Rat stimmt Integriertem Handlungs- und Entwicklungskonzept zu

Verwaltung strebt Aufnahme des Fördergebietes Alt-Mönchengladbach in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ an

Der Rat hat in seiner heutigen Sitzung (15. Februar) dem von der Verwaltung unter Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit erarbeiteten Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, das Fördergebiet Alt-Mönchengladbach in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ aufnehmen zu lassen. Nach dem Rheydter Vorbild, hier konnte die Stadt dank Fördermittel von EU, Bund und Land über 30 Millionen Euro unter anderem in den neuen Marktplatz investieren, geht die Stadt auch in Mönchengladbach vor, um Fördermittel für den Stadtumbau von Alt-Mönchengladbach in Höhe von über 50 Millionen Euro zu generieren. Mit einigen begleitenden Maßnahmen wie dem Quartiersmanagement, das auf Bürgerdialog und -beteiligung setzt, soll noch in diesem Jahr begonnen werden.

Das etwa 240 Hektar große Untersuchungsgebiet liegt zwischen Breitenbachstraße, Gneisenaustraße, Hermann-Piecq-Allee und Sternstraße im Norden bis Hügelstraße, Viktoriastraße und Lürriper Straße im Süden. In dem Gebiet liegen unter anderem der Europaplatz mit dem Hauptbahnhof und der Platz der Republik mit dem Entreebereich zur City-Ost, der Abteiberg mit Geropark und Hans-Jonas-Park, der Alte Markt, das Gebiet Maria Hilf sowie das Westend und der Vitus-Park. „Das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept wird die Stadtentwicklung in den nächsten zehn Jahren prägen. Bereits in drei bis vier Jahren werden wir jedoch ein verändertes Stadtbild vorfinden“, betont Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt. „Die Mönchengladbacher Innenstadt einschließlich Altstadt und angrenzender Wohnquartiere soll sowohl in städtebaulicher als auch sozioökonomischer Hinsicht in den Bereichen Städtebau, Wohnen, Verkehr und Freiraum sowie der sozialen Integration und Bildung im Sinne der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt qualifiziert und zukünftig als attraktiver Lebens-, Freizeit- und Erholungsraum wahrgenommen werden“, führt er weiter aus.

Auch die zu sanierende Stadtbibliothek, der Adenauerplatz mit angrenzendem Croonsquartier, die Waldhausener Straße und der Kapuzinerplatz spielen hier eine wichtige Rolle. Über 60 Projekte sind in dem Konzept aufgeführt, darunter einige vom Fördergeber vorgeschriebene Projekte wie das Quartiersmanagement, ein Verfügungsfonds für Beteiligte sowie einer für Gewerbetreibende und das Hof- und Fassadenprogramm, das in Rheydt auf sehr gute Resonanz stößt. (pmg/sp)