Stadt und EWMG planen neues Wohngebiet für Familien in Venn

Projekt der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt: städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb vorgesehen

 

 

 

Im Stadtteil Venn soll zwischen Stationsweg und Hamerweg ein attraktives Wohngebiet mit Eigenheimen entstehen. „Gerade für junge Familien mit dem Wunsch nach einem eigenen Haus kann rund um den Stationsweg ein unverzichtbares Angebot geschaffen werden. Damit wird für Mönchengladbach im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt ein nachgefragtes und wichtiges Wohnungsbausegment vorrangig im Eigenheimbau und mit ländlicher Atmosphäre auf den Weg gebracht“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. „Die Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere im Eigenheimsegment, ist ungebrochen hoch“,  ergänzt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der städtischen Entwicklungsgesellschaft (EWMG) die im gesamten Stadtgebiet neue Wohnflächen entwickelt.

 

Unter der Federführung des Fachbereichs Stadtentwicklung und Planung wurden gemeinsam die städtebaulich, freiräumlichen Vorgaben erarbeitet, so dass sich das neue Wohngebiet in Venn harmonisch in die Umgebung einfügen wird. Das engere Plangebiet mit seinen 3,4 Hektar steht im Fokus der Wettbewerbsbearbeitung und liegt im Inneren der gewachsenen Wohnareale rund um den Stationsweg und Hamerweg. Das engere Plangebiet befindet sich vollständig im städtischen Eigentum bzw. im Eigentum der Tochtergesellschaft EWMG, die den Wettbewerb gemeinsam mit der Stadt auslobt. Derzeit werden die Grundstücke im Plangebiet als Weideflächen genutzt. „Ziel ist es“, so Schückhaus, „die Flächen in den nächsten zwei bis drei Jahren in die Vermarktung zu geben.“

 

Im Westen dieses engeren Plangebietes schließt sich ein etwa 5 Hektar großer offener “Landschaftsraum” in Richtung Alt-Venn mit seinem Markplatz und der Kirche Sankt Maria Empfängnis an, der schon heute eine zentrale Rad- und Wegeverbindung für Mönchengladbach und Venn bietet. Ein geplanter neuer Spiel- und Bolzplatz wird den Erlebniswert dieses Grünzuges weiter erhöhen.

 

Die Anforderungen im Hinblick auf seine Funktionalität und Größenordnung werden Teil des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbsverfahrens sein. Als zeitgemäßer Anspruch der Stadtentwicklung wird auch das Thema des ressourcenschonenden und ökologischen Bauens als Teil der Aufgabenstellung erachtet. Das engere Plangebiet soll durch eine attraktive Grün- und Wegeverbindung mit dem westlich angrenzenden Freiraum verbunden werden. „Durch die neue Ost-West-Verbindung und die geplanten Maßnahmen der katholischen Kirchengemeinde verändert sich der Marktplatz und das Kirchenumfeld zu einem wahren Zentrum von Venn“, so Dr. Gregor Bonin.