Viel zu entdecken für die neue stellvertretende Museumsleiterin von Schloss Rheydt

Von Schloss zu Schloss - altes ehemaliges adliges Gemäuer als Arbeitsort ist der Kunsthistorikerin Nina Schulze nicht fremd. Sie ist seit gut drei Monaten stellvertretende Museumsleiterin des Museums Schloss Rheydt. Vorher hat sie als Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Museum Schloss Moyland gearbeitet. Aber Schloss ist halt dann doch nicht gleich Schloss und das nicht nur, was die Architektur angeht: "Hier in Schloss Rheydt sind die Inhalte einfach auch ganz andere: Die Stadtgeschichte, Textilgeschichte und dann natürlich alles rund um die Renaissance. Dazu kommen dann noch die Veranstaltungen in und um Schloss Rheydt. Und das TextilTechnikum gehört ja auch mit zum Museum."

"Zum ersten Mal" - diese Worte sind bei Schulze in den Wochen bereits häufig gefallen und es bleibt weiter spannend: "Auch Teil einer städtischen Verwaltung zu sein, erlebe ich hier zum ersten Mal." Deswegen gibt es für die 1975 geborene Mutter zweier Kinder Vieles zu entdecken. In Bezug auf die Stadt nimmt sie deswegen zum Beispiel für den Weg vom Schloss Rheydt zum TextilTechnikum oder zum Rathaus Abtei auch gerne mal das Dienstfahrrad: "Ich finde, da bekommt man dann doch nochmal einen anderen Eindruck als so ganz für sich im Auto."

Für den Heimweg wäre es dann aber doch etwas zu weit. Denn Nina Schulze wohnt in Geldern. Das wird auch vorerst mit ihrem Mann und ihren Kindern ihr Zuhause bleiben. "Aber mit meinem Arbeitsplatz hier, fühle ich mich schon sehr wohl und ich bin schon ein ganzes Stück weit angekommen." Was für den Ort und noch mehr für das Team des Museums gilt, nicht jedoch für die vielen Ideen, die sie hat. Da hat die Reise gerade erst begonnen.