Rat gibt Mobilitätsplan auf den Weg

Planwerk trifft Aussagen über den motorisierten Individualverkehr, den ÖPNV, Fuß- und Radverkehr und zur Umwelt

Der Rat hat in seiner heutigen Sitzung (19.12.) den vom Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt erarbeiteten Mobilitätsplan mehrheitlich beschlossen. Mit dem Mobilitätsplan werden neue Leitlinien, die als Orientierung für zukünftige Planungen dienen, für eine zukunftsfähige Mobilität formuliert.

Das umfangreiche Werk vereint eine Reihe von Planwerken vom Nahverkehrsplan über den Luftreinhalteplan und Lärmaktionsplan bis zum Klimaschutzkonzept und benennt die Leitlinien der Verkehrsentwicklung. Der Mobilitätsplan regt zum bewussten Eingang mit Ressourcen an und unterstützt die Ziele der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Mit dem Mobilitätsplan werden neue Leitlinien für eine zukunftsfähige Mobilität formuliert. Sie dienen als Orientierung für zukünftige Planungen und fördern eine nachhaltige Mobilität.

Das umfangreiche Werk vereint eine Reihe von Planwerken vom Nahverkehrsplan bis zum Klimaschutzkonzept und benennt die Leitlinien der Verkehrsentwicklung. Der Mobilitätsplan regt zum bewussten Eingang mit Ressourcen an und unterstützt die Ziele der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Er bildet den Überbau für zahlreiche Teilpläne, die bereits erarbeitet worden sind oder sich noch in der Erarbeitung befinden. Dabei werden bereits fertige Pläne und Konzepte wie der Luftreinhalteplan, der Lärmaktionsplan und das Klimaschutzkonzept laufend aktualisiert und aktuellen Gegebenheiten und rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst. Darüber hinaus wurde im letzten Jahr der Masterplan Nahmobilität vom Rat beschlossen und befindet sich aktuell in der Umsetzung. Dieses gesamtstädtische Fuß- und Radverkehrskonzept soll diese emissionsfreien Mobilitätsformen fördern und dient als Grundlage für eine entsprechende Schaffung an Infrastruktur und Angeboten. Andere Teilpläne wiederum wie das Parkraumkonzept und das Bahnentwicklungskonzept, das die Position der Stadt gegenüber dem VRR definiert, sind aktuell in der Erarbeitung.

Ebenso in den Mobilitätsplan eingeflossen ist der Vorrangstraßennetzplan, der in einem Planwerk zuletzt in den 90er Jahren aufgelegt wurde und Aussagen über Haupt- und Nebenstraßen im Stadtgebiet macht. Alle Pläne greifen zahnradähnlich ineinander und funktionieren nur zusammen. Ebenso nimmt der Mobilitätsplan die Grundzüge des Mobilitätsmanagements auf. Die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung des Verkehrsystems ist das Ziel eines sogenannten Mobilitätsmanagements und entspricht sowohl den Zielen des Mobilitätsplans, als auch der Stadtentwicklungsstrategie. Hierzu hat die Stadt Mönchengladbach eigens eine Stelle geschaffen, um dieses Ziel aktiv voranzubringen. Weiterhin trifft der Mobilitätsplan in vier Themenbereichen Aussagen über den motorisierten Individualverkehr, den ÖPNV, Fuß- und Radverkehr und zur Umwelt, wobei in allen Bereichen das Thema Elektromobilität eine Rolle spielt.

"Der Mobilitätsplan mit seinen Einzelbausteinen ist dabei kein starres Konstrukt, sondern soll regelmäßig überprüft, den Gegebenheiten angepasst und fortgeschrieben werden“, betont Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter der Stadt. „Das Planwerk verfolgt das Ziel, die Lebensqualität im Sinne der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt zu unterstützen“, so Dr. Bonin weiter. „Es gehe darum, eine nachhaltige Mobilität zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit öffentlichen Verkehren durch eine attraktive Infrastruktur und innovative Angebote zu stärken, um deren Anteile an den Wegen der Mönchengladbacher Bevölkerung, der Einpendler und Gäste dauerhaft zu steigern.“