Start des Förderprogramms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“

Das neue Förderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen stärkt ab 2020 die Kunstmuseen in NRW durch wissenschaftliche Volontariate zur Sammlungsforschung im Museum.

Ab 2020 fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Programm "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" die Kunstmuseen in NRW durch die Ermöglichung zweijähriger Forschungsvolontariate. 
So sollen die Kunstmuseen in zentralen Aspekten ihrer Kernaufgaben 
- dem Sammeln, Bewahren und Erforschen - maßgeblich unter-stützt werden. 
Das Programm schärft das individuelle Profil der Museen und gibt ihnen Gelegenheit, eine neue Generation junger Nachwuchsforschender in ihren Häusern auszubilden. 
Das Förderprogramm "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" schafft für Volontierende damit erstmals ein spezifisch der Erschließung und Erforschung von musealen Sammlungen gewidmetes Ausbildungsprogramm.

Im Mittelpunkt jedes Forschungsvolontariats steht ein spezifisches Forschungsprojekt im Kontext der jeweiligen Sammlung. Außerdem wird die verstärkte Zusammenarbeit mit den kunsthistorischen Lehr-stühlen in NRW angestrebt. Die Projektleitung am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf leistet zudem ein wissenschaftliches Begleitprogramm. Dieses begleitet die Volontierenden während ihrer Ausbildung und unterstützt sie bei der Forschung und Vernetzung.

Der Beginn der Förderinitiative wurde am Dienstag, den 11. Februar, im Museum Abteiberg in Mönchengladbach im Beisein der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Isabel Pfeiffer-Poensgen, und geladener Gäste aus den Kunstmuseen und kunsthistorischen Instituten der Hochschulen in NRW gefeiert.

Weitere Informationen zum Förderprogramm "Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW" erhalten Sie unter der Adresse: www.kuk.hhu.de/forschungsvolontariat-kunstmuseen-nrw.html