Russische Oper in Mönchengladbach

Bei einer Soiree wird das musikalische Volksdrama „Boris Godunow“ von Modest Mussorgskij vorgestellt.

Am Samstag, den 23. März feiert die von Agnessa Nefjodov inszenierte Oper Premiere. Die Handlung basiert auf den historischen Tatsachen um die Thronnachfolge Ivans "des Schrecklichen" Ende des 16. Jahrhunderts. Mussorgskij, der das Libretto nach dem gleichnamigen Drama von Alexander S. Puschkin selbst verfasste, verschiebt die Perspektive des Schauspiels ganz auf die Beziehung zwischen der individuell gestalteten Masse und dem an seiner Schuld zugrunde gehenden Herrscher.

Die Zuschauer können sich auf einige der eindrucksvollsten Chorszenen der Opernliteratur freuen! Durch die Verbindung der Kunstform Oper mit russischen Volksliedern, Kirchengesängen und Kinderliedern hat Mussorgskij etwas fundamental Neues kreiert. Das Theater Krefeld und Mönchengladbach spielt die sogenannte "Urfassung" von "Boris Godunow" (von 1868/69), die durch die Direktheit der Orchesterpartitur und durch eine stringente Dramaturgie der Szenenfolge besticht.

Bei einer Soiree am Dienstag, den 19. März stellen Dramaturgin Ulrike Aistleitner, Regisseurin Agnessa Nefjodov sowie der Generalmusikdirektor Mihkel Kütson "Boris Godunow" ab 18.45 Uhr in der Theaterbar vor. Anschließend können die Besucher ab 19.30 Uhr eine Bühnenorchesterprobe besuchen, bei der sie die Solisten, den 70-köpfigen Chor und die Niederrheinischen Sinfoniker erleben.

Der Eintritt zur Soiree beträgt 4,50 Euro. Karten gibt es an der Theaterkasse, erhältlich unter 02166/615-100 oder im Internet auf www.theater-kr-mg.de .