Probealarm zum bundesweiten Warntag: Feuerwehr führt ab Oktober wieder monatlichen Sirenentest ein

Um exakt 11 Uhr heulten am heutigen Donnerstag in Mönchengladbach die Sirenen. Hintergrund war der seit über 30 Jahren erste bundesweite Warntag, ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen, der nach dem Beschluss der Innenministerkonferenz jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden soll.

Der Sirenentest begann planmäßig um 11 Uhr mit dem Signal "Entwarnung", einem einminütigen Dauerton. Um 11.06 Uhr folgte das Signal "Warnung", ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, wodurch die Mönchengladbacher im Ernstfall aufgefordert werden, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Der Probealarm endete um 11.12 Uhr mit einer erneuten "Entwarnung".

Die Feuerwehr nutzte die ungewohnte "Geräuschkulisse" auch, um die schon bestehenden Sirenenstandorte zu prüfen. Besonders standen die Anlagen unter Beobachtung, die in denen vergangenen Monaten neu errichtet oder technisch nachgerüstet wurden.

Im Ergebnis stellte die Feuerwehr fest, dass die überwiegende Zahl der 42 Sirenenstandorte funktionierte wie erwartet, ein kleinerer Teil offenbarte Mängel, die nun erkannt und über die Fachfirma behoben werden können.

Um die Anlagen wieder regelmäßig testen zu können, wird die Feuerwehr ab Oktober den monatlichen Probealarm am ersten Samstag jeden Monats wieder aufnehmen.

Weitere Informationen zum Sirenennetz in Mönchengladbach gibt es auf www.notfallmg.de. Hier ist auch eine Karte mit allen bestehenden und noch geplanten Sirenenstandorten hinterlegt.