Stadt Mönchengladbach: Keine Absage von Sport- und Großveranstaltungen in Mönchengladbach

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Mönchengladbach (SAE) hat heute Vormittag (4. März) in einer Lagebesprechung das Thema Sport- und Großveranstaltungen vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus in der Region beraten. Fazit: Es gibt für die Stadt Mönchengladbach derzeit keine Veranlassung, Sportveranstaltungen in Mönchengladbach zu untersagen. 
Es liegt im eigenen Ermessen eines jeden, in Einschätzung seines Gesundheitszustandes zu entscheiden, ob er Veranstaltungen besuchen kann oder nicht. Die Stadt folgt damit den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes.

Das Allerwichtigste ist, dass die Hygieneregeln, die wir alle kennen sollten, strikt eingehalten werden. Wer eine Infektionskrankheit mit ausgeprägten Symptomen hat, sollte zum Schutz für sich selbst und andere, Veranstaltungen fern bleiben.

Unter Beachtung der Richtlinien des RKI hat die Stadt Mönchengladbach in der Lagebesprechung auch entschieden, das Heimspiel der Borussia am kommenden Samstag im BorussiaPark stattfinden zu lassen. Eine ordnungsbehördliche Anordnung, das Spiel abzusagen, gibt es nicht. Die Stadt bittet allerdings auch hier die Besucher, 
in Einschätzung ihres Gesundheitszustandes abzuwägen, ob sie das Spiel besuchen können oder nicht.

Von generellen Absagen von Veranstaltungen sieht die Stadt zum jetzigen Zeitpunkt ab. Hier sind auch die Veranstalter gefordert, die Situation selbst einzuschätzen. 
Borussia Mönchengladbach hat bei einem Treffen am Mittwochmorgen im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf mit Vertretern des Innenministeriums und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales über die Durchführung des am Samstag, 7. März, anstehenden Bundesligaspiels zwischen Borussia Mönchengladbach und Borussia Dortmund gesprochen. 
Als Ergebnis wurde auch in Abstimmung mit der Stadt Mönchengladbach festgehalten, dass das Spiel stattfinden kann.