Weihnachtliche Fichte im Hardter Wald

Wer wachen Auges durch den Hardter Wald geht, findet sie vielleicht: Eine fünf Meter hohe Fichte in typisch dreieckiger Weihnachtsbaumform. Unten breit, oben spitz. "Kinder haben sie vor einiger Zeit geschmückt, damit die Tiere im Wald auch Weihnachten feiern können", erzählt mags-Förster Werner Stops. Der Baumschmuck hat bereits mehrere Jahreswenden erlebt und erinnert zu allen Jahreszeiten an die Weihnachtstage. Entstanden ist der Ganzjahres-Weihnachtsbaum auf natürliche Weise vor rund 30 Jahren. Denn in der Nähe der Weihnachtsbaum-Fichte gibt es alte Fichtenbestände. Ihre Samen hat der Wind an diesen Ort getragen. Für ihr Alter hat die Fichte einen sehr dünnen Stamm und ist auch nicht besonders hoch gewachsen. Das hängt damit zusammen, dass der Nadelbaum aufgrund seines Standortes wenig Licht bekommt. Dieses Schattendasein hat ihm auch die für eine im Wald stehende Fichte eher ungewöhnliche Form beschert. Dass aus Fichte und Tanne der Weihnachtsbaum wurde, ist etwa 500 Jahre her. Unter Martin Luther und anderen Reformatoren wurde er zum Weihnachtssymbol der Protestanten. Die Krippe war lange Zeit nur den Katholiken vorbehalten.

Über die Aktion

Unter dem Projekttitel "B.A.U.M. - Bäume aus unserem Mönchengladbach" setzen mags und Künstler und Gestalter Norbert Krause in diesem Jahr die Bäume jeden Monat neu in Szene - und laden die Mönchengladbacher zum Mitmachen ein. Am Ende des Projekts steht ein Kalender der als schmucker Begleiter für das Jahr 2020 dient.

In Mönchengladbachs Forst gibt es etwa eine Million Bäume und im übrigen Bereich etwa 86.000 und wohl mehr als 40 Hektar Baumgruppen. Sie alle werden von mags gepflegt und unterhalten. Dem Bereich Baumschutz und -pflege kommt eine wichtige Rolle rund um den Erhalt des Baumbestands in unserer Stadt zu. Durch Baumpflegemaßnahmen und -fällungen wird der Baumbestand gesund und verkehrssicher gehalten.