POL-MG: Coronaschutzverordnung: Widerstand bei Auflösung einer Party

Bei der Auflösung einer privaten Feier in einem Mehrfamilienhaus an der Krefelder Straße hat es am Montag, 30. März, nach 22 Uhr Widerstandshandlungen samt tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte gegeben.

Angezeigt wurde ein 29-jähriger Mann aus Schleswig-Holstein, der vorübergehend im Polizeigewahrsam landete und nach erfolgter Ausnüchterung wieder entlassen wurde. Mit Blick auf seine augenscheinliche Alkoholisierung und den möglichen Einfluss von Betäubungsmitteln erfolgte die Entnahme von Blutproben.

Die Polizei war im Rahmen einer Amtshilfe für das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach im Einsatz. Ordnungsamtsmitarbeiter hatten den Polizisten erklärt, sie hätten im Rahmen der Kontrollen auf Basis der Coronaschutzverordnung eine private Party in einer Wohnung auflösen und die Personalien der Beteiligten feststellen wollen. Sie berichteten von einer aggressiven Grundstimmung, die ihnen entgegengeschlagen sei. Der 29-Jährige habe versucht, sie körperlich anzugreifen und sie verbal mit dem Tod bedroht.
Daraufhin zogen sich die Ordnungsamtsmitarbeiter ins Treppenhaus zurück und alarmierten die Polizei.

Der Polizeieinsatz - in Begleitung von Diensthund "Champ" - schien zunächst geordnet und ruhig abzulaufen. Doch der 29-Jährige kam der mehrfach geäußerten Aufforderung, sich auszuweisen, nicht nach, drohte auch den Polizeibeamten mit dem Tod, ballte seine Hände zu Fäusten und schlug in Richtung eines Polizeibeamten, der daraufhin Pfefferspray einsetzte. Schließlich konnten Polizisten den in ihre Richtung tretenden und schlagenden Mann fesseln. Der 29-Jährige spuckte einem Beamten ins Gesicht, schrie lauthals und spuckte weiter in Richtung der Polizeibeamten und auf den Streifenwagen, ehe ihn die Fahrt ins Polizeigewahrsam führte. (Quelle: Polizei MG)