Spiel und Spaß für alle auf der neuen Außenanlage der KGS Holt

Mit neuen auch rollstuhlgerechten Spielgeräten im Außengelände haben alle Kinder der Katholischen Grundschule (KGS) Holt jede Menge Spaß.

Für die neue Außenanlage der KGS Holt muss es aktuell teilweise noch eine klare Einteilung geben, wer gerade den Bereich nutzen darf. Denn die Kinder der Schule sind so begeistert davon, dass es teilweise zu Überfüllungen gekommen ist. Jeder möchte das neue Karussell, das Trampolin und die vielen anderen neuen Dinge ausprobieren. „Das hier ist richtig schön geworden. Es macht richtig Spaß zu spielen“, sagt die siebenjährige Franziska und ihre Freunde können nur zustimmen. Vor allem Aris freut sich sehr. Denn er kann jetzt mit dem neuen Gelände sogar mit Rollstuhl aufs Trampolin oder sich mit den anderen auf dem Karussell drehen. „Das Trampolin gefällt mir aber am besten“, sagt er und der Spaß darauf ist ihm auch anzusehen. Ein Strahlen geht über das ganze Gesicht.

Mit der neuen Außenanlage kann Aris jetzt auch sogar bis an das andere Ende des neuen Spielgeländes, erklärt Schulleiterin Anja Hopstätter: „Bei dem alten Gelände gab es zum Beispiel gar keinen Weg bis hinten zur Schaukel, jetzt mit dem neuen Belag können auch Kinder mit dem Rollstuhl bis dorthin.“ Der ist außerdem so weich, dass selbst ein Sturz nicht direkt wehtun muss.

Neu sind auf dem Außengelände auch Spielmöglichkeiten bei denen die Sinne besonders gefragt sind oder auch mal eher Feinmotorik: ein „Heißer Draht“ oder Klanghölzer. Und wer hier spielt, der braucht kein Handy, denn über ein Röhrentelefon kann man sich auch mit dem Freund auf der anderen Seite des Geländes ein Geheimnis zuflüstern.

Für den städtischen Fachbereichsleiter für Schule und Sport, Harald Weuthen, ist das ganze nun eine runde Sache: „Kinder mit und ohne Förderbedarf lernen hier gemeinsam und Holt ist eine von drei Schulen in der Stadt, die auch Kinder mit körperlich motorischen Einschränkungen besuchen. Dafür haben wir die Schule selbst barrierefrei ausgestattet. Dass nun auch draußen barrierefrei gespielt werden kann, ist natürlich super.“

Unterstützung gab es bei der Planung und Umsetzung durch die mags. Dafür ist die Ingenieurin Anike Zilske dort zuständig gewesen: „Es ist schon schön, wenn man dann so ein neues Gelände wirklich fertig sieht, aber noch schöner ist es natürlich, wenn man dann mitbekommt, dass es auch wirklich so viel Spaß und Freude bringt.“

Die Kosten der Maßnahme von insgesamt rund 100.000 Euro wurden aus der vom Land NRW zur Verfügung gestellten Inklusionspauschale finanziert.

Kinder der KGS Holt auf einem Trampolin, das sogar mit Rollstuhl befahrbar ist.
Spiel und Spaß für alle auf der neuen Außenanlage der KGS Holt