Quartiersarbeit: Fonds „Aktive Mitwirkung“ wird vorerst ausgesetzt

Quartiersmanager für Rheydt und Gladbach sind auch in der Krise ansprechbar

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die Arbeit der Quartiersmanagements in Rheydt und Gladbach & Westend. Die regulären Sprechstunden in den Quartiersbüros finden zwar aufgrund der Hygieneschutz- und Infektionsregeln derzeit nicht statt, die Teams rund um Markus Offermann (Rheydt) und Frank Jessen (Gladbach & Westend) sind allerdings weiterhin unter den bekannten E-Mail-Adressen und telefonisch für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Bei Anfragen, die sich nicht telefonisch klären lassen, sind nach Absprache auch persönliche Termine unter Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregeln möglich. Die Beteiligungsmöglichkeiten und der Wissenstransfer für Bürgerinnen und Bürger sowie für die jeweiligen Initiativen vor Ort laufen derweil weiter. Momentan werden unterschiedliche digitale Formate erprobt, um den Informationsfluss in die Stadtteile sicherzustellen und die Projektbearbeitung ohne größere Einschränkungen fortzuführen.

Anders sieht es beim Fonds „Aktive Mitwirkung“ aus: Da der Fonds vorrangig Angebote für größere Gruppen fördert, bei denen die unterschiedlichen Akteure des Quartiers zusammengebracht werden sollen, pausiert der Fonds zunächst auf unbestimmte Zeit. „Die momentanen Kontaktbeschränkungen und Veranstaltungsverbote führen dazu, dass die guten Ideen aus den Stadtteilen aktuell nicht umgesetzt werden dürfen. Wir bedauern das sehr und arbeiten in enger Abstimmung mit dem Fördergeber und im Austausch mit anderen Kommunen daran, so bald wie möglich wieder Anträge für den Fonds zuzulassen“, so der Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.  

Das Hof- und Fassadenprogramm und der Fonds „Q14“ sind von der vorübergehenden Pause nicht betroffen. Die Beratung läuft weiter. Auch Anträge können nach wie vor gestellt werden. Mehr Infos und Kontaktdaten gibt es auf den Webseiten unter www.mein-rheydt.de und www.qm.mg.