Schulzentrum Rheindahlen wird saniert und modernisiert

Baubeginn für Anfang 2021 vorgesehen

Das Schulzentrum Rheindahlen wird saniert und modernisiert. Da die in die Jahre gekommene Bausubstanz des Gymnasiums Rheindahlen, der Anna-Schiller-Schule sowie die dort ansässige Stadtteilbibliothek den Schulbetrieb erschwert, hat das Gebäudemanagement der Stadt (GMMG) die Pläne für eine bauliche Modernisierung im vergangenen Planungs- und Bauausschuss vorgelegt. Der Rat der Stadt hat diese in seiner letzten Sitzung beschlossen, sodass mit den Bauarbeiten Anfang 2021 begonnen werden kann. Die Fertigstellung ist Ende 2022 vorgesehen.

Das Schulzentrum wurde zwischen 1975 und 1979 errichtet. Ein Schwerpunkt der Arbeiten wird die Umsetzung eines neuen Brandschutzkonzeptes sein. Die Gesamtkosten betragen nach der Kostenberechnung rund 10 Millionen Euro. Der im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFG) zu 90 Prozent geförderte Teil umfasst neben Brandschutz und Sanierung sowie der energetischen Verbesserung auch den Ausbau und die Erneuerung der Küchentechnik für den Mensabereich. Der städtische Eigenanteil beträgt rund 850.000 Euro. "Mit der Modernisierung werten wir den Schulstandort in Rheindahlen erheblich auf und sichern die Zukunftsfähigkeit der Schule", so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Ein Neubau wurde aus Kostengründen verworfen. Die Sanierung der Stadtteilbibliothek wird aus städtischen Mitteln finanziert.

Im Rahmen der Sanierung werden alle Fassaden- und Dachflächen überprüft und gegebenenfalls überarbeitet. Das gilt auch für die Leitungssysteme. Die Flachdachabdichtungen und die Lichtkuppeln der Turnhalle sowie der erdgeschossigen Funktionsbereiche werden erneuert. Des Weiteren werden stark beschädigte Bodenbeläge, Abhangdecken und Türen ausgetauscht. Der Küchenbereich der Mensa wird komplett erneuert, umgestaltet und innerhalb vorhandener sonstiger Gebäudeflächen erweitert. Die Brandmeldeanlage wird ausgetauscht und auf den neuesten Stand gebracht.

Auf Grundlage des aktuellen Planungsstands soll die Schule in aufeinander folgenden Bauabschnitten saniert werden. Da die Arbeiten aufgrund ihres Umfangs nicht ausschließlich in den Ferien durchgeführt werden können und auch Ausweichflächen nicht verfügbar sind, werden für einen Zeitraum von ca. 15 Monaten Modulbauklassen auf dem Schulhof oder auf den angrenzenden städtischen Freiflächen errichtet.