Stadt tritt Zukunftsagentur Rheinisches Revier bei

Teilnahme eröffnet positive Zukunftschancen für Mönchengladbach und die Region

Die Stadt Mönchengladbach beteiligt sich an der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR). Der Rat stimmte gestern dem Beitritt zu und entsendet Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners als Vertreter der Stadt in den Aufsichtsrat der ZRR, früher Innovationsregion Rhein Ruhr (IRR). Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier, die bis vor kurzem als Innovationsregion Rheinisches Revier firmierte, steht für einen Zusammenschluss aus Kreisen, Industrie- und Handelskammervertretungen, Handwerkskammern, RWE und der IG BCE. Sie kümmert sich um den Strukturwandel, der als Folge des Klimawandels und der damit im Zusammenhang stehenden Energiewende im Rheinischen Revier stattfindet. Die ZRR ist in der Strukturwandelkommission in Berlin vertreten und verhandelt damit über Gelder, die die Bundesregierung für den Strukturwandelprozess zur Verfügung stellen wird.

 „Unsere Beteiligung an der Zukunftsagentur ist erforderlich, um aktiv den Strukturwandel zu gestalten und an den Fördergeldern zu partizipieren. Die Geschäftsfelder der ZRR decken eine Vielfalt von Entwicklungsperspektiven auf, die sowohl für die Stadt als auch für den Zweckverband große positive Zukunftschancen bieten“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Der Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft, der von den Tagebaurandgemeinden Jüchen, Titz, Erkelenz und der Stadt Mönchengladbach gegründet wurde, erhält in der ZRR ein Stimmrecht über den sogenannten Operationalen Arbeitskreis (OPAK).  „Dieser Arbeitskreis gibt zum Beispiel Empfehlungen für Förderprojekte ab. Bisher war der Zweckverband hier nur als Gast vertreten. Nun bekommen wir die Chance, uns hier für die Umsetzung unseres Drehbuchs auch mit Stimmrecht einzusetzen und Fördermittel zu erhalten. Als weitere Besonderheit empfinde ich, dass sich der Zweckverband in diesem Arbeitskreis mit den übrigen Regionalverbänden zum Wohle der regionalen Entwicklung vernetzt“, so Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin.