Rat will Chancen zur Weiterentwicklung des Abteibergs nutzen

Haus Erholung und Umfeld bieten enormes Entwicklungspotenzial

Nach dem einstimmigen Ratsbeschluss, dem Bürgerbegehren "Kein Verkauf von Haus Erholung" zu folgen und die Immobilie weiterhin im Eigentum der Stadt zu belassen, soll nun die konzeptionelle Weiterentwicklung am Abteiberg unter Beteiligung der städtischen Töchter und der breiten Öffentlichkeit vorangebracht werden. Der Rat hat in einem ebenso einstimmigen Beschluss die Verwaltung mit einer Prüfung beauftragt, ob und unter welchen Bedingungen ein Hotel auf dem benachbarten Gelände ohne den Verkauf von Haus Erholung möglich ist. Dabei soll geprüft werden, ob das komplette Haus Erholung an einen Gesamtpächter mit einem eigenen Konzept übergeben werden kann.

Mit dem Ziel, die Chancen für eine Weiterentwicklung des Abteibergs im Bereich Haus Erholung auszuloten und das Entwicklungspotenzial auszuschöpfen, soll zudem auf Grundlage bestehender und mit breiter Öffentlichkeitsbeteiligung erarbeiteter Konzepte - so etwa das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) und der Rahmenplan Abteiberg - die städtebauliche Anbindung der Immobilie an den Jonaspark und den Sonnenhausplatz unter anderem durch den Wegfall der Mauer um den Garten geprüft werden. Geprüft werden soll unter anderem auch, wie das direkte Umfeld mit Johann-Peter-Boelling-Platz und der Tiefgarageneinfahrt vor dem Haus Erholung, Fliescherberg und Abteistraße attraktiver gestaltet werden kann.