Rat unterstützt bürgerschaftliches Engagement mit einem Gesamtzuschuss von 300.000 Euro

Jetzt um Förderung im Rahmen der „Wohnumfeldverbesserung“ bewerben!

Das durch den Rat im Jahr 2014 erstmals aufgelegte Programm „Wohnumfeldverbesserung bei bürgerschaftlichem Engagement“ ist auch im letzten Jahr wieder mit zahlreichen Projektanmeldungen auf eine erfreuliche Resonanz bei der Bevölkerung gestoßen. Deshalb soll das Programm 2018 fortgeführt werden. Hierzu hat der Rat wiederum Haushaltsmittel in Höhe von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ideen und Entwürfe können ab sofort unter Berücksichtigung der Förderrichtlinien eingereicht werden.

Durch den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger wurden in den letzten Jahren schon viele sehr vielfältige Ideen in die Tat umgesetzt. Gerade konnte so zum Beispiel die Gemeinschaftsgrundschule Hermann Gmeiner ihre Schulbibliothek eröffnen. Weitere Beispiele sind eine Boulebahn auf dem Maarplatz in Geneicken, die BergGartenOase an der VHS wurde ausgebaut und im Bunten Garten findet der neue Wasserspielplatz im Sommer sehr viel Anklang bei Familien. In manchen Fällen entstanden aber auch Kunstwerke, wie die Graffitis an Fassaden beim Gymnasium Am Geroweiher oder es wurden einfach nur ein paar neue Bänke installiert, um die Verweilqualität an einem Ort zu verbessern. Im Kleinen wie im Großen gibt es hier viele Möglichkeiten betont der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin: „Beim Programm „Wohnumfeldverbesserung durch bürgerschaftliches Engagement‘“ zeigt sich, was alles dazu beitragen kann, dass unsere Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt mit Leben gefüllt wird. Natürlich gibt es da die großen Maßnahmen und Pläne, die wir von städtischer Seite aus verfolgen, doch jede einzelne der umgesetzten Maßnahmen hat ebenfalls ein Stück weit Anteil daran. Deswegen sind wir froh, hier Unterstützung geben zu können.“

Für das Programm 2018 können jetzt unter Berücksichtigung der Förderrichtlinien bis zum 15. Juli 2018 Anträge zu umzusetzenden Projektideen eingereicht werden. Später eingehende Anträge werden solange berücksichtigt, wie Fördermittel im Jahr 2018 zur Verfügung stehen. Anschließend erfolgt eine Sichtung und Auswertung der eingereichten Bewerbungen. Die entsprechende Vorschlagsliste wird dem Rat zur Entscheidung vorgelegt.

Ansprechpartner ist Dieter Jacken aus dem Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt, E-Mail: dieter.jacken@moenchengladbach.de, Telefon: 02161/ 25-8012.

Folgende Angaben sollte die Bewerbung enthalten:

  • Adressat
  • Ansprechpartner
  • Telefon-/Handy-Nr./E-Mail Adresse
  • aussagekräftige Beschreibung des Projektes und des bürgerschaftlichen Engagements
  • Pläne
  • belastbare Kostenaufstellung (inklusive Folgekosten)
  • Darstellung des finanziellen Eigenanteils oder Umfang der Eigenleistung im Sinne einer Arbeitsleistung
  • Nachweis der Verfügbarkeit des Grundstücks (sofern keine städtische Fläche genutzt werden soll).

Die detaillierten Unterlagen, wie die Förderrichtlinien und einen Projektantrag, finden Sie unter stadtmg.de/wohnumfeld