Raupen des Eichenprozessionsspinners verpuppen sich

Die Raupen mit den langen Haaren verpuppen sich in diesen Tagen. Deshalb geht von ihnen selbst keine Gefahr mehr für den Menschen aus. Doch die Nester des Eichenprozessionsspinners sollten nach wie vor gemieden werden.

Bedingt durch die Trockenheit und die steigenden Temperaturen in den vergangenen Jahren breitet sich der Eichenprozessionsspinner auch in Mönchengladbach immer weiter aus. Seit der Schmetterling im Mai ins dritte Raupenstadium eingetreten ist, wurden stadtweit fast täglich neue Nester gemeldet. Die mags-Experten haben Nester in der Nähe von sensiblen Orten wie Spielplätzen, Schulhöfen und Kindergärten entfernt. Denn ab dem dritten Raupenstadium tragen die kleinen Tiere Härchen, die bei Menschen Hautreizungen und Allergien auslösen können. Nun sind die Raupen ein Stadium weiter und haben sich verpuppt. "Die Puppen des Eichenprozessionsspinners haben jetzt keine Gifthaare mehr. Das ist schon mal gut! Doch leider bleiben immer Haarrückstände im Nest kleben, weshalb weiterhin Abstand von den Nestern gehalten werden sollte", erklärt mags-Förster Werner Stops.