel sollen alle städtischen Schulen an das vorhandene stadteigene gigabitfähige „VitusNET“ angeschlossen werden. Dies ermöglicht den Schulen im Zuge der anstehenden Digitalisierungsmaßnahmen die ausreichende Kapazität für den Datentransfer. Dinge wie Cloudspeicher und Lernplattformen werden in Zukunft eine gute Anbindung brauchen, um Daten sowohl gut empfangen als auch senden zu können. Mit diesem Anschluss wird das ermöglicht.