Schallschutzfensterprogramm: Mehr Gebäude sind nun förderfähig

Rat erweitert den Kreis der förderfähigen Gebäude

Das städtische Schallschutzfensterprogramm zur Gewährung von Zuschüssen bei Schallschutzmaßnahmen wurde 2015 vom Rat der Stadt beschlossen. Die bisher zur Verfügung gestellten Finanzmittel in Höhe von 50.000 Euro wurden bisher nur zu etwa 40 Prozent ausgeschöpft. "Da die bisherige Abfragequote so gering ist, haben wir als Verwaltung die Anpassung der Förderkriterien vorgeschlagen, damit wir mehr Bürgerinnen und Bürgern bei der Umrüstung ihrer Fenster unterstützen zu können. Das Ziel ist die Herstellung gesünderer Wohnverhältnisse an den durch Verkehr belasteten Straßenzügen", so Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter. Der Rat der Stadt hat jetzt die geänderten Förderkriterien beschlossen. Bisher wurden nur Gebäude berücksichtigt, die bis zum Stichtag 1. April 1974 eine Baugenehmigung vorweisen konnten. Ab sofort gibt es auch Zuschüsse für Gebäude, die bis zum 21. Juni 1990 eine Baugenehmigung erhalten haben. Des Weiteren soll aufgrund der steigenden Handwerker- und Fensterpreise der maximale Fördersatz um 50 Euro pro Quadratmeter angepasst werden.

Anfragen bzw. Anträge können ab dem 6.1.2020 beim Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Abteilung Verkehrsplanung per 
Mail (schallschutzfoerderung@moenchengladbach.de) gestellt werden. 
Alle Infos zum Städtischen Schallschutzfensterprogramm sind über folgenden Link abrufbar: http://stadtmg/schall