Quartierentwicklung in Mönchengladbach: Studierende fragen Bürger in Odenkirchen, Hehn und Üdding

Die Stadt Mönchengladbach arbeitet an einem Konzept für die integrierte Stadtteil- und Quartierentwicklung. Damit wird das langfristige Ziel verfolgt, die Besonderheiten unterschiedlich geprägter Quartiere Mönchengladbachs zu erfassen um eine gleiche Lebensqualität in allen Quartieren gemeinsam mit den Menschen vor Ort herzustellen.  

Dabei kooperiert die Stadt Mönchengladbach mit der Hochschule Niederrhein im Rahmen eines Projektseminars. Studierende des Studiengangs „Soziale Arbeit“ führen derzeit in Odenkirchen, Hehn und Uedding an öffentlichen Plätzen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Sie erkundigen sich danach, wie die Menschen ihren Stadtteil erleben und welche Ideen sie haben, um das Zusammenleben vor Ort gemeinsam noch angenehmer zu machen. Die Studierenden tragen Namensschilder. 

„Wir möchten das bürgerschaftliche Engagement und das Ehrenamt fördern, indem wir uns bei den Bürgerinnen und Bürger erkundigen, wo sie für ihren Stadtteil aktiv werden wollen. Maßnahmen für die Quartierentwicklung wollen wir gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und nicht für sie verwirklichen“, betont Sozialdezernentin Dörte Schall. 

Die Stadt Mönchengladbach möchte darüber hinaus die Zusammenarbeit zwischen Familien, Kitas, Schulen, Familienzentren, Vereinen, Verbänden und vielen Trägern vor Ort fördern. Daher kooperiert auch das Wohn- und Pflegezentrum Hehn mit der Stadt Mönchengladbach und der Hochschule Niederrhein.  

„Wir vom Wohn- und Pflegezentrum Hehn verstehen uns auch als Stadtteilzentrum, in dem sich Menschen treffen und gemeinsame Aktionen für den Stadtteil realisieren können. Wir haben bereits viele Aktionen aus dem Stadtteil bei uns. Aber wir wollen uns noch mehr in den Stadtteil öffnen“, führt Einrichtungsleiter Josef Aretz aus. 

„Ich bin sehr froh, dass wir für das Projektseminar mit der Stadt Mönchengladbach und dem Wohn- und Pflegezentrum Hehn zwei Kooperationspartner gefunden haben, die in Mönchengladbach Maßnahmen für die Quartierentwicklung mit den Menschen vor Ort anstoßen wollen. Für die Studierenden ist es eine prima Gelegenheit, das Quartiermanagement nicht nur abstrakt kennenzulernen, sondern bereits im Studium Erfahrungen zu sammeln, wie man sich vor Ort nach den Interessen der Menschen an ihrem Quartier erkundet“, sagt Prof. Dr. Michael Noack vom Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein. 

Die Ergebnisse der Befragungen werden auf Bürgerversammlungen vorgestellt und anschließend wird diskutiert, welche Ideen für die Verbesserung des Zusammenlebens vor Ort mit den Bewohnerinnen und Bewohnern umgesetzt werden können. 

Termine der Versammlungen:  

Odenkirchen: 13. Juli, 18 Uhr, Vianobis-Tagespflege,  Burgstraße 20  

Hehn: 18. Juli, 17:30, Wohn- und Pflegezentrum Hehn, Heiligenpesch 84 

Uedding: 27. Juli 18, 18 Uhr, Gaststätte Schellkes-Gotzen, Ueddinger Str. 249