Vier Schulen möchten Talentschulen werden

Alle Kinder haben Talente. Damit diese sichtbar werden, sind gerechte Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler notwendig. Um Schulen bei dieser Aufgabe noch besser unterstützen zu können, hat die NRW Landesregierung das Projekt „Talentschulen“ ins Leben gerufen. Die vier Mönchengladbacher Schulen Gemeinschaftshauptschule Dohr, Gesamtschule Espenstraße, Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Technik und das Hugo-Junkers-Gymnasium haben sich nun mit Unterstützung des Fachbereichs Schule und Sport darum beworben, eine solche Talentschule zu werden.

An den Talentschulen soll exemplarisch erprobt werden, wie der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg voneinander getrennt werden kann. Die am Schulversuch teilnehmenden Schulen sollen ein besonderes fachliches Förderprofil auf- oder ausbauen. Kernelement des Konzeptes ist eine Förderung, die sich fachlich angebunden auf sprachliche Kompetenzentwicklung ausrichtet, die Schülerinnen und Schüler stärkt, ihre Potenziale wertschätzt und diese für eine gute Entwicklung nutzt. 

Die aufgenommenen Schulen werden im Schulversuch gezielt dabei unterstützt, sich in diesen Feldern weiterzuentwickeln. Hierzu erhalten sie zusätzliche Lehrkräfte und weitere Unterstützung.

„Wir haben nach bestimmten sozialen Kriterien analysiert, wo die Einrichtung einer solchen Talentschule in Mönchengladbach Sinn machen würde. Diese Schulen haben wir gezielt angesprochen und sie auch bei der Bewerbung unterstützt“, sagte Schuldezernent Dr. Gert Fischer im Rahmen des Schulausschusses.

Insgesamt soll es in einem ersten Schritt ab dem Schuljahr 2019/2020 35 Talentschulen geben.