Verwaltung legt Rahmenplan zum Offenen Ganztag und zur schulischen Betreuung im Primarbereich vor

Im Schul- und Bildungsausschuss am Mittwoch, 29. November: Erste Lesung Anfang 2018 vorgesehen

In der Sitzung des Schul- und Bildungsausschusses am kommenden Mittwoch, 29. November, (17 Uhr, Rathaus Abtei) bringt die Verwaltung den Entwurf zum „Rahmenplan Offener Ganztag und schulische Betreuung im Primarbereich“ ein. Die Verwaltung wird den Entwurf des Rahmenplans in der Sitzung erläutern. Eine erste Lesung ist dann für die erste Sitzung des Schul- und Bildungsausschusses Anfang 2018 vorgesehen, darüber hinaus soll dann die Beteiligung der Bezirksvertretungen erfolgen.  

Dieser Rahmenplan, der die Entwicklung der unterschiedlichen schulischen Ganztagsangebote und eine Analyse der Betreuungsbedarfe der Eltern beinhaltet, steht im direkten Zusammenhang mit dem Schulentwicklungsplan 7 für die Primarstufe. „Das Thema ‚Sicherstellung der Betreuung von Grundschulkindern‘ hat inzwischen ein wesentliches Handlungsfeld der Schulentwicklungsplanung eingenommen und verdient daher eine separate Betrachtung“, so Beigeordneter Dr. Gert Fischer.  Zwangsläufig hat sich in den letzten Jahren ein Wandlungsprozess vollzogen.  Grundschulen haben sich zum ganztätigen Lebensort für Grundschulkinder entwickelt. „Gleichzeitig findet aber auch ein gesellschaftlicher Wandel statt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in den letzten Jahren immer bedeutender für Eltern von Grundschulkindern geworden, was dazu geführt hat, dass erhöhte Betreuungsbedarfe für Kinder bestehen. Dabei sehen Eltern nicht allein die Sicherstellung der Betreuung, von Bedeutung ist für sie auch die damit einhergehende Förderung des Kindes, die insbesondere in Offenen Ganztagsschulen eine wesentliche Säule einnimmt, aber auch in anderen schulischen Betreuungsformen einen Schwerpunkt hat“, so Dr. Gert Fischer im Vorwort des Rahmenplans.  

„In der politischen Diskussion steht derzeit die Frage der Einführung eines Rechtsanspruchs auf Betreuung des Grundschulkindes. Ungeachtet dessen steht die Stadt vor der Herausforderung, die Rahmenbedingungen für eine quantitative Weiterentwicklung der verlässlichen Ganztagsangebote an Grundschulen zu schaf fen. In erster Linie geht es hier um die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur, wozu geeignete Räumlichkeiten und auch die Ermöglichung der Einnahme eines Mittagessens oder eines Mittagsimbisses zählen. Darüber hinaus aber geht es auch um sächliche Betriebskosten. Der Rahmenplan soll als Grundlage hierfür dienen.